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Mein Weg zu LingQ, Teil 3 - Die Entscheidung Englisch zu lernen

Teil 3 - Die Entscheidung Englisch zu lernen

Die Entscheidung Englisch zu lernen

Es war Ende des Jahres 2005, als ich plötzlich auf die Idee kam, mein Schul-Englisch doch wieder rauszukramen, sehr zur Freude meines Bruders.

Er meinte auch, dass es unseren kleinen grauen Zellen nicht schaden könnte.

Die Entscheidung kam aber eigentlich dadurch, dass so vieles im Internet nur in Englisch abgefasst ist, und da ist es natürlich ärgerlich, wenn man damit arbeiten will und nicht versteht WIE.

Ich fand eine Internet-Englisch-Schule, und meldete mich dort an.

Was mich aber am meisten störte, war die schlechte Tonqualität der Audio Aufnahmen. Damit konnte ich nicht lernen. Die Suche ging weiter, und ich fand die nächste Stelle. Die Audio Aufnahmen waren dort besser, aber das Lernmaterial war eben wie üblich aufgebaut. Kurse mit Grammatik, Fragesätzen bei denen man die richtige Antwort auszuwählen hatte, Quizfragen und so weiter.

Es gab auch die Möglichkeit, sich in sogenannte Klassenzimmer einzuwählen.

Es bestand den ganzen Tag über ein Angebot, das nach unterschiedlichem Kenntnisstand aufgegliedert war. Ich suchte mir meist die Konversationsstunde für alle Sprachstufen aus, die morgens um 9 Uhr stattfand. Doch die Zeit, wirklich zu sprechen, reduzierte sich auf Minuten.

Die Klassen waren oft recht voll, und jeder neue Teilnehmer wurde zuerst nach dem Namen, nach seinem Wohnort, dem Land uns so weiter gefragt.

Erst dann bekam er das Mikrophon.

Man kann sich vorstellen, wie viel Zeit von einer Stunde allein schon damit vergeht, denn nicht alle Stundenten kamen zum Beginn, sondern irgendwann.

Die erste halbe Stunde wurde eigentlich ständig unterbrochen.

Es gab etliche interessanten Stunden, das muss ich sagen.

Sie waren aber in erster Linie vom Lehrer abhängig. Leider war die Verständigung oftmals nicht die beste, was aber durch die Verbindung und das eingesetzte Ton-System bedingt war. Sobald mehr als ein Student sein Mikrophon offen hatte, gab es Echos. Es war jedoch besser als Nichts, und nette Kontakte waren auch entstanden, mit Studenten aus vielen Ländern.

Ich wollte weitermachen mit Englisch lernen, denn mein Bruder war inzwischen verstorben.

Wollte ich mit seinen Kindern in Kontakt bleiben, musste ich die Initiative ergreifen und Englisch sprechen.

Manchmal kommen neue Anregungen genau zum richtigen Zeitpunkt – meine neue Anregung war ein Link zu The Linguist.

Erklärung: herauskramen oder rauskramen - etwas aus einem Versteck oder einer Ablage wieder hervorholen raus - verkürzte Form von heraus, aus etwas heraus

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