tagesthemen 04.01.2022, 23:15 Uhr - Omikron ist vorherrschende Corona-Variante in Deutschland, Auch Grünen-Fraktion
Hier ist das Erste Deutsche Fernsehen mit den tagesthemen.
Herzlich willkommen zur Live- Untertitelung des NDR (04.01.2022)
Guten Abend.
"Alles ist fern, alles ist Verwirrung".
Ein Zitat des Dichters Fernando Pessoa.
Es stand heute in meinem Kalender
und könnte gerade nicht besser passen.
Denn immer neue Virus-Varianten
stellen uns in der Pandemie vor neue Herausforderungen.
Jetzt steigen die Infektionszahlen in Deutschland wieder
angesichts der sich rasant ausbreitenden Omikron-Variante.
Heute traf sich der Expertenrat,
am Freitag werden Bund und Länder weitere Maßnahmen beraten.
Zuletzt galten die Zahlen wegen der Feiertage als unsicher.
Aber jetzt wissen wir: Omikron verdrängt gerade Delta.
Es ist ein deutlicher Anstieg der Neuinfektionen zu erwarten.
Axel John war in einem der größten Testlabore Deutschlands.
Analysieren im Akkord.
Bei Bioscientia in Ingelheim kommen ständig neue Corona-Proben rein.
Rund 7000 jeden Tag.
Auch für die Belegschaft eine Belastungsprobe.
Wir sind am Limit.
Ich bin über 40 Jahre in der Firma.
So was habe ich noch nicht erlebt.
Im Labor werden die Corona-Abstriche untersucht - auch mit Sequenzierung.
Diese Maschine analysiert das Erbgut des Virus.
Nach 30 Stunden ist klar, welche Variante es ist.
Vor Weihnachten gab es bei Bioscienta kaum Omikron.
Das hat sich verändert.
Da haben wir die 50 % schon Mitte letzter Woche geknackt.
Wie in anderen Ländern
kommt da eine fulminante, sehr schnelle Entwicklung.
Diesen Omikron-Anstieg hat es im Ausland viel früher gegeben.
Warum erst jetzt in Deutschland?
Bei uns gab es Maskenpflicht in vielen Bereichen.
Wir hatten bereits 2G-Regeln.
Daher sehen wir bei uns eher einen moderaten Anstieg.
Dennoch sehen wir diesen Anstieg und rechnen mit höheren Fallzahlen.
Streeck gehört dem Expertenrat der Bundesregierung an,
der heute beraten hat.
Wie kann verhindert werden,
dass Omikron im schlimmsten Fall sogar das ganze Land lahmlegt?
Wenn viele Menschen gleichzeitig in Quarantäne oder Isolierung gehen,
dann haben wir Ausfälle in der kritischen Infrastruktur.
Daher ist es essenziell,
die Quarantäne-Vorschriften zu verkürzen.
Die Politik ringt noch um Antworten.
Bei Bioscienta wird der Ausblick mit jeder Sequenzierung klarer.
Bis Ende der Woche werden wir uns im hohen 80er-Bereich bewegen.
Wahrscheinlich ist Omikron Ende nächster Woche
die dominierende Variante.
Deutschland ist offenbar in der fünften Welle.
Freitag entscheiden Bund und Länder
über Maßnahmen gegen Omikron in Deutschland.
Für viele ist er die Idealbesetzung fürs höchste Amt in Deutschland:
Frank-Walter Steinmeier.
Denn er bringt reichlich Erfahrung mit und den unbedingten Willen,
die Gesellschaft wieder zusammenzubringen.
SPD und FDP sprechen sich schon lange für seine Wiederwahl aus,
aber nicht die dritten in der Ampelrunde, die Grünen.
Die hätten sich hier eine Frau, die erste Bundespräsidentin,
vorstellen können.
Doch nach Zögern haben sich auch die Grünen für Steinmeier
als neuen, alten Kandidaten ausgesprochen.
Tom Schneider.
Auch in Corona-Zeiten zählt:
Mit Bürgerinnen und Bürgern möglichst nah in Kontakt bleiben.
Der Bundespräsident setzt auf soziale Netzwerke.
Auch um zu zeigen: Sein Amt macht ihm Freude.
Als knifflig empfand Steinmeier wohl auch seine eigene Zukunft.
Im Mai: ein ungewöhnlicher Schritt.
Der Bundespräsident wirbt für seine Wiederwahl.
Ich möchte mich für eine zweite Amtszeit als Bundespräsident
zur Wahl stellen.
Ein Coup - wohl kalkuliert.
Steinmeier, die Bundestagswahl im Blick,
war sich bewusst, was bevorsteht.
Sollte keine Frau mehr an der Regierungsspitze stehen,
würden die Chancen für einen Mann im höchsten Staatsamt rapide sinken.
V.a. die Grünen wünschten sich eine Frau.
An Fahrt gewann die Idee nicht mehr.
Mit der Entscheidung für Steinmeier ist sie vom Tisch.
Er gilt als sehr geschätzt und respektiert, auch von uns.
Daher war klar:
Auch, wenn wir uns Frauen in hohen Staatsämtern vorstellen können,
werden wir als Grüne die Empfehlung für Steinmeier aussprechen.
Die kommende Bundesversammlung ist mit 1472 Mitgliedern so groß wie nie.
Da SPD, FDP und Grüne für Steinmeier stimmen wollen,
steht die Mehrheit.
Die SPD macht dennoch Druck auf die Union:
Nachdem CDU und CSU ihn ja schon 2017 mitgewählt haben,
könnte es dieses Mal auch gelingen.
Es wäre ein sehr gutes Signal.
Die Union will morgen über ihr Abstimmungsverhalten beraten.
Einige hochrangige Unionspolitiker haben schon Zustimmung
für Amtsinhaber Steinmeier erkennen lassen.
Zur recht sicheren zweiten Amtszeit von Bundespräsident Steinmeier
hat Kristin Becker vom SWR diese Meinung:
Wieder keine Frau,
kein Staatsoberhaupt z.B. mit Migrationshintergrund.
Frank-Walter Steinmeier ist der deutsche Bundespräsident.
Er wird es nach der Wahl im Februar
wohl auch die nächsten fünf Jahre bleiben.
Erstaunlich früh hatte die FDP Unterstützung signalisiert.
Ein Brückenschlag zur SPD, ein erstes Ampelwinken vor der Bundestagswahl.
Aus der CDU wollten führende Männer eine Frau als Kandidatin.
Ein vergifteter Vorschlag, der v.a. darauf zielte,
den Grünen ein schlechtes Gewissen zu machen.
Die taten sich am schwersten.
Ihrem Selbstverständnis widerspricht eine Staatsspitze,
die weiß, westdeutsch und männlich besetzt ist.
Wie auch das Kanzleramt,
der Bundesrat oder das Verfassungsgericht.
Aber Stimmen von Grünen und Union
hätten alleine für eine Alternativkandidatin nicht gereicht.
Und der Zusammenhalt in der noch jungen Ampelgemeinschaft ist wichtig.
Das ist nachvollziehbar.
Die Entscheidung für Steinmeier zeigt auch,
dass Ideale und Realpolitik auseinanderklaffen.
All das spricht nicht gegen Steinmeier als Staatsoberhaupt.
Er passt zum Amt: ruhig, besonnen, erfahren, weltgewandt.
Aber die zweite Amtszeit darf sich von der ersten unterscheiden.
Der Bundespräsident darf gerne noch etwas lauter,
vielleicht auch etwas unbequemer werden.
Die Meinung von Kristin Becker.
Die Energiepreise sind so hoch wie nie.
Eigentlich könnten sich all die mit einem langfristigen Vertrag
bei einem Billigstromanbieter glücklich schätzen.
Doch viele dieser Anbieter stellen ihren Betrieb ein
und haben Zehntausenden Kunden gekündigt.
Die sitzen nicht sofort im Dunkeln, müssen sich aber bei den Kosten
zweimal überlegen, ob sie das Licht einschalten.
Jan Koch.
Neues Jahr - teure Überraschung.
Sein Stromanbieter hat dem Kölner Patrick Wira gekündigt.
Er erfährt es nicht mal vom Anbieter.
Das ist 'ne Kündigung mit der Stromio GmbH, wo ich vorher war,
aber nicht von denen, sondern von der Rheinischen Netzgesellschaft.
Da wird mir mitgeteilt:
Ich krieg weiter Strom, mein Grundversorger springt ein.
Mehr steht da nicht.
Weil der Grundversorger aber teurer ist,
versucht der Auszubildende einen neuen Anbieter zu finden.
Er stellt fest: Das wird ein Problem.
Ich find's krass, wie viel teurer das wird.
Das ist ja wirklich fast das Doppelte.
Das wird jetzt erheblich.
Das sind bestimmt 400 Euro mehr im Jahr.
Zehntausenden Menschen geht es so, denn mehrere Billig-Stromanbieter
stellen wegen hoher Energiepreise den Betrieb ein.
Oft kaufen diese Anbieter sehr kurzfristig Strom ein
und erhoffen sich so preisliche Vorteile.
Diese Strategie geht nun für mehrere nicht auf.
Stromio meldet sich auf unsere Anfragen nicht zurück.
Auf der Homepage schreibt das Unternehmen:
Doch: Geht das einfach so?
Verbraucherschützer sagen:
Nein, v.a. bei den Anbietern wie Stromio,
die noch keine Insolvenz angemeldet hätten.
Es gibt 'nen laufenden Vertrag, und der muss erfüllt werden.
Dass die Preise gestiegen sind, die Beschaffungskosten,
ist unternehmerisches Risiko, aber kein Kündigungsgrund.
Deshalb gehen wir davon aus,
dass Schadensersatzforderungen Berechtigung und gute Chancen haben.
Wer nun beim Grundversorger lande, sollte aber versuchen,
möglichst schnell zu wechseln - die Preise seien oft viel zu hoch.
Das sei aber begründet, sagen die Versorger:
Diese großen Mengen an Neukunden
waren in der Beschaffungspolitik bisher nicht berücksichtigt.
Für die mussten wir nachträglich Strom zu hohen Preisen einkaufen.
Deshalb sind wir zeitweise gezwungen,
diese Preise weiterzugeben.
Patrick Wira hofft, noch was Günstigeres zu finden,
damit die Neujahrs-Überraschung nicht so teuer wird.
Es gibt verschiedene Gründe, die Menschen dazu bewegen,
ihre Heimat zu verlassen.
Und es gibt mindestens ebenso viele Geschichten von Migranten
und natürlich Bilder.
Man sieht sie auf der Flucht unter widrigen Bedingungen,
hinter Stacheldrahtzäunen, an Bahnhöfen, in Zelten.
Männer, Frauen und Kinder.
Oft wissen wir wenig über die Menschen,
die bei uns ein neues Leben und Sicherheit suchen.
Das ändern wir mit der Geschichte einer Familie aus dem Nordirak,
die uns Olaf Bock und Isabel Schayani erzählen.
Sie hat kein Happy End.
Abschied von der geliebten Mutter - Avin Daher ist tot.
Ihr Mann Murad und die fünf Kinder bleiben zurück.
Für die kurdische Familie
endet die Flucht in den Westen in einer Katastrophe.
Vom Nordirak aus reisten sie nach Belarus.
Sie irrten tagelang ohne Essen durch die Wälder
und gelangten tatsächlich nach Polen.
Doch die Mutter war schwanger
und ihr Zustand verschlechterte sich zusehends.
Hier liegt sie schon bewusstlos mit Unterkühlungen vor ihren Kindern.
Helfer fanden die Familie und brachten die Frau ins Krankenhaus.
Dort verlor sie erst ihr ungeborenes Baby,
ehe sie drei Wochen später starb.
Nun ist der Vater mit seinen Kindern
in der Unterkunft einer polnischen Hilfsorganisation.
Im Irak war Baravan Hilfsarbeiter und verlor seinen Job.
Sie wollten überleben in Europa, deshalb machten sie sich auf den Weg,
erzählt er, es war der Wunsch und die Idee seiner Frau.
Meine Frau bleibt in meinem Herzen, dort wird sie weiterleben.
Das hier ist ihr Ring, den mir das Krankenhaus gab.
Der Tod von Avin Daher - traumatisch auch für die Kinder.
Wir wussten, dass wir keine Zukunft im Irak haben und freuten uns.
Aber der Tod meiner Mutter hat uns nun alles genommen, was wir hatten.
Rondik ist nicht die Einzige, die trauert.
In der Grenzregion
kamen in den letzten Monaten mindestens 17 Menschen ums Leben.
Die Lage hat etwas entspannt.
Trotzdem versuchen immer noch mehr als 20 Menschen täglich
über die Grenze zu kommen, so polnische Behörden.
Heute verkündete die Regierung
Details zum geplanten Bau einer festen Barriere.
Ein 186 km langer Stahlzaun soll die Menschen davon abhalten,
die Grenze zu überqueren.
Noch immer dürfen keine Helfer nahe an die polnischen Zäune.
Es lohnt sich weiterhin für Lukaschenkos Regime,
solche Grenzüberschreitungen zu organisieren.
Die polnische Regierung wird ihre gewaltsame Einstellung
gegenüber den Migranten sicher nicht ändern.
Avin Dahers Sarg wird nun in den Irak überführt.
Zurück bleibt ein Vater mit fünf Kindern und niemand weiß,
wie es jetzt weitergehen soll.
Im Sudan kommt es nach dem Militärputsch vor gut zwei Monaten
immer wieder zu Massenprotesten.
Dabei sollen bislang ca. 60 Menschen getötet worden sein.
Weitere Nachrichten mit Jens Riewa.
Auch heute demonstrierten Tausende Menschen in mehreren Städten Sudans
gegen die Militärführung des Landes.
In der Hauptstadt Khartum
gab es erneut Auseinandersetzungen mit der Polizei.
Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein.
Die Protestierenden fordern nach Ministerpräsident Hamdoks Rücktritt
die Einsetzung einer zivilen Regierung.
Das Feuer im südafrikanischen Parlament in Kapstadt
ist nach zwei Tagen offenbar gelöscht.
Der Brand in dem historischen Gebäude war Sonntagmorgen ausgebrochen,
starke Winde hatten ihn gestern erneut angefacht.
Inzwischen wurde ein Mann festgenommen,
der für das Feuer verantwortlich sein soll.
Er bestreitet die Tat.
Ein starker Schneesturm hat die US-Ostküste getroffen
und in Teilen lahmgelegt.
In Washington und Umgebung fiel so viel Schnee,
dass Schulen und Behörden geschlossen blieben.
In Virginia mussten Hunderte Menschen
über Nacht auf einer Autobahn ausharren.
Hunderttausende sind ohne Strom.
Die Wiederherstellung kann laut Behörden mehrere Tage dauern.
Heute vor 75 Jahren
erscheint erstmals das Nachrichtenmagazin Der Spiegel.
So sieht die erste Ausgabe aus, vom 4. Januar 1947.
Für Herausgeber Rudolf Augstein ist das Blatt nicht nur Zeitschrift,
sondern ein "Sturmgeschütz der Demokratie".
1962 DIE Enthüllungsgeschichte über die Bundeswehr,
die sich zur Spiegel-Affäre und echten Regierungskrise auswächst.
Das Magazin wird zum Synonym für investigativen Journalismus.
Berühmt dafür, wie es berichtet, gern auch provokativ.
Wie im März 1990.
Da trägt Der Spiegel
die BRD angesichts der Wiedervereinigung zu Grabe.
Das Hamburger Magazin ist Meinungsmacher.
2015, in der Hochzeit der Flüchtlingskrise, wird Angela Merkel
so zu Mutter Theresa, die es sich mit Europa verscherzt.
2017 übernimmt Trump die US-Präsidentschaft -
für den Spiegel das Ende der freien USA.
Daniel Bouhs über 75 Jahre kritischen Journalismus.
Spiegel tot - Freiheit tot!
1962 demonstrieren Menschen für die Pressefreiheit.
Der Spiegel berichtet über Bundeswehr-Interna.
Der Staat ermittelt wegen Landesverrats.
Für das Magazin: beste Werbung.
Vor allem in den 80ern
kommen mit den Heften die Enthüllungen wie vom Fließband.
Diese Hochzeit des Spiegel –
Politikwissenschaftler Albrecht von Lucke vermisst sie schon länger.
Es ist eine besondere Ironie der Geschichte:
Was Der Spiegel sich als Markenkernprojekt
auf die Fahne schrieb und es noch heute tut, investigativ zu sein ...
Das aufklärerische Nachrichtenmagazin ...
Dass er es nur in eigener Sache noch einmal so prominent betrieben hat,
in der Relotius-Sache.
Vor gut drei Jahren:
"Sagen, was ist" – diesmal in eigener Sache.
Reporter Claas Relotius hat Reisen und Protagonisten erfunden.
Die Affäre klebt bis heute am Spiegel und seinen Machern.
Wenn Der Spiegel, der gern austeilt, mit so 'nem Ding um die Ecke kommt,
das ist hochnotpeinlich.
Das kann die Glaubwürdigkeit so erschüttern,
dass man sich, wenn man Pech hat, nicht mehr erholt.
Aber durch die relativ transparente Art und Weise, damit umzugehen,
haben uns die meisten Leser das verziehen.
Stolz ist Steffen Klusmann auf die Geschichte zu den Männern,
"die Nawalny töten sollten".
Auf die Beteiligung an den Ibiza-Recherchen.
Und die Enthüllungen zu den Masken-Deals von Unionspolitikern.
Konkurrenz sieht der Spiegel-Chef in der SZ und der Zeit.
In der digitalen Welt ist der Hauptkonkurrent bild.de
Da geht's wirklich darum: Wer sind die großen Nachrichtenplattformen?
Da geht es darum, die Nachrichten nicht nur zu kuratieren,
zu sagen, was da läuft, sondern auch selbst zu setzen.
Dafür soll beim Spiegel nun ein neues Nachrichten-Team sorgen –
vor allem im Netz.
Medienexperte Marvin Schade beobachtet das neue Geschäft.
Der Spiegel: unter Druck.
Der Spiegel hat wirtschaftlich an Schlagkraft verloren.
2018 gab es ein großes Sparprogramm,
das erste große Sparprogramm in der Geschichte des Spiegel.
Auch die Corona-Krise hat dem Spiegel noch zugesetzt.
Viele Jahre hat sich Der Spiegel immer schlechter verkauft.
Nun aber ist die Trendwende da:
Mehr Abos, vor allem im Netz - pünktlich zum Jubiläum.
Kommen wir zum Wetter,
das in Deutschland sehr unterschiedlich aussah.
Claudia Kleinert.
In der Mitte und im Süden hat es durchgehend geregnet.
Eigentlich seit gestern Abend.
Ein paar Schauer kommen noch hinterher.
Der Regen wird noch ein bisschen weitergehen.
Das ist eine ganze Menge in kurzer Zeit.
Flüsse und Bäche sind schon über die Ufer getreten.
Die Sonne schien noch nicht allzu oft in diesem Jahr.
Der Donnerstag wird das aber wettmachen.
Und es wird weiter nass sein.
Aus Norden: weiterer Regen.
Der verlagert sich weiter nach Südosten.
Nachts gibt es an der Küste teilweise Sturmböen.
Es kommen Schauer nach.
Die können auch in Schnee übergehen.
Die Schneefallgrenze ist bei 700 Metern.
Es besteht Glättegefahr.
Morgen Nachmittag:
Die nächsten Tage:
Donnerstag viel Sonne, nur am Alpenrand Regen.
Freitag wird wechselhaft.
So viel von uns.
Im Ersten geht es weiter
mit dem Film "Fisherman's Friends – Vom Kutter in die Charts":
Über die Karriere eines britischen Shanty-Chors.
Morgen erwartet Sie hier Ingo Zamperoni.
Tschüss.
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