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Ein Text pro Tag, 2. Tag

2. Tag

Guten Morgen, allerseits!

Ich habe da so einen Ohrwurm aus Mozarts Don Giovanni Kopf. Ich werde ihn einfach nicht mehr los. Ihr kennt ihn sicherlich : “Reich' mir die Hand, mein Leben, komm' auf mein Schloss mit mir!“ oder auch vielleicht als “Là ci darem la mano". Ich werde aber nicht singen, das möchte ich Euch am frühen Morgen nicht antun. Dieser Ohrwurm hat mich auf die Idee gebracht, mit dem Imperativ zu spielen.

Lasst uns mal mit ‘geben' und ‘nehmen' anfangen: Gib mir die Hand, mein Leben ……! Nimm meine Hand, mein Leben ……!

Jetzt sind wir Ganoven in einem schlechten Krimi und nehmen sehen, stehlen, werfen und erschrecken - immer noch zur gleichen Melodie :

Sieh mal die Hand da drüben, wirf sie auf den Haufen hier...!

oder

Stiehl mir die Hand da drüben, erschrick ja nicht zu sehr...! (Der letzte Satz ist etwas schwieriger zu singen. )

Jetzt sind wir Gerichtsmediziner, die der Sache auf den Grund gehen und die Hand bergen wollen. Leider will einer der Mediziner auch sein Eis essen. Die Hand muss gemessen werden. Wer kann helfen? Birg mal die Hand da drüben, iss aber bloss kein Eis...!

Miss mal die Hand dahinten, Sanne, hilf ihm doch dabei...!

So, das reicht! Mir ist schlecht: ich muss brechen (ich muss mich übergeben)...

Übergib dich aber nicht hier! Das wäre zu eklig. Mach's dahinten! Bitte vergib (oder, im Plural, vergebt) mir diesen schlechten Scherz!

Hör mir nun zu, mein Liebes, brich diesen Text nun ab und vergiss nicht dich zu entschuldigen!

Also, heute am Sonntag, den 4. November 2012, bitte ich Euch um Entschuldigung ! Vergesst nicht, mal wieder 'reinzuschauen! Eure SanneT - Bye! Oh, Tschüss, meine ich!



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2. Tag

Guten Morgen, allerseits!

Ich habe da so einen Ohrwurm aus Mozarts Don Giovanni Kopf. Ich werde ihn einfach nicht mehr  los. Ihr kennt ihn sicherlich : “Reich' mir die Hand, mein Leben, komm' auf mein Schloss mit mir!“ oder auch vielleicht als “Là ci darem la mano". Ich werde aber nicht singen, das möchte ich Euch am frühen Morgen nicht antun. Dieser Ohrwurm hat mich auf die Idee gebracht, mit dem Imperativ zu spielen.

Lasst uns mal mit ‘geben' und ‘nehmen' anfangen: Gib mir die Hand, mein Leben ……! Nimm meine Hand, mein Leben ……!

Jetzt sind wir Ganoven in einem schlechten Krimi und nehmen sehen,  stehlen, werfen und erschrecken -  immer noch zur gleichen Melodie :

Sieh mal die Hand da drüben, wirf sie auf den Haufen hier...!

oder

Stiehl mir die Hand da drüben, erschrick ja nicht zu sehr...! (Der letzte Satz ist etwas schwieriger zu singen. )

Jetzt sind wir Gerichtsmediziner, die der Sache auf den Grund gehen und die Hand bergen wollen. Leider will einer der Mediziner auch sein Eis essen. Die Hand muss gemessen werden. Wer kann helfen? Birg mal die Hand da drüben, iss aber bloss kein Eis...!

Miss mal die Hand dahinten, Sanne, hilf ihm doch dabei...!

So, das reicht! Mir ist schlecht: ich muss brechen (ich muss mich übergeben)...

Übergib dich aber nicht hier! Das wäre zu eklig. Mach's dahinten! Bitte vergib (oder, im Plural, vergebt) mir diesen schlechten Scherz!

Hör mir nun zu, mein Liebes, brich diesen Text nun ab und vergiss nicht dich zu entschuldigen!

Also, heute am Sonntag, den 4. November 2012, bitte ich Euch um Entschuldigung ! Vergesst nicht, mal wieder 'reinzuschauen! Eure SanneT - Bye! Oh, Tschüss, meine ich!

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