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DeutschLera Videos (YT), Das Verb -geben mit Vorsilben (Wortschatz erweitern, Deutsch b2, c1)

Das Verb -geben mit Vorsilben (Wortschatz erweitern, Deutsch b2, c1)

Hallihallo meine Lieben und herzlich willkommen zum neuen Video! Heute schauen wir auf das

Verb "geben" mit Vorsilben. Selbstverständlich schauen wir nicht auf alle Verben und

erst recht nicht auf alle Bedeutungen, aber ich habe versucht, die interessantesten aber

auch die häufigsten auszuwählen. Wenn es euch interessiert, dann bleibt auf jeden Fall dabei!

So ihr Lieben, es geht los mit dem Verb etwas Akkusativ aufgeben. Häufig bedeutet dieses Verb

einfach mit etwas aufhören oder sogar etwas nicht mehr besitzen. Und dieses Verb können wir sowohl im

direkten als auch im übertragenen Sinne verwenden. Beispielsweise hat eine Bekannte von dir gerade

eine Diät gemacht und dann sagt sie zu dir: Ich hab's aufgegeben. Das war mir zu heftig. Ich hatte

ständig ein Hungergefühl! Ich hab's aufgegeben. Sie hat also das beendet und damit aufgehört. Sie

war also ständig hungrig. Oder wir nehmen eine andere Situation. Sagen wir mal, du arbeitest

als Sozialarbeiter, bist aber damit überhaupt nicht glücklich, weil du eigentlich schon immer

Musiker werden wolltest. Und nun verkündest du deinen Freunden: Ich habe meinen alten Job aufgegeben und

mich selbstständig gemacht. Ich möchte endlich mal meinen Traum leben! Ich habe meinen alten Job

aufgegeben. Also das heißt, du hast gekündigt, du hast damit aufgehört und jetzt möchtest du etwas anders machen.

Bevor wir weitermachen möchte ich dir heute etwas empfehlen, was ich selbst tagtäglich nutze, und

zwar NordVPN. NordVPN bietet dir die Möglichkeit, deinen digitalen Standort zu verändern und somit

deine Privatsphäre besser zu schützen. Jetzt fragst du dich wahrscheinlich: Okay Lera und was soll mir das bringen? Na ja, insbesondere in Deutschland ist die Online-Kriminalität leider ziemlich

hoch und man muss einfach an solche Sachen wie Privatsphäre denken. Ich persönlich nutze NordVPN

vor allem beim Online-Banking oder so beim Bezahlen verschiedener Dienstleistungen im Internet,

weil es mich bzw. meine Daten deutlich besser schützt. Außerdem empfehle ich euch ja immer, authentische

Lernmaterialien zu benutzen, also zum Beispiel deutsche Serien oder TV-Shows zu schauen, um

einfach diese echte Sprache zu hören. Und wenn du nicht in Deutschland lebst, dann kennst du bestimmt

dieses Gefühl, wenn auf dem Bildschirm plötzlich steht: In Ihrer Region leider nicht zugänglich. Und

genau dieses Problem löst NordVPN, weil du quasi simulieren kannst, dass du in Deutschland bist. Und

somit diese Serie schauen kannst. Übrigens kann dich NordVPN auf bis zu sechs Geräte schützen.

Also sichere dir jetzt mit meinem Rabattcode und dem Link in der Videobeschreibung das Angebot von

NordVPN für nur 3,17 Euro im Monat! Ich finde, das ist wirklich ein gutes Angebot! Und vor allem,

falls du irgendwelche Fragen haben solltest, gibt es rund um die Uhr einen Kundenservice auf Deutsch.

Und keine Angst: Falls es dich nicht überzeugen sollte, gibt es eine 30 Tage Geld- zurück-Garantie!

Probier es aus! Unser nächstes Verb für heute ist das Verb etwas Akkusativ angeben. Eine der

häufigsten Bedeutungen von diesem Verb ist einfach bestimmte Informationen über sich

selbst mitteilen, im Prinzip einfach eine Auskunft über sich geben. Beispielsweise hast du nächste

Woche einen Termin bei der Ausländerbehörde und dafür musst du natürlich ein Formular ausfüllen bzw.

bestimmte informationen über dich selbst angeben, also beispielsweise deinen Namen, deine Anschrift, dein

Herkunftsland und und und, genau. Oder noch eine Situation: Sagen wir mal, dass du demnächst ein

neues Bankkonto eröffnen möchtest und deswegen auch zu einer Bankfiliale gekommen bist. Und nun

sagt ein Mitarbeiter zu dir: Zur Verifizierung müssen bestimmte Daten angegeben werden. Er meint

also: Um ein Konto zu eröffnen, musst du jetzt deine persönlichen Informationen mitteilen. Als nächstes

schauen wir auf das Verb etwas Akkusativ zugeben. Die Bedeutung ist einfach etwas

gestehen, aber möglicherweise ist dir auch dieses Verb nicht bekannt. Das bedeutet einfach ehrlich

oder aufrichtig sagen, dass man etwas vielleicht Verbotenes oder nicht so Schönes gemacht hat. Wir

nehmen jetzt ein paar Beispiele, damit es für dich klarer wird. Beispielsweise wohnst du in einer WG,

also einer Wohngemeinschaft, und plötzlich siehst du, dass deine Lieblingstasse kaputt ist. Und dann

fragst du so nach und eine Mitbewohnerin von dir sagt: Ja, Marko hat mir gegenüber zugegeben,

dass er sie zufällig zerbrochen hat. Tut mir leid! Also, er hat's zugegeben. Er hat also aufrichtig und

ehrlich gesagt, dass er schuld war. Genau, das ist auch so eine typische Bedeutung. Oder wir nehmen

eine andere Situation: Beispielsweise hast du dich genau in dieser WG gestern mit jemandem gestritten -

und das war eigentlich nur, weil du schlechter Laune warst. Und dann am nächsten Morgen sagst

du zu dieser Person, mit der du dich gestritten hast: Es tut mir leid! Ich gebe zu, dass ich es ein

bisschen übertrieben habe. Du hattest auf jeden Fall recht. Also, ich gebe zu. Ich gestehe es. Ich

meine es ganz ehrlich sozusagen. Und nun schauen wir auf das Verb "umgeben". Das ist grammatikalisch

gesehen ein sehr interessantes Verb. Und zwar können wir einerseits sagen: etwas umgibt etwas anderes,

ohne die Präposition. Dann können wir sagen: sich bewusst mit etwas umgeben, mit etwas Dativ umgeben.

Und dann kommt noch eine Bedeutung auf die ich ein bisschen später eingehe. Und zwar, was

bedeutet das? Die Bedeutung ist einfach, etwas um sich herum haben, um sich herum überall. Und

dieses Verb können wir sowohl im direkten als auch im übertragenden Sinne verwenden. Beispielsweise

hast du eine Freundin, die Künstlerin ist, und dann erzählst du jemandem über sie und sagst:

Lena umgibt sich immer mit anderen Künstlern. Das ist einfach ihre Welt. Sie umgibt sich mit anderen

Künstlern. Das heißt, ihr Freundeskreis oder wie auch immer sind nur Künstler. Sie umgibt sich mit

solchen Menschen, also sie macht das bewusst, und hat nur mit Künstlern zu tun, im Prinzip

Genau, das ist eine Bedeutung. Siehst du, sie macht es bewusst. Das ist so diese aktive Bedeutung. Dieses

Verb umgeben benutzen wir aber auch häufig in dieser passiven Bedeutung. Und dann brauchen wir auch eine

andere Präposition. Das ist nicht mehr "sich mit etwas umgeben", sondern "von etwas umgeben sein". Aber die

Bedeutung ist trotzdem dieselbe, also etwas um sich herum haben. Beispielsweise hast du jetzt eine neue

Arbeit gefunden und bist von deinen neuen Kollegen total begeistert. Und dann erzählst du zu Hause:

Auf der Arbeit bin ich jetzt von so tollen und hilfsbereiten Menschen umgeben. Ich kann mich echt

sich glücklich schätzen, diese Stelle gefunden zu haben! Siehst du, ich bin von so tollen Menschen umgeben.

Das ist diese passive Bedeutung, eine Umschreibung. Ich mache das ja nicht selbst. Das sind die

umstände, die dazu geführt haben. Und nun schauen wir auf das Verb "vergeben" bzw. erstmal auf die

Bedeutung "jemandem vergeben". Jemandem vergeben bedeutet schließlich einfach, jemandem verzeihen.

Verzeihen sie mir bitte! Also, beispielsweise hast du vergessen, einer Freundin von dir zum Geburtstag

zu gratulieren. Und nun möchtest du dich dafür entschuldigen und sagst: Vergib mir bitte, ich hab's

total verpeilt! Vergib mir bitte, also verzeih mir. Genau, das ist so diese ganz einfache Bedeutung,

die aber auch häufig vorkommt. Das war also die Bedeutung "jemandem vergeben". Man kann aber auch

etwas vergeben, etwas Akkusativ vergeben. Und zwar hat es dann die Bedeutung: "etwas verteilen", und

zwar für besondere Leistungen. Das ist wie so eine Auszeichnung häufig. Beispielsweise kann man

einen Preis vergeben. Oder ein Unternehmen, in dem ich arbeite, vergibt jedes Jahr Stipendien. Siehst du,

also immer so eine sehr positive Bedeutung, die auch so mit Auszeichnungen zu tun hat. Und nun schauen

wir auf das Verb "sich ergeben". Ich möchte an der stelle genau auf dieses reflexive Verb schauen,

weil es auch ziemlich häufig benutzt wird und, wie ich finde, auch sehr praktisch ist. Also, sich

ergeben bedeutet eine Folge von etwas sein oder aus etwas folgen. Ich weiß, es ist ein bisschen

schwierig das Ganze nachzuvollziehen, aber ich gebe dir jetzt ein paar Beispiele, die teilweise sogar

als Floskeln gelten. Beispielsweise bist du jetzt im Urlaub, der sich auch schon dem Ende zuneigt,

und nun hast du erfahren, dass ein Sturm kommt. Und es wäre natürlich besser, schon früher loszufahren,

um dann auf dem Weg nicht in den Sturm zu geraten. Das hast du auch getan und am nächsten Morgen fragt

dich dein Nachbar, wieso du schon früher zurück bist. Und dann sagst du: Es hat sich so ergeben, dass

wir schon früher zurückfahren mussten. Sonst wären wir in den Sturm geraten. Es hat sich

so ergeben. Das ist wirklich so ein typischer Satzanfang. Das kannst du dir genau so merken.

Damit zeigst du sozusagen, das es eine Folge bestimmter Umstände war. In der Regel musst du gar nicht den

Grund eigentlich benennen, wie ich jetzt gemacht habe - nur wenn du möchtest. Du hättest genauso sagen

können: Es hat sich so ergeben. Also sozusagen damit zeigst du: Es waren bestimmte Umstände und das war die

Folge davon. Du musst gar nicht erklären, aber du kannst es, wie ich es jetzt gemacht habe. Wir

nehmen noch eine Situation die, beispielsweise auf der Arbeit passieren kann. Sagen wir mal, dass eine

Kollegin von dir gerade gefeuert wurde und ein anderer Kollege sagt dazu: Das hat sich bestimmt

aus ihren zuletzt nicht allzu guten Leistungen ergeben ... na ja. Also, das hat sich daraus ergeben.

Siehst du, das ist bestimmt die Folge ihrer nicht so guten Leistungen, genau. Also siehst du, dieses

Verb ist ein bisschen schwierig, aber wenn du dir die Beispiele anschaust, kannst du versuchen,

ähnliche Beispiele zu bilden. Und dann klappt es bestimmt. So ihr Lieben, dieses Video beenden

wir heute mit dem Verb "etwas Akkusativ eingeben". Dieses Verb können wir folgendermaßen umschreiben,

und zwar "etwas auf einem elektronischen Gerät eintippen". Beispielsweise bist du gerade im Supermarkt

an der Kasse und möchtest mit deiner EC-Karte bezahlen. Und die Supermarkt-Mitarbeiterin sagt

zu dir: Bitte bestätigen sie die Zahlung, indem sie ihre PIN eingeben. Siehst du, also PIN eingeben. Oder

eine andere Situation, die jetzt ganz typisch ist: Beispielsweise hast du heute im Internet gestoppt

und nun möchtest du deinen Kauf abschließen. Dann fordert dich die Website auf: Bitte geben sie Ihren

Benutzernamen und Ihr Passwort ein. Also, du sollst das sozusagen eintippen. So meine

Lieben, wir sind schon am Ende dieses Videos. Ich werde für euch in der Videobeschreibung

eine kleine Zusammenfassung der ganzen Bedeutungen hinterlassen. Für jetzt bedanke ich mich natürlich

fürs Zuschauen und würde mich sehr freuen, wenn ihr diesem Video einen Like schenkt. Ich wünsche

euch wie immer ganz viel Erfolg beim weiteren Deutschlernen und wir sehen uns beim nächsten Video! Tschüss!

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