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Albert Einstein, Albert Einstein Teil 16 – Text to read

Albert Einstein, Albert Einstein Teil 16

Beginner 2 German lesson to practice reading

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Albert Einstein Teil 16

Einstein will von Generälen und Kanonen, von Marschmusik und Paraden nichts wissen. „Militarismus ist ein Produkt der menschlichen Dummheit“, sagt er. Die Nationalsozialisten wollen ein starkes Militär. Deutschland soll wieder groß werden. Sie wollen marschieren. Sie hassen Einstein. Am Anfang sind nicht viele Deutsche für Hitler. Aber es werden immer mehr. Auf der Straße und an den Universitäten kommt es zu antisemitischen Demonstrationen. Einstein hat sich nie für Politik interessiert. Jetzt muss er etwas tun. Einstein, der Kämpfer. Die 1920er Jahre. Berlin ist ein Zentrum der Kultur, der Mode und Musik, aber auch der Wissenschaften. Einstein arbeitet an seinen Theorien, wie immer. In seiner Freizeit segelt er gern. Aber Einstein tut nicht nur das. In diesen Jahren beginnt sein Kampf gegen den Krieg und gegen den Antisemitismus. Einstein hält Vorträge über Politik. Man lädt ihn ein. Er reist viel. In ganz Europa nimmt der Antisemitismus zu. Bei Einsteins Vorträgen gibt es Demonstrationen von antisemitischen Gruppen. „Wenn das so weiter geht“, sagt Einstein zu Philipp Franck, einem Kollegen und Freund, „kann ich als Jude keine zehn Jahre mehr in Deutschland bleiben.“ Seine Frau Elsa hat Angst. „Früher oder später passiert etwas. Musst du immer zu diesen Vorträgen und Konferenzen fahren?“ „Ich muss etwas gegen die Nazis tun“, sagt er. „Ich bin immer noch sehr populär. Die Leute hören auf mich. Gegen den Krieg und gegen die Antisemiten — wer soll es tun, wenn nicht ich?“

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