Mode und Kleidung
Die Mode betrifft uns alle. Jeder vor uns muss sich etwas anziehen. Manchen macht es sogar große Probleme – vor allem den Frauen. Jeden Morgen stehen sie eine Ewigkeit vor dem Spiegel; erst ziehen sie sich etwas an, dann sehen sie sich an und ziehen sich wieder aus. Das wiederholt sich mehrmals, bis sie keine Zeit mehr haben und sich in die Arbeit oder Schule beeilen müssen. Ich weiß, wovon ich spreche. Ich erlebe es jeden Tag. So sieht der Morgen nicht nur bei mir, sondern auch bei vielen anderen Frauen aus, obwohl es eigentlich unverständlich ist. Die Kleidung dient uns dazu, dass uns nicht kalt ist, damit wir nicht frieren. Das Aussehen ist doch Nebensache. Vielleicht war es mal so, aber heute gilt das nicht mehr. Heute produzieren die Modeschöpfer immer neue Modelle. Aber das sind keine Klamotten für normale Leute. Zuerst sind sie unglaublich teuer, sodass sie sich kein gewöhnlicher Mensch leisten kann, und dann sind sie sehr unpraktisch. Die kann man nicht jeden Tag anziehen und damit in die Schule gehen.
Das Wichtigste beim Ankleiden ist, dass die Kleidung passend ist. Man zieht sich für die Schule anders an als für zu Hause, und wieder anders, wenn man abends ausgeht. Das ist meiner Meinung nach die Kunst des Ankleidens.
In die Schule ziehe ich am liebsten Jeans oder eine andere Hose an, ein T-Shirt und wenn es kälter wird dann auch einen Pulli. Das trage ich sehr gern. Und es ist auch sehr praktisch und bequem. In einigen Ländern müssen die Schüler in der Schule eine Uniform tragen, wenn sie zur Schule gehen. Das gefällt mir nicht. Ich finde es komisch, wenn alle das gleiche anhaben.
Wenn ich ins Theater oder in die Oper gehe, muss ich mich selbstverständlich anders anziehen. Ich ziehe mir meistens einen Rock, oder eine schwarze Hose an, dazu eine Bluse und einen Pulli oder eine Jacke. Im Winter darf ich meinen Mantel nicht vergessen und einen Schal oder Tuch über den Hals. Im Theater sehen alle sehr gut aus, das gute Aussehen gehört zur Kultur. Die elegante Kleidung steht eigentlich jedem.
Im Sommer trage ich am liebsten kurze Röcke und ein Top, besonders, wenn es draußen wirklich schwül ist. Und es ist auch sehr sexy. Alle Jungen und Männer drehen sich um und schauen mich noch lange an. Es tut mir sehr gut. Wenn ich schwimmen gehe, ziehe ich mir einen Bikini an. In einem heißen Sommer tun wenige Klamotten gut.
Im Winter muss man sich dagegen viel anziehen, eine warme Winterjacke oder einen Mantel. Ein Schal, eine Mutze und Handschuhe sind auch notwendig. Auch ein dicker Pullover kann nie schaden.
Meine Lieblingsklamotten sind Markenartikel. Ich verstehe nicht, dass für jemanden die Marke unwichtig ist. Ich würde mir niemals etwas bei einem Ständer auf dem Markt kaufen. Ich weiß, dass die Klamotten da billiger sind, als in einem Geschäft, aber die Qualität ist auch sehr unterschiedlich. Und vor allem erkennt jeder, woher sie stammen. Ich könnte es nicht ertragen, dass meine Freunde wüssten, dass ich auf dem Markt einkaufe. Gute Bekleidung ist mir ziemlich wichtig.
Mein Stil ist überwiegend sportlich, aber auch elegant. Ich versuche immer moderne Kleidung zu kaufen. Wenn sie dazu noch bequem wäre, wäre es nicht schlecht. Aber das Wichtigste ist es für mich nicht. Es muss auch nicht besonders praktisch sein. Aber nicht extravagant, nur sexy.
Was zu jeder Gelegenheit passt, sind Jeans. Die gibt es für Männer, Frauen und auch für die Kinder. Jeans werden von allen getragen – unabhängig von Beruf, oder Arbeitsplatz. Die Mode ändert sich, einmal ist die Jeans eng, einmal weit, sie können kurz oder lang sein und auch die Farben ändern sich mit der Zeit. Einmal ist sie dunkelblau modern, dann wieder ausgebleicht oder auch schwarz. Mit Jeans kann man fast nie schlecht gekleidet sein.
Was die Farben betrifft, ist die Mode auch sehr abwechslungsreich. Mal kommen ganz verrückte Farben in Mode, wie zum Beispiel orange oder leuchtend grün, dann zarte Farben, wie rosa, hellblau oder lila. Schwarz und weiß sind eigentlich universal, die sind immer „in“ und auch schick.
Was die Muster angeht, ist die Mode auch instabil. Einmal sind die Klamotten kariert, dann einfärbig, dann gestreift und dann wieder einfärbig. Dann kommen wieder die bunten Klamotten in Mode und danach wieder etwas, was wir schon hatten. Die Mode wiederholt sich immer.
Wichtig ist auch das Material, mit dem auch die Pflege zusammenhängt. Am besten ist pflegeleichte Bekleidung.