US-Dollar vs. Euro (mit Inflation)
Angesichts der Tatsache, dass die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen
Grossmächten auf unseren Erdball mehr und mehr zu schwinden scheint und wirtschaftliche
Sanktionen, Strafzölle und Isolation vor allem von unserem “Freund” über dem Atlantik
gerne angewendet werden, soll im heutigen Video der US-Dollar mit dem Euro verglichen
werden. Falls auch du einen interessanten Themenvorschlag
hast, dann schreibe ihn doch bitte in die Kommentare - vielleicht kommt das Thema ja
dann im nächsten Video dran! Also: Wie vergleichen sich der US-Dollar mit
dem Euro - und was hat es eigentlich mit der Inflation am Hut?
Wie immer Danke ich fürs Einschalten und wünsche viel Spass beim Zusehen.
Momentan kann man für einen Euro 1.17 US-Dollar kaufen. Der Euro wird von etlichen Staaten
Zentraleuropas verwendet. Aber auch ausserhalb der Grenzen der EU findet der Euro Verwendung
- darunter zählen beispielsweise Montenegro oder Simbabwe, die als passive Euronutzer
bezeichnet werden. Auch dem Iran steht temporär die Nutzung des Euros zu. Aber auch der US-Dollar
ist eine Währung, die in verschiedenen Staaten wie beispielsweise Liberia, El-Salvador oder
Ecuador Gebrauch findet. Interessant wird es aber, wenn wir uns die
internationalen Reservewährungen ansehen. Deutlich zu erkennen ist, dass der US-Dollar
von vielen Staaten gerne als Reservewährung verwendet wird. Zweifellos steigt dadurch
die Abhängigkeit vom US-Dollar - und so auch von der US-Amerikanischen FED dem Federal
Reserve System. Grund dafür ist, dass die FED nach beliebens neue US-Dollar entweder
physisch Drucken oder digital in den Markt einführen kann - was in jüngster Vergangenheit
aber auch im Hier und Jetzt geschieht. Das resultiert einerseits in einer höheren Inflationsrate,
aber gleichzeitig auch darin, dass die US-Staatsanleihen anderer Länder durch Drucken neuer US-Dollar
immer bediehnt werden können. In der Tat lässt sich das an den Inflationsraten
des US-Dollars ablesen: 2.1% im Jahre 2017 - während in der Eurozone eine Inflationsrate
von 1.5% ermittelt wurde. Die Schweiz, die zeitweise sogar eine negative Inflationsrate
aufwies, ist Spitzenreiter dieses Vergleiches. Aber was bedeutet das genau? Wenn du am 1.
Januar 2017 100 US-Dollar auf einem Konto liegen hattest, konntest du dir damals 100
Schokoladenbrötchen für je einen US-Dollar eintauschen. Am 1. Januar 2018 hingegen, konntest
du dir mit dem gleichen Geld nur noch 97 ganze Schoggibrötchen erwerben - deine reale Kaufkraft
ist also gesunken, obwohl du noch immer 100 Dollar auf deinem Konto hast. Hättest du
vor fünf Jahren Geld auf deinem Bankkonto hinterlegt, dieses dann bis heute nicht in
andere Werte angelegt, so müsstest du einen Kaufkraftsverlust von fast 10% einbüssen,
ohne dafür signifikante Zinsen von der Bank zu erhalten. Genau das ist der Grund, weshalb
das klassische Sparen der Normalbürger ausgedient hat und genau diese Sparer langsam aber sicher
verarmen. Falls dich das Thema interessiert, dann schau
dir doch mein Video über das physische Wertmittel Gold an, das ich vor einigen Wochen hochgeladen
habe! Den Link dazu findest du in der Videobeschreibung. Wie immer Danke ich fürs Einschalten und
freue mich auf einen Kommentar oder eine Bewertung - bis zum nächsten Mal!