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2020-2 Video lessons from YouTube, US-Dollar vs. Euro (mit Inflation)

Intermediate 1 German lesson to practice reading

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US-Dollar vs. Euro (mit Inflation)

Angesichts der Tatsache, dass die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen

Grossmächten auf unseren Erdball mehr und mehr zu schwinden scheint und wirtschaftliche

Sanktionen, Strafzölle und Isolation vor allem von unserem “Freund” über dem Atlantik

gerne angewendet werden, soll im heutigen Video der US-Dollar mit dem Euro verglichen

werden. Falls auch du einen interessanten Themenvorschlag

hast, dann schreibe ihn doch bitte in die Kommentare - vielleicht kommt das Thema ja

dann im nächsten Video dran! Also: Wie vergleichen sich der US-Dollar mit

dem Euro - und was hat es eigentlich mit der Inflation am Hut?

Wie immer Danke ich fürs Einschalten und wünsche viel Spass beim Zusehen.

Momentan kann man für einen Euro 1.17 US-Dollar kaufen. Der Euro wird von etlichen Staaten

Zentraleuropas verwendet. Aber auch ausserhalb der Grenzen der EU findet der Euro Verwendung

- darunter zählen beispielsweise Montenegro oder Simbabwe, die als passive Euronutzer

bezeichnet werden. Auch dem Iran steht temporär die Nutzung des Euros zu. Aber auch der US-Dollar

ist eine Währung, die in verschiedenen Staaten wie beispielsweise Liberia, El-Salvador oder

Ecuador Gebrauch findet. Interessant wird es aber, wenn wir uns die

internationalen Reservewährungen ansehen. Deutlich zu erkennen ist, dass der US-Dollar

von vielen Staaten gerne als Reservewährung verwendet wird. Zweifellos steigt dadurch

die Abhängigkeit vom US-Dollar - und so auch von der US-Amerikanischen FED dem Federal

Reserve System. Grund dafür ist, dass die FED nach beliebens neue US-Dollar entweder

physisch Drucken oder digital in den Markt einführen kann - was in jüngster Vergangenheit

aber auch im Hier und Jetzt geschieht. Das resultiert einerseits in einer höheren Inflationsrate,

aber gleichzeitig auch darin, dass die US-Staatsanleihen anderer Länder durch Drucken neuer US-Dollar

immer bediehnt werden können. In der Tat lässt sich das an den Inflationsraten

des US-Dollars ablesen: 2.1% im Jahre 2017 - während in der Eurozone eine Inflationsrate

von 1.5% ermittelt wurde. Die Schweiz, die zeitweise sogar eine negative Inflationsrate

aufwies, ist Spitzenreiter dieses Vergleiches. Aber was bedeutet das genau? Wenn du am 1.

Januar 2017 100 US-Dollar auf einem Konto liegen hattest, konntest du dir damals 100

Schokoladenbrötchen für je einen US-Dollar eintauschen. Am 1. Januar 2018 hingegen, konntest

du dir mit dem gleichen Geld nur noch 97 ganze Schoggibrötchen erwerben - deine reale Kaufkraft

ist also gesunken, obwohl du noch immer 100 Dollar auf deinem Konto hast. Hättest du

vor fünf Jahren Geld auf deinem Bankkonto hinterlegt, dieses dann bis heute nicht in

andere Werte angelegt, so müsstest du einen Kaufkraftsverlust von fast 10% einbüssen,

ohne dafür signifikante Zinsen von der Bank zu erhalten. Genau das ist der Grund, weshalb

das klassische Sparen der Normalbürger ausgedient hat und genau diese Sparer langsam aber sicher

verarmen. Falls dich das Thema interessiert, dann schau

dir doch mein Video über das physische Wertmittel Gold an, das ich vor einigen Wochen hochgeladen

habe! Den Link dazu findest du in der Videobeschreibung. Wie immer Danke ich fürs Einschalten und

freue mich auf einen Kommentar oder eine Bewertung - bis zum nächsten Mal!

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