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Sherlock Holmes - Das Zeichen der Vier, Drittes Kapitel. Wohin geht die Fahrt?

Drittes Kapitel. Wohin geht die Fahrt?

Erst um halb sechs Uhr kam Holmes zurück. Er war heiter, lebhaft, überhaupt in vortrefflicher Stimmung.

»Es ist kein großes Geheimnis bei der Angelegenheit,« sagte er, während ich ihm eine Tasse Thee eingoß. »Mir scheint, die Thatsachen lassen nur eine mögliche Erklärung zu.«

»Was! Sie haben schon die Lösung gefunden?«

»Nicht doch, das wäre zu viel gesagt. Ich habe nur ein Faktum entdeckt, das mich auf eine Vermutung führt, welche viel für sich hat. Alle Einzelheiten fehlen mir noch. Ich habe nämlich eben die Register der Times durchgesehen und dabei gefunden, daß Major Scholto von Ober-Norwood, ehemals im 34. Regiment der Bombay-Infanterie, am 28. April 1882 gestorben ist.«

»Ich muß wohl sehr schwer von Begriffen sein, Holmes, denn ich sehe durchaus nicht, wie das mit dem Fall zusammenhängen kann.«

»Nicht? Das wundert mich. Betrachten Sie es einmal von folgendem Gesichtspunkt: Hauptmann Morstan verschwindet. Die einzige Person in London, die er aufgesucht haben könnte, ist Major Scholto, aber der Major leugnet, etwas von seiner Anwesenheit in London gewußt zu haben. Vier Jahre später stirbt Scholto. Eine Woche nach seinem Tode erhält Hauptmann Morstans Tochter ein wertvolles Geschenk. Die Sendung wiederholt sich von Jahr zu Jahr und jetzt kommt noch ein Brief, welcher ausspricht, daß ihr Unrecht geschehen ist. Welches andre Unrecht kann damit gemeint sein, als daß man ihr den Vater geraubt hat? Warum sollten die Geschenke unmittelbar nach Scholtos Tode anfangen, wenn nicht, weil der Erbe Scholtos das Geheimnis kennt und die Tochter zu entschädigen wünscht? Wissen Sie irgend eine andere Art und Weise, wie sich die Thatsachen deuten lassen?«

»Aber was für eine sonderbare Entschädigung! Und wie wunderlich ausgeführt! Warum hat er den Brief erst jetzt geschrieben und nicht schon vor sechs Jahren? Zudem sagt er, daß sie zu ihrem Recht kommen werde. Soll das etwa heißen, daß ihr Vater noch lebt? Schwerlich. Von einer andern Ungerechtigkeit wissen wir aber in ihrem Fall nichts.«

»Natürlich ist noch vieles unaufgeklärt,« sagte Holmes nachdenklich; »aber die Zusammenkunft heute abend wird alle Schwierigkeiten beseitigen. A! da fährt eine Kutsche vor und Fräulein Morstan ist darin. Sind Sie ganz fertig? Gut, dann kommen Sie hinunter; wir haben keine Zeit zu versäumen.«

Ich ergriff meinen Hut und meinen schwersten Stock, bemerkte aber zugleich, daß Holmes seinen Revolver aus dem Schubfach nahm und in die Tasche gleiten ließ. Offenbar erwartete er, daß es bei unserm Abendgeschäft ernsthaft zugehen könne.

Fräulein Morstan hatte sich in einen dunkeln Mantel gehüllt, ihr ausdrucksvolles Gesicht war gefaßt, aber bleich. Sie hätte kein Weib sein müssen, wenn sie frei von Unruhe geblieben wäre bei dem sonderbaren Abenteuer, auf welches wir auszogen; aber ihre Selbstbeherrschung war vollkommen, und sie beantwortete alle Fragen, die Sherlock Holmes noch an sie richtete, ohne Zögern.

»Major Scholto war ein sehr vertrauter Freund meines Vaters. Er erwähnte ihn häufig in seinen Briefen. Der Major und Papa befehligten die Truppen auf den Andamanen, das brachte sie natürlich in die engste Berührung miteinander. O – da fällt mir ein, es fand sich in Papas Pult ein seltsames Papier vor, welches niemand verstehen konnte. Ich glaube zwar nicht, daß es irgend welche Wichtigkeit haben kann, aber für den Fall, daß Sie es zu sehen wünschen, habe ich es mitgebracht. Da ist es.«

Holmes entfaltete das Papier sorgfältig, glättete es auf dem Knie und untersuchte es gründlich von allen Seiten unter seiner Lupe.

»Das ist ein echt indisches Fabrikat,« bemerkte er. »Das Papier muß früher einmal mit Nadeln auf ein Brett gesteckt worden sein. Es zeigt den Grundriß eines großen Gebäudes mit vielen Hallen und Gängen. An einer Stelle ist ein kleines Kreuz mit roter Tinte gezogen, darüber steht ›3.37 von links‹ in verwischter Bleistiftschrift. Hier in der linken Ecke sieht man eine kuriose Hieroglyphe: vier Kreuze in einer Reihe, deren Arme zusammenstoßen. Daneben steht in sehr roher, ungelenker Schrift: ›Das Zeichen der Vier – Jonathan Small, Mahomet Singh, Abdullah Khan, Dost Akbar.‹ – Nun, welche Beziehung das auf unsere Angelegenheit haben könnte, weiß ich nicht. Doch ist es augenscheinlich ein Dokument von Wichtigkeit. Es muß sorgfältig in einem Taschenbuch aufbewahrt worden sein; denn die eine Seite ist so rein wie die andere.«

»Wir fanden es in seiner Brieftasche.«

»Bewahren Sie es wohl, Fräulein Morstan; wer weiß, wann es uns noch nützen kann! Ich fange an zu vermuten, daß es sich hier doch um eine weit verwickeltere Sache handelt, als ich zuerst glaubte. Ich muß meine Schlüsse von neuem ziehen.«

Er lehnte sich im Wagen zurück. Daß er scharf nachdachte, sah ich an seinen zusammengezogenen Brauen und seinem abwesenden Blick. Auch bewahrte er ein unverbrüchliches Schweigen bis an das Ende der Fahrt, während Fräulein Morstan und ich in gedämpftem Ton miteinander über die möglichen Ergebnisse unseres Unternehmens plauderten.

Es war ein trüber Septemberabend; dichter, feuchter Nebel hing über der großen Stadt und lagerte sich in schmutzig-farbenen Wolken auf den schlammigen Straßen. Die Lampen längs dem ›Strand‹ tauchten aus dem Dunkel nur als matte Lichtflecken auf, die ihren schwachen, kreisrunden Schimmer auf das nasse Pflaster warfen. Durch die dunstige Luft schoß der gelbe Schein aus den Ladenfenstern einen bald helleren, bald dunkleren Strahl quer über die menschenbelebte Hauptstraße. Es hatte etwas Unheimliches, Geisterhaftes, alle die Gesichter in endloser Reihe über diesen schmalen Lichtstreifen huschen zu sehen – traurige und fröhliche Gesichter, abgehärmte und lustige. Wie in der Menschheit Geschlecht auf Geschlecht, so glitten sie aus dem Dunkel ins Licht und wieder zurück ins Dunkel. Sonst macht dergleichen nicht leicht einen Eindruck auf mich, aber der düstere Abend und unser seltsames Unternehmen mochten wohl dazu beitragen, mein Gemüt trüber zu stimmen; auch merkte ich, daß Fräulein Morstan unter ähnlichen Gefühlen litt. Holmes allein war über solche äußere Einflüsse erhaben. Er hielt sein offenes Notizbuch auf dem Knie und schrieb von Zeit zu Zeit allerlei Zahlen und Bemerkungen beim Schein seiner Taschenlaterne nieder.

An den Seitenthüren des Lyceum-Theaters standen die Menschen schon dicht gedrängt, während bei dem Haupteingang Droschken und Kutschen in langer Reihe vorfuhren und sich ihrer Insassen entledigten. Dort stiegen feingekleidete Herren aus und in Shawls gehüllte, von Diamanten strahlende Damen. Als wir die dritte Säule, den Ort unseres Stelldicheins, erreicht hatten, redete uns ein kleiner, schwarzer Mann in Kutschertracht an: »Sind Sie die Personen, welche Fräulein Morstan begleiten?« fragte er. »Fräulein Morstan bin ich, und diese beiden Herren sind meine Freunde,« erwiderte sie. Er richtete sein forschendes Augenpaar mit scharfem durchdringendem Blick aus uns.

»Entschuldigen Sie, Fräulein,« sagte er in mürrischem Ton, »aber ich soll mir von Ihnen die Versicherung ausbitten, daß keiner Ihrer Begleiter ein Polizeibeamter ist.«

»Darauf kann ich Ihnen mein Wort geben,« lautete ihre Antwort. Er ließ nun einen scharfen Pfiff hören, worauf eine Kutsche angefahren kam. Ein Mann führte das Pferd am Zügel und öffnete uns den Schlag. Wir nahmen unsere Plätze im Wagen ein, der fremde Kutscher stieg auf den Bock, schwang die Peitsche und fuhr mit uns in rasender Eile dahin durch die nebligen Straßen. Mir war seltsam zu Mute. Es ging einem unbekannten Ziel entgegen, zu einem unbekannten Zweck. Entweder stellte sich die Aufforderung als ein grober Betrug heraus – was sich nicht wohl annehmen ließ – oder wir durften mit gutem Grund erwarten, daß es sich um wichtige Enthüllungen handelte. Fräulein Morstans Verhalten während der Fahrt war entschlossen und gefaßt wie immer. Ich versuchte zwar, sie durch die Erzählung meiner Abenteuer in Afghanistan zu erheitern und zu zerstreuen, muß aber gestehen, daß ich selbst viel zu aufgeregt war und gespannt auf die Dinge, die da kommen sollten, um einen klaren Bericht zu erstatten. Noch heute behauptet sie, ich hätte ihr eine rührende Anekdote von einem Schießgewehr erzählt, das mitten in der Nacht in mein Zelt guckte, worauf ich mit einer doppelläufigen Tigerkatze danach geschossen hätte. Zuerst konnte ich noch einigermaßen die Richtung verfolgen, in welcher wir fuhren, aber – mochte nun die Schnelligkeit unserer Bewegung schuld sein, oder der Nebel – ich verlor bei meiner ohnehin beschränkten Kenntnis von London bald gänzlich den Faden und wußte nur noch, daß wir einen sehr langen Weg zu fahren schienen. Sherlock Holmes dagegen geriet niemals in Zweifel. Während das Fuhrwerk über verschiedene Plätze und durch zahllose Querstraßen und enge Gassen dahinstürmte, murmelte er die Straßennamen:

»Rochester Row, nun Vincent Square; jetzt kommen wir zur Brückenstraße. Es scheint, wir fahren nach der Surrey-Seite hinüber. Richtig, das dachte ich doch! Nun sind wir auf der Vauxhall-Brücke. Sehen Sie, dort flimmert der Fluß durch!« Einen Augenblick sahen wir wirklich das breite, stille Wasser der Themse im Laternenlicht glänzen; aber unsere Kutsche rasselte weiter und bald steckten wir wieder in einem Straßenlabyrinth auf der andern Seite.

»Wordsworth-Road,« sagte mein Gefährte. »Priory Road, die Larkhall-Gasse. Unser Abenteuer scheint uns nicht gerade in vornehme Stadtteile zu führen.« Wir hatten in der That eine sehr abgelegene, wenig anziehende Gegend erreicht. Erst kamen lange Reihen einförmiger Backsteingebäude, in welche nur die grell erleuchteten Wirtshäuser an den Ecken mit ihrem trödelhaften Aufputz einige Abwechslung brachten. Dann folgten zweistöckige Landhäuser mit winzigen Vordergärtchen und dann wieder endlose Reihen von nagelneuen Ziegelbauten – die Riesenfühlhörner, welche die ungeheure Stadt aufs Land hinaus streckte.

Endlich hielt der Wagen am dritten Hause einer neu angelegten Straße. Es sah ebenso dunkel und unbewohnt aus wie die Nachbarhäuser; nur aus dem Küchenfenster kam ein matter Lichtschein. Auf unser Klopfen wurde jedoch die Thür augenblicklich von einem indischen Diener geöffnet, der einen gelben Turban, weite, faltige Gewänder und eine gelbe Schärpe trug. Die Gestalt des Orientalen nahm sich höchst wunderbar aus im Rahmen der Hausthüre dieser Vorstadtwohnung dritter Klasse.

»Der Sahib erwartet Sie,« sagte er.

Während er noch sprach, rief drinnen eine hohe, dünne Stimme:

»Führe sie zu mir herein, Kithmutgar, bringe sie gleich zu mir ins Zimmer.«

Drittes Kapitel. Wohin geht die Fahrt? Third chapter. Where are you going? Capítulo tercero. ¿Hacia dónde va el viaje? Hoofdstuk drie. Waar gaat de reis naartoe? Capítulo três. Para onde vai a viagem?

Erst um halb sechs Uhr kam Holmes zurück. Holmes did not return until half past five. Er war heiter, lebhaft, überhaupt in vortrefflicher Stimmung. He was cheerful, lively, and generally in an excellent mood. Ele era alegre, animado e geralmente de excelente humor.

»Es ist kein großes Geheimnis bei der Angelegenheit,« sagte er, während ich ihm eine Tasse Thee eingoß. "It's not a great secret on the matter," he said, while I poured him a cup of tea. "Não é um grande segredo sobre o assunto", disse ele, enquanto eu lhe servia uma xícara de chá. »Mir scheint, die Thatsachen lassen nur eine mögliche Erklärung zu.« "It seems to me that the facts only allow one possible explanation."

»Was! "What! Sie haben schon die Lösung gefunden?« Have you already found the solution? "

»Nicht doch, das wäre zu viel gesagt. “No, that would be saying too much. Ich habe nur ein Faktum entdeckt, das mich auf eine Vermutung führt, welche viel für sich hat. I have only discovered one fact that leads me to a guess which has a lot in itself. Só descobri um fato que me leva a supor que tem muito a oferecer. Alle Einzelheiten fehlen mir noch. I'm still missing all the details. Ich habe nämlich eben die Register der Times durchgesehen und dabei gefunden, daß Major Scholto von Ober-Norwood, ehemals im 34. For I was just going through the registers of the Times, and found that Major Scholto of Upper Norwood, formerly in the 34th Regiment der Bombay-Infanterie, am 28. April 1882 gestorben ist.« April 1882."

»Ich muß wohl sehr schwer von Begriffen sein, Holmes, denn ich sehe durchaus nicht, wie das mit dem Fall zusammenhängen kann.« "I must be very dull, Holmes, for I don't see how that has anything to do with the case." "Devo ser muito difícil de entender, Holmes, pois absolutamente não vejo como isso pode estar relacionado com o caso."

»Nicht? Das wundert mich. Betrachten Sie es einmal von folgendem Gesichtspunkt: Hauptmann Morstan verschwindet. Look at it this way: Captain Morstan disappears. Die einzige Person in London, die er aufgesucht haben könnte, ist Major Scholto, aber der Major leugnet, etwas von seiner Anwesenheit in London gewußt zu haben. The only person in London he may have sought out is Major Scholto, but the Major denies knowing anything of his presence in London. A única pessoa em Londres que ele poderia ter visitado é o major Scholto, mas o major nega ter sabido de sua presença em Londres. Vier Jahre später stirbt Scholto. Scholto dies four years later. Eine Woche nach seinem Tode erhält Hauptmann Morstans Tochter ein wertvolles Geschenk. Uma semana após sua morte, a filha do capitão Morstan recebe um presente precioso. Через неделю после его смерти дочь капитана Морстена получает ценный подарок. Die Sendung wiederholt sich von Jahr zu Jahr und jetzt kommt noch ein Brief, welcher ausspricht, daß ihr Unrecht geschehen ist. The broadcast is repeated from year to year and now there is a letter saying that she has been wronged. Передача повторяется из года в год и вот пришло письмо о том, что ее обидели. Welches andre Unrecht kann damit gemeint sein, als daß man ihr den Vater geraubt hat? What other wrong can this mean than that her father was stolen from her? ¿Qué otro mal puede significar esto sino que le robaron a su padre? Que outra injustiça pode significar senão que seu pai foi roubado dela? Какое еще зло может это означать, кроме того, что у нее украли отца? Warum sollten die Geschenke unmittelbar nach Scholtos Tode anfangen, wenn nicht, weil der Erbe Scholtos das Geheimnis kennt und die Tochter zu entschädigen wünscht? Why should the gifts begin immediately after Scholto's death if not because Scholto's heir knows the secret and wishes to compensate the daughter? Por que os presentes deveriam começar imediatamente após a morte de Scholto, senão porque o herdeiro de Scholto conhece o segredo e quer compensar a filha? Почему подарки должны начаться сразу после смерти Шолто, если не потому, что наследник Шолто знает тайну и хочет вознаградить дочь? Wissen Sie irgend eine andere Art und Weise, wie sich die Thatsachen deuten lassen?« Do you know any other way of interpreting the facts?'

»Aber was für eine sonderbare Entschädigung! 'But what a strange compensation! Und wie wunderlich ausgeführt! And how wonderfully executed! Warum hat er den Brief erst jetzt geschrieben und nicht schon vor sechs Jahren? Why did he only write the letter now and not six years ago? Zudem sagt er, daß sie zu ihrem Recht kommen werde. He also says that she will get her rights. Ele também diz que ela vai acertar. Soll das etwa heißen, daß ihr Vater noch lebt? Does that mean her father is still alive? Schwerlich. Hardly. Von einer andern Ungerechtigkeit wissen wir aber in ihrem Fall nichts.« But we know nothing of any other injustice in her case.”

»Natürlich ist noch vieles unaufgeklärt,« sagte Holmes nachdenklich; »aber die Zusammenkunft heute abend wird alle Schwierigkeiten beseitigen. "Of course there is much that is still unexplained," said Holmes thoughtfully; 'but tonight's meeting will remove all difficulties. A! da fährt eine Kutsche vor und Fräulein Morstan ist darin. uma carruagem chega e a senhorita Morstan está nela. Sind Sie ganz fertig? Are you completely done? Gut, dann kommen Sie hinunter; wir haben keine Zeit zu versäumen.« Well, come down then; we have no time to waste.”

Ich ergriff meinen Hut und meinen schwersten Stock, bemerkte aber zugleich, daß Holmes seinen Revolver aus dem Schubfach nahm und in die Tasche gleiten ließ. I picked up my hat and my heaviest cane, noticing that Holmes was taking his revolver out of the drawer and slipping it into his pocket. Peguei meu chapéu e meu bastão mais pesado, mas percebi ao mesmo tempo que Holmes estava tirando o revólver da gaveta e colocando-o no bolso. Offenbar erwartete er, daß es bei unserm Abendgeschäft ernsthaft zugehen könne. Apparently he expected our evening business to be serious.

Fräulein Morstan hatte sich in einen dunkeln Mantel gehüllt, ihr ausdrucksvolles Gesicht war gefaßt, aber bleich. Miss Morstan had wrapped herself in a dark cloak, her expressive face was composed but pale. A senhorita Morstan estava envolta em uma capa escura, seu rosto expressivo era composto, mas pálido. Sie hätte kein Weib sein müssen, wenn sie frei von Unruhe geblieben wäre bei dem sonderbaren Abenteuer, auf welches wir auszogen; aber ihre Selbstbeherrschung war vollkommen, und sie beantwortete alle Fragen, die Sherlock Holmes noch an sie richtete, ohne Zögern. She need not have been a woman if she had remained unperturbed in the strange adventure on which we embarked; but her self-control was perfect, and she answered without hesitation whatever questions Sherlock Holmes put to her. Ela não teria que ser mulher se tivesse permanecido livre de inquietações na estranha aventura em que partimos; mas seu autocontrole era perfeito e ela respondia a todas as perguntas que Sherlock Holmes fazia sem hesitação.

»Major Scholto war ein sehr vertrauter Freund meines Vaters. Er erwähnte ihn häufig in seinen Briefen. He often mentioned him in his letters. Der Major und Papa befehligten die Truppen auf den Andamanen, das brachte sie natürlich in die engste Berührung miteinander. The Major and Papa commanded the troops in the Andaman Islands, which of course brought them into very close contact with one another. O major e o papai comandaram as tropas nas ilhas Andaman, o que naturalmente os colocou em contato próximo um com o outro. O – da fällt mir ein, es fand sich in Papas Pult ein seltsames Papier vor, welches niemand verstehen konnte. Oh, it occurs to me, there was a strange piece of paper in Papa's desk that no one could understand. Ich glaube zwar nicht, daß es irgend welche Wichtigkeit haben kann, aber für den Fall, daß Sie es zu sehen wünschen, habe ich es mitgebracht. I don't think it can be of any importance, but I've brought it with me in case you wish to see it. Da ist es.«

Holmes entfaltete das Papier sorgfältig, glättete es auf dem Knie und untersuchte es gründlich von allen Seiten unter seiner Lupe.

»Das ist ein echt indisches Fabrikat,« bemerkte er. "It's a real Indian make," he remarked. "É uma verdadeira marca indiana", comentou. »Das Papier muß früher einmal mit Nadeln auf ein Brett gesteckt worden sein. 'The paper must have been pinned to a board at one time. “O papel deve ter sido colado em uma placa com agulhas no passado. Es zeigt den Grundriß eines großen Gebäudes mit vielen Hallen und Gängen. It shows the ground plan of a large building with many halls and corridors. Mostra a planta baixa de um grande edifício com muitos salões e corredores. An einer Stelle ist ein kleines Kreuz mit roter Tinte gezogen, darüber steht ›3.37 von links‹ in verwischter Bleistiftschrift. At one point there is a small cross drawn in red ink, with '3.37 from the left' written above it in smudged pencil writing. Em um ponto, uma pequena cruz foi desenhada com tinta vermelha e, acima dela, diz '3,37 da esquerda' em escrita borrada a lápis. Hier in der linken Ecke sieht man eine kuriose Hieroglyphe: vier Kreuze in einer Reihe, deren Arme zusammenstoßen. Here in the left corner you can see a curious hieroglyph: four crosses in a row, their arms meeting. Aqui no canto esquerdo você pode ver um hieróglifo curioso: quatro cruzes em uma fileira, seus braços colidindo. Daneben steht in sehr roher, ungelenker Schrift: ›Das Zeichen der Vier – Jonathan Small, Mahomet Singh, Abdullah Khan, Dost Akbar.‹ – Nun, welche Beziehung das auf unsere Angelegenheit haben könnte, weiß ich nicht. Next to it is written, in very crude, clumsy handwriting, 'The sign of the four - Jonathan Small, Mahomet Singh, Abdullah Khan, Dost Akbar.' - Well, how that might relate to our affair I do not know. Рядом очень грубым, корявым почерком написано: «Знак четырех — Джонатан Смолл, Магомет Сингх, Абдулла Хан, Дост Акбар» — Ну, как это может относиться к нашему делу, я не знаю. Doch ist es augenscheinlich ein Dokument von Wichtigkeit. But it is evidently a document of importance. Es muß sorgfältig in einem Taschenbuch aufbewahrt worden sein; denn die eine Seite ist so rein wie die andere.« It must have been carefully preserved in a paperback; for one side is as pure as the other." Deve ter sido guardado cuidadosamente em uma brochura; porque um lado é tão puro quanto o outro. "

»Wir fanden es in seiner Brieftasche.« "We found it in his wallet."

»Bewahren Sie es wohl, Fräulein Morstan; wer weiß, wann es uns noch nützen kann! 'Keep it well, Miss Morstan; who knows when it may still be of use to us! Ich fange an zu vermuten, daß es sich hier doch um eine weit verwickeltere Sache handelt, als ich zuerst glaubte. I'm beginning to suspect that this is a far more complicated matter than I first thought. Estou começando a suspeitar que este é um assunto muito mais complicado do que eu pensava inicialmente. Ich muß meine Schlüsse von neuem ziehen.« I must redo my conclusions.”

Er lehnte sich im Wagen zurück. He leaned back in the car. Daß er scharf nachdachte, sah ich an seinen zusammengezogenen Brauen und seinem abwesenden Blick. I could tell from his furrowed brows and absent gaze that he was thinking hard. Eu vi que ele estava pensando muito por suas sobrancelhas franzidas e seu olhar distante. Auch bewahrte er ein unverbrüchliches Schweigen bis an das Ende der Fahrt, während Fräulein Morstan und ich in gedämpftem Ton miteinander über die möglichen Ergebnisse unseres Unternehmens plauderten. He also maintained an unbreakable silence until the end of the journey, while Miss Morstan and I chatted in hushed tones about the possible results of our enterprise. Ele também manteve um silêncio inquebrantável até o final da viagem, enquanto a Srta. Morstan e eu conversávamos em voz baixa sobre os possíveis resultados de nosso empreendimento.

Es war ein trüber Septemberabend; dichter, feuchter Nebel hing über der großen Stadt und lagerte sich in schmutzig-farbenen Wolken auf den schlammigen Straßen. It was a dreary September evening; dense, damp fog hung over the great city and settled in dirty-colored clouds on the muddy streets. Era uma noite sombria de setembro; Uma névoa espessa e úmida pairava sobre a cidade grande e se assentava em nuvens de cores sujas nas ruas lamacentas. Die Lampen längs dem ›Strand‹ tauchten aus dem Dunkel nur als matte Lichtflecken auf, die ihren schwachen, kreisrunden Schimmer auf das nasse Pflaster warfen. The lamps along the 'beach' emerged from the darkness only as dim spots of light, throwing their faint, circular glow on the wet pavement. As lâmpadas ao longo da "praia" emergiam da escuridão apenas como manchas opacas de luz que lançavam seu brilho tênue e circular no pavimento molhado. Durch die dunstige Luft schoß der gelbe Schein aus den Ladenfenstern einen bald helleren, bald dunkleren Strahl quer über die menschenbelebte Hauptstraße. The yellow glow from the shop windows shot through the hazy air, sometimes brighter, sometimes darker, across the crowded main street. Através do ar enevoado, o brilho amarelo das vitrines das lojas disparou um feixe agora mais claro, agora mais escuro do outro lado da movimentada rua principal. Es hatte etwas Unheimliches, Geisterhaftes, alle die Gesichter in endloser Reihe über diesen schmalen Lichtstreifen huschen zu sehen – traurige und fröhliche Gesichter, abgehärmte und lustige. There was something eerie, ghostly, about seeing all the faces flitting across that narrow strip of light in an endless line—sad faces and happy faces, haggard and jolly ones. Havia algo estranho e fantasmagórico em ver todos os rostos voando em uma fila sem fim por essa estreita faixa de luz - rostos tristes e felizes, cansados e engraçados. Wie in der Menschheit Geschlecht auf Geschlecht, so glitten sie aus dem Dunkel ins Licht und wieder zurück ins Dunkel. Like race after race in mankind, so they slipped from darkness to light and back to darkness again. Como na humanidade, gênero após gênero, eles saíram da escuridão para a luz e de volta para a escuridão. Sonst macht dergleichen nicht leicht einen Eindruck auf mich, aber der düstere Abend und unser seltsames Unternehmen mochten wohl dazu beitragen, mein Gemüt trüber zu stimmen; auch merkte ich, daß Fräulein Morstan unter ähnlichen Gefühlen litt. Usually such things don't make an impression on me, but the gloomy evening and our strange enterprise may well have contributed to making my spirits gloomier; I also noticed that Miss Morstan suffered from similar feelings. Do contrário, essas coisas não me impressionam facilmente, mas a noite sombria e nosso estranho empreendimento podem muito bem ter contribuído para turvar minha mente; Também percebi que a srta. Morstan sofria de sentimentos semelhantes. Holmes allein war über solche äußere Einflüsse erhaben. Holmes alone was above such external influences. Er hielt sein offenes Notizbuch auf dem Knie und schrieb von Zeit zu Zeit allerlei Zahlen und Bemerkungen beim Schein seiner Taschenlaterne nieder. He kept his notebook open on his knee and from time to time wrote down all sorts of figures and remarks by the light of his pocket lantern. Ele segurava o bloco de anotações aberto sobre o joelho e de vez em quando anotava todos os tipos de números e observações à luz de sua lanterna de bolso.

An den Seitenthüren des Lyceum-Theaters standen die Menschen schon dicht gedrängt, während bei dem Haupteingang Droschken und Kutschen in langer Reihe vorfuhren und sich ihrer Insassen entledigten. At the side doors of the Lyceum Theater people were already crowded together, while at the main entrance cabs and carriages drove up in a long line and got rid of their occupants. En las puertas laterales del Lyceum Theatre la gente ya se amontonaba, mientras que en la entrada principal los coches de caballos y carruajes llegaban en una larga fila y se deshacían de sus ocupantes. Nas portas laterais do Lyceum Theatre, as pessoas já estavam lotadas, enquanto os táxis e carruagens passavam em longas filas na entrada principal e se livravam de seus ocupantes. Dort stiegen feingekleidete Herren aus und in Shawls gehüllte, von Diamanten strahlende Damen. Finely dressed gentlemen got out there, and ladies wrapped in shawls and radiant with diamonds. Als wir die dritte Säule, den Ort unseres Stelldicheins, erreicht hatten, redete uns ein kleiner, schwarzer Mann in Kutschertracht an: »Sind Sie die Personen, welche Fräulein Morstan begleiten?« fragte er. When we reached the third pillar, the place of our rendezvous, a small black man in coachman's costume spoke to us: "Are you the person accompanying Miss Morstan?" he asked. Quando chegamos ao terceiro pilar, o local de nosso encontro, um pequeno homem negro em uma fantasia de cocheiro nos falou: “Vocês são as pessoas que acompanham a Srta. Morstan?” Ele perguntou. »Fräulein Morstan bin ich, und diese beiden Herren sind meine Freunde,« erwiderte sie. "I am Miss Morstan, and these two gentlemen are my friends," she replied. Er richtete sein forschendes Augenpaar mit scharfem durchdringendem Blick aus uns. He turned his searching pair of eyes on us with a sharp, penetrating gaze.

»Entschuldigen Sie, Fräulein,« sagte er in mürrischem Ton, »aber ich soll mir von Ihnen die Versicherung ausbitten, daß keiner Ihrer Begleiter ein Polizeibeamter ist.« "Excuse me, Fraulein," he said in a sulky tone, "but I should ask you to assure me that none of your companions are police officers." - Com licença, Fraulein - disse ele em tom taciturno -, mas devo pedir-lhe que me assegure de que nenhum de seus companheiros é policial.

»Darauf kann ich Ihnen mein Wort geben,« lautete ihre Antwort. "Posso lhe dar minha palavra sobre isso", foi sua resposta. Er ließ nun einen scharfen Pfiff hören, worauf eine Kutsche angefahren kam. He let out a sharp whistle, whereupon a carriage drove up. Ele soltou um assobio agudo, ao que uma carruagem se aproximou. Ein Mann führte das Pferd am Zügel und öffnete uns den Schlag. A man led the horse by the bridle and opened the loft for us. Wir nahmen unsere Plätze im Wagen ein, der fremde Kutscher stieg auf den Bock, schwang die Peitsche und fuhr mit uns in rasender Eile dahin durch die nebligen Straßen. Pegamos nossos lugares na carruagem, o estranho cocheiro subiu na carruagem, brandiu o chicote e dirigiu conosco a toda pressa pelas ruas enevoadas. Mir war seltsam zu Mute. I felt strange. Eu me senti estranho. Es ging einem unbekannten Ziel entgegen, zu einem unbekannten Zweck. It was headed toward an unknown destination, for an unknown purpose. Entweder stellte sich die Aufforderung als ein grober Betrug heraus – was sich nicht wohl annehmen ließ – oder wir durften mit gutem Grund erwarten, daß es sich um wichtige Enthüllungen handelte. Either the request turned out to be a gross fraud - which could hardly be assumed - or we had good reason to expect that the revelations were important ones. Ou o pedido acabou sendo uma fraude grosseira - o que não era de se esperar - ou tínhamos bons motivos para esperar que as revelações fossem importantes. Fräulein Morstans Verhalten während der Fahrt war entschlossen und gefaßt wie immer. Miss Morstan's demeanor during the drive was as determined and composed as ever. O comportamento da senhorita Morstan durante a viagem foi determinado e composto como sempre. Ich versuchte zwar, sie durch die Erzählung meiner Abenteuer in Afghanistan zu erheitern und zu zerstreuen, muß aber gestehen, daß ich selbst viel zu aufgeregt war und gespannt auf die Dinge, die da kommen sollten, um einen klaren Bericht zu erstatten. While I tried to amuse and distract them by recounting my adventures in Afghanistan, I must confess that I myself was much too excited and anxious about what was to come to give a clear account. Noch heute behauptet sie, ich hätte ihr eine rührende Anekdote von einem Schießgewehr erzählt, das mitten in der Nacht in mein Zelt guckte, worauf ich mit einer doppelläufigen Tigerkatze danach geschossen hätte. To this day she claims I told her a touching anecdote about a gun peeping into my tent in the middle of the night, whereupon I shot it with a double-barreled tabby cat. Ela ainda afirma hoje que eu contei a ela uma anedota comovente sobre um rifle que espiou em minha barraca no meio da noite, e que atirei em um gato tigre de cano duplo nele. Zuerst konnte ich noch einigermaßen die Richtung verfolgen, in welcher wir fuhren, aber – mochte nun die Schnelligkeit unserer Bewegung schuld sein, oder der Nebel – ich verlor bei meiner ohnehin beschränkten Kenntnis von London bald gänzlich den Faden und wußte nur noch, daß wir einen sehr langen Weg zu fahren schienen. At first I was able to follow the direction in which we were going, but - whether it was the speed of our movement or the fog - I soon lost the thread completely with my anyway limited knowledge of London and only knew that we were one seemed to drive a very long way. No começo eu era capaz de seguir a direção em que estávamos indo, mas - seja a velocidade do nosso movimento ou a neblina - logo perdi o fio com meu conhecimento já limitado de Londres e só sabia que éramos um que parecia dirigir um caminho muito longo. Sherlock Holmes dagegen geriet niemals in Zweifel. Sherlock Holmes, on the other hand, was never in doubt. Sherlock Holmes, por outro lado, nunca teve dúvidas. Während das Fuhrwerk über verschiedene Plätze und durch zahllose Querstraßen und enge Gassen dahinstürmte, murmelte er die Straßennamen:

»Rochester Row, nun Vincent Square; jetzt kommen wir zur Brückenstraße. Es scheint, wir fahren nach der Surrey-Seite hinüber. It seems we're heading over to the Surrey side. Parece que estamos indo para o lado de Surrey. Richtig, das dachte ich doch! Right, I thought so! Nun sind wir auf der Vauxhall-Brücke. Sehen Sie, dort flimmert der Fluß durch!« Einen Augenblick sahen wir wirklich das breite, stille Wasser der Themse im Laternenlicht glänzen; aber unsere Kutsche rasselte weiter und bald steckten wir wieder in einem Straßenlabyrinth auf der andern Seite. Veja, o rio cintila por ali! ”Por um momento, vimos realmente as águas amplas e paradas do Tamisa tremeluzindo à luz da lanterna; mas nossa carruagem continuou sacolejando e logo estávamos novamente presos em um labirinto de ruas do outro lado.

»Wordsworth-Road,« sagte mein Gefährte. "Wordsworth Road", disse meu companheiro. »Priory Road, die Larkhall-Gasse. Unser Abenteuer scheint uns nicht gerade in vornehme Stadtteile zu führen.« Wir hatten in der That eine sehr abgelegene, wenig anziehende Gegend erreicht. Our adventure doesn't seem to lead us into fashionable parts of the city.' We had indeed reached a very remote, unattractive country. Nossa aventura não parece nos levar a partes chiques da cidade. ”Na verdade, havíamos alcançado uma área muito remota e desagradável. Erst kamen lange Reihen einförmiger Backsteingebäude, in welche nur die grell erleuchteten Wirtshäuser an den Ecken mit ihrem trödelhaften Aufputz einige Abwechslung brachten. First came long rows of monotonous brick buildings, in which only the brightly lit inns at the corners with their junk decoration brought some variety. Primeiro, vieram longas filas de prédios monótonos de tijolos, nos quais apenas as tavernas bem iluminadas nos cantos, com seu gesso irregular, traziam alguma variedade. Dann folgten zweistöckige Landhäuser mit winzigen Vordergärtchen und dann wieder endlose Reihen von nagelneuen Ziegelbauten – die Riesenfühlhörner, welche die ungeheure Stadt aufs Land hinaus streckte. Then came two-story cottages with tiny front gardens, and then again endless rows of brand-new brick buildings—the giant antennae that the vast city stretched out into the countryside. Depois, havia casas de campo de dois andares com minúsculos jardins frontais e, novamente, filas intermináveis de edifícios de tijolos novos - os chifres gigantes do sentimento que estendiam a imensa cidade para o interior.

Endlich hielt der Wagen am dritten Hause einer neu angelegten Straße. Finally the car stopped at the third house on a newly laid street. Es sah ebenso dunkel und unbewohnt aus wie die Nachbarhäuser; nur aus dem Küchenfenster kam ein matter Lichtschein. Auf unser Klopfen wurde jedoch die Thür augenblicklich von einem indischen Diener geöffnet, der einen gelben Turban, weite, faltige Gewänder und eine gelbe Schärpe trug. At our knock, however, the door was immediately opened by an Indian servant wearing a yellow turban, loose folds of robes, and a yellow sash. À nossa batida, no entanto, a porta foi imediatamente aberta por um criado indiano que usava um turbante amarelo, uma túnica larga e amarrotada e uma faixa amarela. Die Gestalt des Orientalen nahm sich höchst wunderbar aus im Rahmen der Hausthüre dieser Vorstadtwohnung dritter Klasse. The figure of the oriental looked most wonderful in the frame of the front door of this third-class suburban dwelling. A figura do oriental parecia mais maravilhosa no contexto da porta da frente deste apartamento suburbano, terceira classe.

»Der Sahib erwartet Sie,« sagte er. "The Sahib awaits you," he said.

Während er noch sprach, rief drinnen eine hohe, dünne Stimme: Enquanto ele ainda falava, uma voz alta e fina gritou lá dentro:

»Führe sie zu mir herein, Kithmutgar, bringe sie gleich zu mir ins Zimmer.« "Show her in to me, Kithmutgar, bring her to my room at once." "Traga-a para mim, Kithmutgar, traga-a para o meu quarto imediatamente."