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Mein Weg zu LingQ, Teil 5 - Mein Beginn bei The Linguist

Teil 5 - Mein Beginn bei The Linguist

Mein Beginn bei The Linguist

Von Malta zurück, ohne große Fortschritte, habe ich Anfang März den Link hervorgeholt und mich über The Linguist informiert.

Steve Kaufmann, der Gründer, lernte selbst neun Sprachen und zwar als bereits Erwachsener , las ich in der Einleitung.

Wow, dachte ich, wenn der neun Sprachen lernte, dann wirst du doch hoffentlich EINE lernen. „ Keine Textbücher “ – „ Keine Grammatik “ - das waren die ersten Begriffe, die mich sofort begeisterten.

Sollte das aber tatsächlich möglich sein und funktionieren?

ZUHÖREN und LESEN – na ja, dachte ich, das sind wieder einmal solche Versprechungen, wie „ Lernen Sie im Schlaf “, das hatte ich auch schon versucht .

Geschlafen habe ich, aber wirklich gelernt habe ich dabei nichts.

Allerdings erinnerte ich mich auch an Aussagen von Lehrern in der Internetschule, die immer wieder betonten, wie wichtig in erster Linie das ZUHÖREN ist.

Irgendwie gefiel mir, wie The Linguist aufgebaut war.

Meine Schwierigkeit bestand darin, mich mit all den vielen Möglichkeiten zurecht zu finden. Und das nach zwei Jahren Internetschule und vier Wochen Malta. Es war eben alles in Englisch und es war frustrierend.

Ich fand keine deutschen Erklärungen, die mir richtig halfen, ich musste versuchen, meine Fragen in Englisch zu stellen und die Antworten darauf zu verstehen.

Nun, ich muss sagen, dass ich auch schon etwas älter bin, die 60 überschritten habe, und mich mit Computern und neuen Dingen überhaupt oftmals ein wenig schwer tue.

Was mir aber sehr imponierte war, dass ich einen persönlichen Tutor bekam.

Ich erfuhr, dass ich ihm Fragen stellen kann (natürlich nur in Englisch). Und dann war ich fasziniert, wie schnell ich auf alle meine Fragen Antwort bekam. So etwas hatte ich bisher nicht erlebt. Ich hatte das Gefühl, dass ich hier persönlich wichtig genommen werde und nicht nur irgendein Teilnehmer bin.

Ich kämpfte mich durch und wurde nach meiner Testzeit Mitglied in The Linguist.

Ich wurde wieder jung, denn ich lief jetzt, wie die jungen Menschen, mit dem Knopf im Ohr herum. Ich hörte und hörte und hörte ZU.

Zuerst machte ich mich an „Steve's Tipps“.

Er hatte empfohlen, diese zuerst durchzuarbeiten, da man auch dadurch lerne, worauf es bei dieser Methode ankomme. Gut gefallen hat mir sein „Manifesto“ mit dem ich immer das Gefühl hatte, dass es wie eine Suggestion, eine Beschwörung wirkt:

„DU KANNST ES“ – „DU LERNST ES“ – „DU BIST GUT“ usw.

Haben Sie solche Sätze schon einmal auf sich einwirken lassen?

Sie tun richtig gut!

Aber soll das wirklich zum flüssigen Reden und Verstehen führen?

Erklärung: der Knopf im Ohr - damit sind die Ohrhörer eines tragbaren Audio-Systems gemeint

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