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YouTube | KONDOSAN Deutsch - Märchen & Gutenachtgeschichten, Aschenputtel (Cinderella) | KONDOSAN Deutsch - Hörspiel zum einschlafen | Märchen für Kinder Folge 7

Aschenputtel (Cinderella) | KONDOSAN Deutsch - Hörspiel zum einschlafen | Märchen für Kinder Folge 7

Es war einmal eine Familie, die hatten eine Tochter mit dem Namen Aschenputtel.

Es war eine sehr glückliche Familie.

Jedoch verstarb eines Tages die Mutter des Mädchens ganz plötzlich und ihr Glück mit ihr.

Der Vater heiratete alsbald eine andere Frau.

Diese hatte zwei verdorbene und gehässige Töchter.

Sie waren genauso unfreundlich wie ihre Mutter.

Leider kamen sie alle und lebten in ihrem Haus.

Aschenputtel hatte jetzt zwei Stiefschwestern und eine Stiefmutter.

Jeder liebte Aschenputtel, die so unglaublich freundlich und hübsch war.

Sie hatte lange blonde Haare, strahlendblaue Augen und zierliche Füße und Hände.

Sie genoss es den anderen zu helfen, leckere Mahlzeiten zu kochen, liebte es Blumen zu pflanzen und sich um die Tiere zu kümmern.

Voller Eifersucht sorgten sie dafür, dass das Leben von Aschenputtel elend wurde.

Sie sorgten dafür, dass sie die ganze Hausarbeit machen musste und behandelten sie wie ein Dienstmädchen.

Ihr einziger Freund war eine getigerte Katze.

Wenn sie ihre Hausarbeit beendet hatte, nahm sie ihre Katze mit auf ihr Lager.

Dann saßen sie zusammen am Kamin und sie erzählte ihr von ihrem Unglück.

Sie erzählte ihm immer, wie sehr sie ihre Mutter vermisste.

Dies war der Grund für ihren Spitznamen Aschen-Katze.

Kurze Zeit später verstarb auch ihr Vater.

Die Stiefschwestern und die Stiefmutter gaben ihr ein Zimmer unter dem Dach.

Du kannst nicht mit UNS auf derselben Etage wohnen. Du wohnst besser oben!

Bitte, lasst meine Katze und mich uns am Kamin aufwärmen.

Erst wenn wir im Bett sind.

Die Glut im Kamin muss dir reichen.

Deine Kleider sind zerrissen und dreckig. Wir wollen dich nicht um uns herumhaben.

Das arme Aschenputtel akzeptierte ihr Schicksal.

Jede Nacht saß sie am Kamin und versuchte mit der übriggebliebenen Glut warm zu werden.

Eines Tages kam ein Soldat an ihr Haus und lud alle heiratsfähigen Mädchen zu einem Ball im Palast ein.

Unser König soll seinen Thron seinem Sohn überlassen.

Die einzige Bedingung für ihn ist, dass er ein passendes Mädchen heiratet.

Wie viele Mädchen im heiratsfähigen Alter wohnen hier im Haus?

Freudig präsentierte die Mutter ihre zwei eigenen Töchter:

Ich habe zwei bezaubernde Mädchen.

Und was ist das für ein Mädchen, welches den Fußboden putzt?

Das ist unser Dienstmädchen. Wie könnten wir sie zum Palast bringen?

Das macht nichts. Ich muss ihren Namen ebenfalls notieren.

Wenn sie ihren Namen aufschreiben, spielt es keine Rolle.

Sie hat keine Kleider oder Schuhe zum Anziehen. Wenn es sein muss, schreib sie halt auf!

Aschenputtel bettelte ihre Stiefmutter an:

Bitte gib mir ein Kleid von meinen Schwestern, dann kann ich auch gehen.

Nein, wirst du nicht!

Du wirst die Böden schrubben bis wir wiederkommen.

Glaubst du, der Prinz wird dich anstelle meiner Töchter aussuchen?

Die drei lachten sie aus und schubsten sie zur Seite.

Schließlich kam der Tag des Balls.

Alle hatten sich herausgeputzt und gingen zum Ball,

aber Aschenputtel ließen sie zu Hause.

Sie weinte hoffnungslos. Genau in diesem Moment erschien eine glitzernde Fee vor Aschenputtel.

Sei nicht traurig. Ich werde dich zum Ball bringen.

Wer bist du?

Ich bin eine gute Fee, die braven Mädchen hilft.

Deine Mutter hat mich geschickt, um dir zu helfen.

Sie passt von oben auf dich auf.

So, lass uns anfangen! Such mir einen großen Kürbis und sechs Mäuse.

Aschenputtel tat wie die Fee ihr sagte. Sie brachte ihr einen Kürbis.

Und die Mäuse aus ihrem Zimmer, die in der Zwischenzeit ihre Freunde geworden waren, kamen angerannt, um zu helfen.

Mit dem Zauberstab in der Hand verwandelte die Fee den Kürbis in eine fantastische Kutsche,

vier Mäuse in weiße Pferde, eine Maus in einen Kutscher und die letzte Maus in einen Diener.

Zum Schluss war Aschenputtel an der Reihe.

Die Fee berührte ihren Kopf mit dem Zauberstab und verwandelte sie in eine wunderschöne Prinzessin.

Bedenke, bleibe nicht bis nach Mitternacht.

Der Zauberspruch bricht nach Mitternacht. Du musst den Ball vor Mitternacht verlassen haben. Viel Glück!

Aschenputtel stieg in die Kutsche und fuhr geradewegs zum Schloss.

Sobald sie den Ballsaal betrat, starrten alle zu ihr und hielten den Atem an.

Sie waren neugierig und wollten wissen, wer sie war.

Sie musste eine Prinzessin aus einem anderen Land sein.

Sie fragten sich, wer sonst in so einer atemberaubenden Kutsche kommen könnte und solch unglaublichen Juwelen tragen würde.

Der Prinz, der Aschenputtel sah, kam augenblicklich zu ihr.

Meine verehrte Dame, möchten Sie mit mir tanzen?

Es wäre mir eine Ehre, meine königliche Hoheit.

Es war Liebe auf den ersten Blick. Der Prinz tanzte mit Aschenputtel die ganze Nacht.

Auch der König und die Königin waren begeistert von Aschenputtel.

Dieses Mädchen würde zu uns und unserem Palast passen.

Sie ist elegant und hübsch. Wir haben unsere Braut gefunden.

Alle anderen Mädchen auf dem Ball, auch die Stiefmutter und die Stiefschwestern, schnaubten vor Eifersucht.

Woher kommst du? Wo wohnst du? Wie heißt du?

Die Zeit verging rasend schnell.

Als Aschenputtel sah, dass es fast Mitternacht war, verließ sie den Prinzen, ohne sich zu verabschieden und rann aus dem Schloss.

Während sie die Palaststufen hinunterlief, verlor sie einen ihrer gläsernen Schuhe.

Aber da sie in großer Eile war, ließ sie ihn liegen, stieg in die Kutsche und fuhr nach Hause.

Genau um Mitternacht verwandelte sich alles zurück.

Der Prinz, der Aschenputtel gefolgt war, blieb enttäuscht zurück.

Er konnte sie nicht aufhalten, aber er fand einer ihrer gläsernen Schuhe auf den Stufen.

Als Aschenputtel nach Hause kam, war sie überrascht über das, was sie sah.

Das ganze Haus funkelte vor Sauberkeit und eine heiße Suppe köchelte auf dem Herd.

Die Fee hatte auch dies erledigt.

Aber Aschenputtel ging traurig auf ihr Zimmer.

Und was jetzt?

Ich werde den Prinzen nie wiedersehen.

Sei nicht traurig. Alles wird gut.

In der Zwischenzeit konnte der Prinz nicht aufhören an das wunderschöne Mädchen, das vom Ball geflüchtet war, zu denken.

Ich muss sie finden.

Ich will keine andere zu meiner Königin machen.

Morgen werden wir diesen Schuh allen Mädchen rund um die Stadt, die auf dem Ball waren, zum Anprobieren geben.

Diejenige, der der Schuh passt, wird meine Königin.

Am nächsten Tag wanderten die Soldaten von Tür zu Tür

und fragten die Mädchen, ob sie den Ball so hastig verlassen hätten und ließen sie den Schuh anprobieren.

Jede probierte ihn mit viel Hingabe, aber leider passte er keiner.

Schließlich kamen sie zu Aschenputtels Haus.

Alle waren sehr aufgeregt.

Die Stiefschwestern verschwendeten viel Zeit mit Massieren und Einkremen der Füße.

Sie kürzten sie sogar.

Aschenputtel hatten sie währenddessen auf dem Dachboden eingeschlossen.

Die Soldaten liesen die Mädchen den Schuh anprobieren

Doch der Schuh wollte auch keiner von ihnen passen.

In dem Moment als die Soldaten gehen wollten, hörten sie ein Geräusch von oben.

Aschenputtel hatte einen Schrank umgeworfen, um somit die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Was war das für ein Geräusch? Wer ist oben?

Die Hauskatze. Sonst ist dort niemand.

Keine Katze kann so ein Geräusch machen! Sie lügen!

Lass uns nach oben gehen und nachsehen!

Sie befreiten Aschenputtel aus ihrem Zimmer und baten sie, den gläsernen Schuh anzuprobieren.

Der Schuh passte perfekt.

Aschenputtel zeigte ihnen den anderen Schuh.

Die Soldaten, die wussten, dass sie die Prinzessin gefunden hatten,

rannten zum Schloss und überbrachten dem Prinzen die freudige Botschaft.

Der Prinz fuhr überglücklich zum Haus von Aschenputtel und erkannte sie sofort.

Willst du mich heiraten und meine Prinzessin sein?

Nachdem sie JA gesagt hatte, nahm er sie mit auf sein Schloss.

Aschenputtel erzählte ihm alles, was ihr wiederfahren war.

Sie heirateten und die Hochzeit dauerte 40 Tage und 40 Nächte.

Das erste, was Aschenputtel mit zum Schloss brachte, war ihre geliebte Katze.

Sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende und die gute Fee wachte über sie.

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