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Polyglot Judith Meyer erzählt vom Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Kerstin: Da geht es um den Sprachwettbewerb. Language Learning Competition. German Government Competition, der Sprachwettbewerb.

Und du hast mit 17 beim Sprachwettbewerb gewonnen in Chinesisch. Wie kam das und wie war das, diese Erfahrung?

Judith: Also der volle Name ist Bundeswettbewerb Fremdsprachen und den gibt es zum einen für Polyglots und zum anderen gibt es Spezialwettbewerbe für Chinesisch und Japanisch. Ich habe leider die Anmeldefrist für den Wettbewerb für Polyglottes verpasst, weil mir keiner davon erzählt hat. Das war wirklich... an meiner Schule gab es keine anderen Polyglots und keine Lehrer, die sich damit beschäftigt haben, das war sehr schade. Aber ich habe es noch geschafft, mich für den Sonderwettbewerb „Chinesisch“ anzumelden. Und da ging es darum innerhalb von 6 Monaten ein bisschen Chinesisch zu lernen und dann musste man einen längeren Aufsatz verfassen über ein Thema das China betrifft und danach natürlich weiterlernen und dann konnte man, wenn man ein Preisträger war, nach China gehen und dort 6 Wochen intensiv Chinesisch zu lernen. Und das habe ich gemacht. Ich war also eine der 3 Preisträgerinnen des Jahres und für mich war das eigentlich keine besondere Frage, ob ich da mitmache oder nicht. Sobald ich das gelesen habe, wusste ich dass ich da mitmachen würde. Ich habe mich schon immer für China interessiert, die Zeichen fand ich als Kind schon sehr spannend und habe selbst irgendwie versucht eine eigene Schrift zu entwickeln, die so ähnlich aussieht wie Chinesisch, so in der Art. Ich wusste, ich muss die Sprache irgendwann lernen.

Und dieser Wettbewerb, den gibt es nur für Schüler, also nicht für Studis, sondern nur bis maximal 13. Klasse und ich war in der 13. Klasse, also wusste ich genau, dieses Jahr lerne ich jetzt Chinesisch.

Kerstin: Also du warst vorher schon polyglot, du hast vorher schon mehrere Sprachen gelernt. In der Schule oder alleine?

Judith: In der Schule hauptsächlich. Ich komme aus einem einsprachigen Elternhaus. Also habe ich mit 10 Jahren erst meine erste Fremdsprache gelernt, das war English, danach Latein, danach habe ich Französisch angefangen und nach 2 Jahren sofort wieder aufgegeben, weil das ...das lag mir nicht, obwohl ich jetzt mittlerweile einen Abschluss in Romanistik mit Schwerpunkt Französisch habe, aber zu dem Zeitpunkt und in der Weise wie es unterrichtet wurde lag es mir nicht, dann habe ich Esperanto angefangen. Das war meine erste Sprache im Selbststudium, die hat mir sehr, sehr viel Motivation gegeben und überhaupt mich ermutigt auch Sprachen im Selbststudium zu lernen. Und schließlich noch Italienisch, das hatte ich auch als eine der Sprachen im Abi. Das heißt, das waren so in etwa meine Sprachen zu dem Zeitpunkt. Ich hatte ein paar Wörter Griechisch aufgeschnappt, ein paar Wörter Niederländisch hier und dort, aber eigentlich war es Deutsch, Englisch, Latein, Esperanto, Französisch, Italienisch und dann Chinesisch.



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Kerstin: Da geht es um den Sprachwettbewerb. Language Learning Competition. German Government Competition, der Sprachwettbewerb.

Und du hast mit 17 beim Sprachwettbewerb gewonnen in Chinesisch. Wie kam das und wie war das, diese Erfahrung?

Judith: Also der volle Name ist Bundeswettbewerb Fremdsprachen und den gibt es zum einen für Polyglots und zum anderen gibt es Spezialwettbewerbe für Chinesisch und Japanisch. Ich habe leider die Anmeldefrist für den Wettbewerb für Polyglottes verpasst, weil mir keiner davon erzählt hat. Das war wirklich... an meiner Schule gab es keine anderen Polyglots und keine Lehrer, die sich damit beschäftigt haben, das war sehr schade. Aber ich habe es noch geschafft, mich für den Sonderwettbewerb „Chinesisch“ anzumelden. Und da ging es darum innerhalb von 6 Monaten ein bisschen Chinesisch zu lernen und dann musste man einen längeren Aufsatz verfassen über ein Thema das China betrifft und danach natürlich weiterlernen und dann konnte man, wenn man ein Preisträger war, nach China gehen und dort 6 Wochen intensiv Chinesisch zu lernen. Und das habe ich gemacht. Ich war also eine der 3 Preisträgerinnen des Jahres und für mich war das eigentlich keine besondere Frage, ob ich da mitmache oder nicht. Sobald ich das gelesen habe, wusste ich dass ich da mitmachen würde. Ich habe mich schon immer für China interessiert, die Zeichen fand ich als Kind schon sehr spannend und habe selbst irgendwie versucht eine eigene Schrift zu entwickeln, die so ähnlich aussieht wie Chinesisch, so in der Art. Ich wusste, ich muss die Sprache irgendwann lernen.

Und dieser Wettbewerb, den gibt es nur für Schüler, also nicht für Studis, sondern nur bis maximal 13. Klasse und ich war in der 13. Klasse, also wusste ich genau, dieses Jahr lerne ich jetzt Chinesisch.

Kerstin: Also du warst vorher schon polyglot, du hast vorher schon mehrere Sprachen gelernt. In der Schule oder alleine?

Judith: In der Schule hauptsächlich. Ich komme aus einem einsprachigen Elternhaus. Also habe ich mit 10 Jahren erst meine erste Fremdsprache gelernt, das war English, danach Latein, danach habe ich Französisch angefangen und nach 2 Jahren sofort wieder aufgegeben, weil das ...das lag mir nicht, obwohl ich jetzt mittlerweile einen Abschluss in Romanistik mit Schwerpunkt Französisch habe, aber zu dem Zeitpunkt und in der Weise wie es unterrichtet wurde lag es mir nicht, dann habe ich Esperanto angefangen. Das war meine erste Sprache im Selbststudium, die hat mir sehr, sehr viel Motivation gegeben und überhaupt mich ermutigt auch Sprachen im Selbststudium zu lernen. Und schließlich noch Italienisch, das hatte ich auch als eine der Sprachen im Abi. Das heißt, das waren so in etwa meine Sprachen zu dem Zeitpunkt. Ich hatte ein paar Wörter Griechisch aufgeschnappt, ein paar Wörter Niederländisch hier und dort, aber eigentlich war es Deutsch, Englisch, Latein, Esperanto, Französisch, Italienisch und dann Chinesisch.


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