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Sindbad The Sailor, Märchen der Völker — Sindbad der Seefahrer, Zweite Reise

Märchen der Völker — Sindbad der Seefahrer, Zweite Reise

Als Sindbad der Seefahrer die Erzählungen seiner ersten Reise beendet hatte,

befahl er dem Sklaven,

seinen Zuhörern neue Speisen und Getränke vorzusetzen.

Als er nun merkte, daß alles in heller Lust und Freude war,

erhob der Seefahrer von neuem seine Stimme

und begann mit der Erzählung seiner zweiten Reise:

„Wisset, meine edlen Herren, daß ich nun ein Leben in Zurückgezogenheit

und Andacht führte

und nur mit Schrecken an die Abenteuer meiner ersten Fahrt zurückdachte.

So ging es eine Zeit, bis es mich eines Tages wieder packte.

Ich verließ mein Haus; meine Seele, die von Sehnsucht erfüllt war,

zog mich wieder hinaus auf das Wasser.

Mit einer Anzahl Kauf- leuten fuhr ich fort, um,

wie ich mich selbst zu täuschen versuchte, Tauschhandel in aller Welt zu betreiben.

In Wirklichkeit aber war es das Meer, das mich lockte.

So segelten wir eine Zeit lang,

bis wir an eine hübsche Insel gelangten, aus deren dunklem Laubbestand

Früchte in scharlachner Reife schillerten, Blumen dufteten,

Vögel in süßen Weisen sangen und der Bäche Spiegel flimmerten.

Wir gehen alle Mann an Land.

Wohl war ich in Erinnerung der Insel meiner ersten Fahrt vorsichtig geworden;

ich prüfte die Erde auf das genaueste, damit mir ein ähnliches Schicksal

nicht widerfahren konnte.

Dieses Mal war es ein wirkliches Land.

Doch bei meinem Studien- gang durch die Insel

hatten mich die anderen Passagiere aus den Augen verloren.

Als ich mir der neuen Gefahr kaum bewußt wurde,

war das Unglück auch schon geschehen.

Mein Kapitän war in dem Glauben davon- gefahren, ich sei in meiner Kajüte.

So war ich wieder dem Seeteufel, der mich auf einsamer Insel in seinem

unermeßlichen Reiche gefangen hatte, auf Gnade und Ungnade ausgeliefert.

Ich bereute bitterlich, daß ich Bagdad verlassen hatte,

wieder auf das Meer hinaus gefahren war

und mich neuem Verderben in die Arme gestürzt hatte.

Von einem hohen Baume aus hielt ich nach rechts und links Ausschau.

Als ich schärfer ausspähte, bemerkte ich einen großen weißen Gegenstand in der Ferne;

Ich verließ den Gipfel des Baumes und ging auf das leuchtende Etwas zu,

bis ich es erreicht hatte. Und siehe da,

es war eine große hoch in die Luft ragende weiße Kuppel von mächtigen Umfang.

Als ich mir noch den Kopf zerbrach,

was es mit diesem gewaltigen Bau für eine Bewandtnis haben könnte,

an dem ich keinen Eingang zu entdecken vermochte, ging der Tag bereits zur Neige

und die Sonne näherte sich ihrem Untergang.

Plötzlich verfinsterten sich die letzten Sonnenstrahlen

und verhüllten sich vor meinen Augen.

Zuerst glaubte ich, es sei eine Wolke;

doch als ich meine Blicke zum Himmel erhob, sah ich einen riesigen Vogel

von gewaltigem Leibesumfang und weit klafternden Schwingen.

Jetzt erinnerte ich mich, daß auf einer einsamen Insel ein riesiger Vogel,

der Roch geheißen, lebte, der seine Jungen mit Elefantenbabys groß füttern sollte.

Nun wurde mir klar, was diese gewaltige Kuppel darstellte –

es war das Ei dieses Riesenvogels.

Bald nach dieser Feststellung ließ sich der Vogel auch schon auf die Kuppel nieder,

breitete seine Schwingen zum Brüten darüber und schlief auf ihr ein,

indem er seine Füße nach hinten auf die Erde streckte.

Als ich dies gewahrte, löste ich den Turban von meinem Haupte,

faltete ihn zusammen und drehte ihn, bis er einem Stricke glich.

Dann gürtete ich ihn mir mitten um den Leib

und band mich fest an die Krallen des Vogels.

„Vielleicht wird er mich in ein Land mit Städten und Bewohnern tragen,

was besser sein wird, als hier auf dieser Insel einsam gefangen zu sitzen.“

Ich hatte richtig gedacht. Als das Frührot aufstieg,

erhob sich der Vogel mit einem gewaltigen Schrei von dem Ei

und stieg mit mir so hoch in die Luft empor, daß ich schon glaubte,

er hätte die Wolken am Himmel erreicht;

alsdann ließ er sich langsam mit mir zum Wasser nieder,

bis er sich dann schließlich auf die Spitze eines hohen Berges setzte,

der aus der schäumenden Brandung emporragte.

Sobald ich den Boden erreicht hatte, löste ich schnell,

vor Angst zitternd, wiewohl der Vogel nichts von mir merkte, meinen Turban von seinen Füßen

und machte mich aus dem Staube.

Der Vogel aber packte nun etwas von der Erde mit seinen Klauen

und stieg wieder zu den Wolken des Himmels empor.

Als sie den Gegenstand ins Auge faßte, sah ich, daß es eine Schlange

von ungeheurer Länge war.

Verwundert hierüber schritt ich weiter und gewahrte,

daß ich mich am Eingang einer Schlucht befand,

deren Talboden von riesigen Haufen faustgroßer Diamanten übersät war.

Es glitzerte derartig, daß meine Augen schmerzten.

Darum schlich ich mich mit geschlossenen Augen hinein

und griff so viel von dem funkelnden Edel- gestein, als meine Taschen nur tragen konnten.

Erst jetzt bemerkte ich, daß es um mich herum raschelte und zischte;

ich riß meine Augen auf und sah mit Entsetzen,

daß der ganze Talgrund von Schlangen und Vipern wimmelte,

von denen jede einzelne so lang war wie ein Palmenbaum.

Wie durch ein Wunder entkam ich diesen gräßlichen Ungeheuern.

Nun wußte ich, woher der Vogel Roch seine Nahrung holte.

Als ich, glücklich dem Tod entronnen, wieder in freier Luft auf des Berges Gipfel stand,

sah ich mit freudiger Genugtuung, daß sich eine Fregatte dem Eiland näherte.

Es waren Kauffahrer, vielmehr Glücksritter,

die in ihrem Äußeren nicht gerade sehr vertrauenerweckend aussahen.

Sie hatten von dem Schatz dieser Insel gehört

und wollten sich nach ihren Aussagen auf die Suche begeben.

Da ich den Undank und die Habgier der Menschen kenne,

verheimlichte ich ihnen meinen Fund und beteuerte,

daß ich seit einem Monat mit Aufwand aller Energie und Findigkeit am Werke sei,

diesen vermeintlichen Schatz aufzuspüren; alles sei nur ein albernes Ammenmärchen.

Sie schenkten mir glauben, fuhren von dannen und brachten mich in meine Heimat zurück.

Die Beute aber die ich dem Seeteufel, der mich wieder einmal leimen wollte,

abgerungen hatte, betrug das Hundertfache meiner gesamten Habe.“

Märchen der Völker — Sindbad der Seefahrer, Zweite Reise Παραμύθια των Εθνών - Sinbad the Sailor, Second Voyage Tales of the Nations - Sinbad the Sailor, Second Voyage Cuentos de las Naciones - Simbad el Marino, Segundo Viaje Contes des peuples - Sindbad le marin, Deuxième voyage Verhalen der naties - Sinbad de zeeman, tweede reis Opowieści Narodów - Sindbad Żeglarz, Druga podróż Tales of the Nations - Sinbad, o Marinheiro, Segunda Viagem Сказки народов мира - Синдбад-мореход, Второе плавание Ulusların Masalları - Denizci Sinbad, İkinci Yolculuk Казки народів світу - Синдбад-мореплавець, друга подорож 各国童话 - 水手辛巴达第二次航行 万国故事》--水手辛巴达,第二次远航

Als Sindbad der Seefahrer die Erzählungen seiner ersten Reise beendet hatte, |||||relatos||||terminó| After Sindbad the Sailor had finished the story of his first voyage,

befahl er dem Sklaven, ordenó él al||| he ordered the slave

seinen Zuhörern neue Speisen und Getränke vorzusetzen. |oyentes||nuevos platos||bebidas|servir a to offer his listeners more food and drinks.

Als er nun merkte, daß alles in heller Lust und Freude war, |||se dio cuenta||todo||clara|||alegría| Noticing that everybody was delighted and full of interest,

erhob der Seefahrer von neuem seine Stimme alzó||||de nuevo|su|voz the seafarer began to speak again

und begann mit der Erzählung seiner zweiten Reise: and embarked on the tale of his second voyage:

„Wisset, meine edlen Herren, daß ich nun ein Leben in Zurückgezogenheit Sepan, mis nobles||nobles señores||||||||vida retirada "You see, noble gentlemen, I was now living a life of seclusion and prayer, "Знайте, мої вельможні панове, що зараз я веду усамітнене життя.

und Andacht führte |y dirigió devoción|condujo and devotion led і відданість привела

und nur mit Schrecken an die Abenteuer meiner ersten Fahrt zurückdachte. |||terror|||||||recordaba con horror and only thought back with horror to the adventures of my first ride. і лише з жахом згадувала пригоди своєї першої подорожі.

So ging es eine Zeit, bis es mich eines Tages wieder packte. Chvíli to tak pokračovalo, až mě to jednoho dne znovu popadlo. It went on like that for a while, until one day it grabbed me again.

Ich verließ mein Haus; meine Seele, die von Sehnsucht erfüllt war, ||||||||añoranza profunda|| Opustil jsem svůj dům; moje duše, která byla naplněna touhou, I left my house; my soul filled with longing,

zog mich wieder hinaus auf das Wasser. pulled me out onto the water again.

Mit einer Anzahl Kauf- leuten fuhr ich fort, um, S řadou obchodníků, ke kterým jsem přistoupil With a number of purchase people, I went on to,

wie ich mich selbst zu täuschen versuchte, Tauschhandel in aller Welt zu betreiben. jak jsem se snažil obelstít sám sebe ve výměnném obchodě po celém světě. how I tried to fool myself into bartering all over the world.

In Wirklichkeit aber war es das Meer, das mich lockte. |||||||||atraía Ve skutečnosti mě však zlákalo moře. In reality, however, it was the sea that lured me.

So segelten wir eine Zeit lang, Tak jsme chvíli pluli We sailed like that for a while,

bis wir an eine hübsche Insel gelangten, aus deren dunklem Laubbestand dokud jsme nedošli na pěkný ostrov, vyrobený z jeho tmavého listí until we came to a pretty island, from whose dark foliage

Früchte in scharlachner Reife schillerten, Blumen dufteten, Plody v šarlatové zralosti se třpytily, květy vonící, Fruits in scarlet ripeness shimmered, flowers were fragrant,

Vögel in süßen Weisen sangen und der Bäche Spiegel flimmerten. Birds sang in sweet melodies and the brooks' mirrors flickered.

Wir gehen alle Mann an Land. Jdeme na břeh všemi rukama. We go ashore all hands.

Wohl war ich in Erinnerung der Insel meiner ersten Fahrt vorsichtig geworden; Probably I had become cautious in memory of the island of my first trip;

ich prüfte die Erde auf das genaueste, damit mir ein ähnliches Schicksal I tested the earth in the most exact way so that a similar fate could happen to me.

nicht widerfahren konnte. could not happen.

Dieses Mal war es ein wirkliches Land. This time it was a real country.

Doch bei meinem Studien- gang durch die Insel But during my study tour of the island

hatten mich die anderen Passagiere aus den Augen verloren. the other passengers had lost sight of me.

Als ich mir der neuen Gefahr kaum bewußt wurde, Když jsem si sotva uvědomoval nové nebezpečí When I was barely aware of the new danger,

war das Unglück auch schon geschehen. the disaster had already happened.

Mein Kapitän war in dem Glauben davon- gefahren, ich sei in meiner Kajüte. ||||||||||||camarote My captain had left thinking I was in my cabin. Мій капітан відплив, вважаючи, що я перебуваю у своїй каюті.

So war ich wieder dem Seeteufel, der mich auf einsamer Insel in seinem So I was back to the anglerfish, who had me on a desert island in his

unermeßlichen Reiche gefangen hatte, auf Gnade und Ungnade ausgeliefert. nezměrná království, na milost nebo na milost. The first one was the one who had captured the immeasurable realm, at the mercy and the disgrace of the first one.

Ich bereute bitterlich, daß ich Bagdad verlassen hatte, I bitterly regretted that I had left Baghdad,

wieder auf das Meer hinaus gefahren war had gone out to sea again

und mich neuem Verderben in die Arme gestürzt hatte. a uvrhl mě do náruče nové zkázy. and had thrown me into the arms of new ruin.

Von einem hohen Baume aus hielt ich nach rechts und links Ausschau. Z vysokého stromu jsem se podíval doleva a doprava. From a high tree I looked out to the right and left.

Als ich schärfer ausspähte, bemerkte ich einen großen weißen Gegenstand in der Ferne; As I peered more sharply, I noticed a large white object in the distance;

Ich verließ den Gipfel des Baumes und ging auf das leuchtende Etwas zu, I left the top of the tree and walked toward the glowing something,

bis ich es erreicht hatte. Und siehe da, dokud jsem toho nedosáhl. A ejhle until I reached it. And lo and behold,

es war eine große hoch in die Luft ragende weiße Kuppel von mächtigen Umfang. it was a large white dome of mighty circumference rising high into the air.

Als ich mir noch den Kopf zerbrach, Když jsem se drbal na hlavě When I was still racking my brains,

was es mit diesem gewaltigen Bau für eine Bewandtnis haben könnte, co by se mohlo stát s touto mocnou budovou, what could be the meaning of this huge building,

an dem ich keinen Eingang zu entdecken vermochte, ging der Tag bereits zur Neige where I could not discover any entrance, the day was already running out

und die Sonne näherte sich ihrem Untergang. and the sun was approaching its setting.

Plötzlich verfinsterten sich die letzten Sonnenstrahlen Suddenly the last rays of the sun eclipsed

und verhüllten sich vor meinen Augen. and covered themselves before my eyes.

Zuerst glaubte ich, es sei eine Wolke; ||||||nube At first I thought it was a cloud;

doch als ich meine Blicke zum Himmel erhob, sah ich einen riesigen Vogel but when I raised my eyes to the sky, I saw a huge bird

von gewaltigem Leibesumfang und weit klafternden Schwingen. ||||||alas extendidas s obrovským obvodem a široce rozevřenými křídly. of enormous girth and wide flapping wings.

Jetzt erinnerte ich mich, daß auf einer einsamen Insel ein riesiger Vogel, Now I remembered that on a desert island a huge bird,

der Roch geheißen, lebte, der seine Jungen mit Elefantenbabys groß füttern sollte. the Roch called, lived, which should feed his boys with elephant babies big.

Nun wurde mir klar, was diese gewaltige Kuppel darstellte – Now I realized what this huge dome represented -.

es war das Ei dieses Riesenvogels. it was the egg of this giant bird.

Bald nach dieser Feststellung ließ sich der Vogel auch schon auf die Kuppel nieder, |||observación|||||||||| Soon after this statement, the bird also settled on the dome,

breitete seine Schwingen zum Brüten darüber und schlief auf ihr ein, spread his wings to brood over it and fell asleep on it, розкинула над ним крила, щоб висидіти виводок, і заснула на ньому,

indem er seine Füße nach hinten auf die Erde streckte. by stretching his feet backwards on the earth.

Als ich dies gewahrte, löste ich den Turban von meinem Haupte, ||||desaté|||||| When I realized this, I removed the turban from my head,

faltete ihn zusammen und drehte ihn, bis er einem Stricke glich. složil a zkroutil, až připomínal provaz. folded it and twisted it until it resembled a rope.

Dann gürtete ich ihn mir mitten um den Leib Then I girded it around the middle of my body

und band mich fest an die Krallen des Vogels. and tied me tightly to the claws of the bird.

„Vielleicht wird er mich in ein Land mit Städten und Bewohnern tragen, "Maybe he will carry me to a land with cities and inhabitants,

was besser sein wird, als hier auf dieser Insel einsam gefangen zu sitzen.“ |||||||||solitario||| Which will be better than sitting here on this island trapped in solitude."

Ich hatte richtig gedacht. Als das Frührot aufstieg, Myslel jsem to správně. Když vstalo svítání I had thought correctly. When the early red rose,

erhob sich der Vogel mit einem gewaltigen Schrei von dem Ei |||||||grito fuerte||| the bird rose from the egg with a mighty cry

und stieg mit mir so hoch in die Luft empor, daß ich schon glaubte, |||||||||||||ya creía and rose with me so high into the air that I already believed,

er hätte die Wolken am Himmel erreicht; he would have reached the clouds in the sky;

alsdann ließ er sich langsam mit mir zum Wasser nieder, then he slowly settled down with me to the water,

bis er sich dann schließlich auf die Spitze eines hohen Berges setzte, ||||||||||montaña alta| until he finally sat down on the top of a high mountain,

der aus der schäumenden Brandung emporragte. stoupající z pěnivého příboje. that rose from the foaming surf.

Sobald ich den Boden erreicht hatte, löste ich schnell, As soon as I reached the bottom, I quickly released,

vor Angst zitternd, wiewohl der Vogel nichts von mir merkte, meinen Turban von seinen Füßen trembling with fear, although the bird did not notice anything about me, my turban from his feet

und machte mich aus dem Staube. and made my way out of the dust.

Der Vogel aber packte nun etwas von der Erde mit seinen Klauen But the bird now grabbed something from the earth with its claws

und stieg wieder zu den Wolken des Himmels empor. and rose again to the clouds of the sky.

Als sie den Gegenstand ins Auge faßte, sah ich, daß es eine Schlange When she caught sight of the object, I saw that it was a snake.

von ungeheurer Länge war. was of immense length.

Verwundert hierüber schritt ich weiter und gewahrte, Astonished at this, I continued walking and realized,

daß ich mich am Eingang einer Schlucht befand, that I was at the entrance of a ravine,

deren Talboden von riesigen Haufen faustgroßer Diamanten übersät war. whose valley floor was littered with huge piles of fist-sized diamonds.

Es glitzerte derartig, daß meine Augen schmerzten. It glittered so much that my eyes hurt.

Darum schlich ich mich mit geschlossenen Augen hinein That's why I sneaked in with my eyes closed

und griff so viel von dem funkelnden Edel- gestein, als meine Taschen nur tragen konnten. ||||||brillante|piedra preciosa||||||| and grabbed as much of the sparkling gemstone as my pockets could carry.

Erst jetzt bemerkte ich, daß es um mich herum raschelte und zischte; "Recién"||||||||||| Only now I noticed that it rustled and hissed around me;

ich riß meine Augen auf und sah mit Entsetzen, I opened my eyes and saw with horror,

daß der ganze Talgrund von Schlangen und Vipern wimmelte, that the whole valley floor was swarming with snakes and vipers,

von denen jede einzelne so lang war wie ein Palmenbaum. each of which was as long as a palm tree.

Wie durch ein Wunder entkam ich diesen gräßlichen Ungeheuern. Zázrakem jsem před těmito ohavnými příšerami utekl. Miraculously, I escaped these hideous monsters.

Nun wußte ich, woher der Vogel Roch seine Nahrung holte. Now I knew where the bird Roch got his food from.

Als ich, glücklich dem Tod entronnen, wieder in freier Luft auf des Berges Gipfel stand, When I, happily escaping death, stood again in free air on the mountain peak,

sah ich mit freudiger Genugtuung, daß sich eine Fregatte dem Eiland näherte. S radostným uspokojením jsem viděl, že se k ostrovu blíží fregata. I saw with joyful satisfaction that a frigate was approaching the island.

Es waren Kauffahrer, vielmehr Glücksritter, They were merchant drivers, rather soldiers of fortune,

die in ihrem Äußeren nicht gerade sehr vertrauenerweckend aussahen. which did not look very trustworthy in their appearance.

Sie hatten von dem Schatz dieser Insel gehört They had heard about the treasure of this island

und wollten sich nach ihren Aussagen auf die Suche begeben. a chtěli jít do pátrání na základě svých výpovědí. and, according to them, wanted to go on a search.

Da ich den Undank und die Habgier der Menschen kenne, Knowing the ingratitude and greed of people,

verheimlichte ich ihnen meinen Fund und beteuerte, I concealed my find from them and affirmed,

daß ich seit einem Monat mit Aufwand aller Energie und Findigkeit am Werke sei, že jsem měsíc v práci se vší energií a vynalézavostí, that I have been at work for a month with all my energy and resourcefulness,

diesen vermeintlichen Schatz aufzuspüren; alles sei nur ein albernes Ammenmärchen. to track down this supposed treasure; it was all just a silly old wives' tale.

Sie schenkten mir glauben, fuhren von dannen und brachten mich in meine Heimat zurück. Ellos/Ellas/Ustedes||||||||||||| They believed me, drove away and brought me back to my home.

Die Beute aber die ich dem Seeteufel, der mich wieder einmal leimen wollte, The prey, however, I gave to the anglerfish, which once again wanted to glue me, Але здобич я віддав рибі-рибалці, яка вкотре хотіла мене склеїти,

abgerungen hatte, betrug das Hundertfache meiner gesamten Habe.“ the booty I had managed to wrest from him came to a hundred times my entire fortune." у сто разів перевищувала всі мої статки".