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Frankenstein - Mary W. Shelley, 21. Kapitel - 03

21. Kapitel - 03

Ich weiß nicht wie es kam, aber ich glaubte, daß mein Dämon da sei, um sich über mein Unglück zu freuen und mir Clervals Tod vorzuhalten; vielleicht in der Hoffnung, daß ich seinen satanischem Wünschen nun entsprechen werde. Ich legte deshalb die Hand vor die Augen und schrie in furchtbarer Todesangst:

»O schaffen Sie ihn fort! Ich kann ihn nicht sehen; um Gottes willen lassen Sie ihn nicht herein!«

Herr Kirwin sah mich bekümmert an. Er schien diesen Gefühlsausbruch für einen Beweis meiner Schuld zu halten und sagte in ernstem Tone:

»Ich hätte gedacht, junger Mann, daß Ihnen Ihr Vater sehr willkommen sein müßte; Sie aber weigern sich so heftig, ihn zu sehen?«

»Mein Vater?« rief ich, indem sich meine Angst in hohe Freude verwandelte. »Wirklich, mein Vater? Wie gut von ihm, daß er kommt. Aber wo ist er, warum läßt man ihn nicht ein?«

Der Bürgermeister wurde nun wieder freundlicher und erhob sich, indem er der Wärterin einen Wink gab, die Zelle zu verlassen. Während sie beide hinausgingen, trat mein Vater ein.

Wie glücklich war ich, das alte, liebe Gesicht zu sehen! Ich streckte meinem Vater die Hand entgegen und sagte:

»Also bist du gesund? Und wie geht es Elisabeth? Wie geht es Ernst?«

Die Antwort meines Vaters beruhigte mich und ein schwacher Schimmer von Freude zog in mein gequältes Herz. »Wo muß ich dich antreffen, mein armes Kind!« sagte mein Vater, indem er traurig auf das vergitterte Fenster und die armselige Einrichtung blickte. »Du hast uns verlassen, um dein Glück zu suchen, aber es scheint kein Glücksstern über dir zu leuchten. Und der arme Clerval!«

Schwach, wie ich noch war, wurde ich vom Schmerz überwältigt, als ich diesen Namen hörte, und aus meinen Augen floß ein heißer Tränenstrom.

»Es ist leider wahr, lieber Vater,« entgegnete ich, »daß ein Unstern über mir schwebt, und ich scheine für ein ganz besonderes Schicksal bestimmt zu sein, sonst wäre ich am Sarge Henrys sicherlich gestorben.«

Allzulange war es uns nicht vergönnt beisammen zu bleiben, denn meine noch sehr schwache Gesundheit gebot äußerste Vorsicht. Herr Kirwin trat ein und riet mir, mich nicht allzusehr anzustrengen. Aber mein Vater war mein guter Engel gewesen und seiner Anwesenheit hatte ich meine Genesung zu verdanken.

Wenn auch meine Krankheit gewichen war, so konnte ich doch einer tiefen Melancholie nicht Herr werden. Ich sah immer noch Clerval vor mir, tot und bleich. Oftmals erregte mich die Erinnerung so stark, daß meine Freunde einen Rückfall befürchteten. Warum auch sorgten sie so für mein zerstörtes, elendes Dasein? Sicherlich nur deswegen, daß ich meinem Schicksal nicht entgehen konnte, das sich nun seiner Erfüllung näherte. Bald, sehr bald wird der Tod kommen und mich von der Qual befreien, die mich zu Boden drückt. Damals war die Aussicht zu sterben sehr gering, und oft sehnte ich mich nach einem elementaren Ereignis, das mich und meinen Feind zu Staub zermalmte.

Unterdessen kam der Tag der Verhandlung näher. Ich war schon drei Monate im Gefängnis, und wenn ich mich auch vor Schwäche kaum auf den Beinen halten konnte, so mußte ich doch eine Reise von nahezu hundert Meilen unternehmen, um die Hauptstadt der Grafschaft zu erreichen, wo der Gerichtshof tagte. Herr Kirwin hatte sich alle erdenkliche Mühe gegeben, Entlastungszeugen für mich beizubringen und mir einen tüchtigen Verteidiger zu besorgen. Allerdings blieb es mir erspart, als Angeklagter vor dem Gericht zu erscheinen, das über Leben und Tod entschied. Die vorsitzenden Richter hatten die Anklage fallen lassen, da erwiesen war, daß ich zu der Zeit, als der Leichnam meines Freundes gefunden ward, mich auf einer der Orkneyinseln aufhielt. Vierzehn Tage später war ich frei.

Mein Vater war überglücklich, daß ich den Qualen eines Verhörs entgangen war, daß ich wieder frische Luft atmen und bald in mein Heimatland zurückkehren durfte. Ich konnte mich nicht in gleichem Maße freuen, denn in meinem Gemütszustande war mir das Leben verhaßt, ob mich die Mauern eines Gefängnisses oder eines Palastes umgaben. Mein Dasein war auf ewig vergiftet; und wenn mir auch die Sonne leuchtete, wie all den frohen, glücklichen Menschen um mich her, so umgab mich doch ein undurchdringliches Dunkel, durch das mir zwei Augen entgegenstarrten. Einmal waren es Henrys ausdrucksvolle Augen mit den langen, dunklen Wimpern, die im Tode gebrochen waren, ein andermal meinte ich die wässerigen Augen meines bösen Dämons zu erkennen.

Mein Vater suchte mich auf jede Weise zu zerstreuen. Er erzählte mir von Genf, das ich nun bald wiedersehen sollte, von Elisabeth und von Ernst. Aber meine einzige Antwort waren tiefe, bange Seufzer. Zuweilen empfand ich wieder etwas wie Sehnsucht nach Glück und dachte in schmerzlicher Freude an meine Geliebte; oder ich verlangte in furchtbarem Heimweh den blauen See und den reißenden Rhon wiederzusehen, die mir von meiner Kinderzeit her lieb und vertraut waren. Meistens aber befand ich mich in einem Zustande starrer Gleichgültigkeit, der nur selten mit Ausbrüchen wilder Verzweiflung abwechselte. Oftmals faßte ich in solchen Augenblicken den Entschluß, meinem verhaßten Dasein ein Ende zu machen, und es bedurfte fortgesetzter Überwachung, um mich von dem letzten Schritt abzuhalten.

Nur das Bewußtsein einer Pflicht hielt mich schließlich davon ab, in meinem Egoismus den Qualen mich zu entziehen. Ich mußte unverweilt nach Genf zurückkehren, um über das Leben derer zu wachen, die mir lieber waren als alles auf der Welt. Ich mußte dem Mörder auflauern, denn ich wollte unbedingt das häßliche Gebilde, dem ich eine noch häßlichere Seele eingehaucht, zerstören, wenn es mir gelang, seinen Aufenthalt ausfindig zu machen oder wenn es wagte, mir noch einmal gegenüber zu treten. Mein Vater allerdings wünschte mit der Abreise noch zu warten, weil er fürchtete, daß ich den Anstrengungen der Reise nicht gewachsen sei. Denn ich war tatsächlich ein Wrack, nur ein Schatten meiner selbst, ein Skelett. Und heftige Fieber rüttelten immer wieder an meinem schwachen Körper.

Da ich aber so sehr drängte, Irland zu verlassen, hielt es mein Vater schließlich doch für das beste, nachzugeben. Wir machten die Reise an Bord eines Seglers, der nach Havre gehen sollte, und gingen vor einer frischen Brise in See, fort von der irischen Küste. Es war Mitternacht. Ich lag auf Deck, sah in die Sterne über mir und lauschte dem Plätschern der Wellen an den Schiffsplanken. Ich war froh, daß das Dunkel bald die Gestade Irlands meinen Blicken entzog, und mein Herz pochte stürmisch, wenn ich daran dachte, daß die Heimat vor mir lag. Das Vergangene erschien mir dann wie ein düsterer Traum; aber das Schiff, auf dem ich mich befand, der Wind, der von dem verwünschten Irland her wehte, die Wasser rings um mich erzählten mir mit zwingender Sprache, daß alles Wahrheit sei, daß mein geliebter Clerval, mein treuester Freund, meiner wahnwitzigen Schöpfung und damit mir zum Opfer gefallen war. Mein ganzes Leben ließ ich in meinen Gedanken vor mir vorüberziehen: mein stilles Glück, als ich noch im Schoße meiner Familie in Genf weilte; den Tod meiner Mutter und meine Abreise nach Ingolstadt. Ich erinnerte mich mit Schrecken des übernatürlichen Eifers, der mich immer wieder anstachelte, meinen schlimmsten Feind zu schaffen, und der Nacht, in der das Ungetüm Leben gewann. Weiter vermochte ich nicht mehr zu denken, sondern ich weinte bittere Tränen.

Seit ich von meinem Fieber einigermaßen wiederhergestellt war, hatte ich mir angewöhnt, jeden Abend eine Dosis Laudanum zu mir zu nehmen, um auf diese Weise den zur Erhaltung meines Lebens nötigen Schlaf zu ermöglichen. Da ich durch die Erinnerung an das Vergangene besonders erregt war, hatte ich an jenem Abend die doppelte Dosis eingenommen und schlief einen tiefen, bleiernen Schlaf. Von meinen Gedanken und Ängsten vermochte er mich ja nicht ganz zu befreien, denn auch im Traume quälten mich alle erdenklichen Dinge. Gegen Morgen legte es sich auf mich wie ein Alb. Ich fühlte den harten Griff meines Dämons an der Kehle und hatte nicht die Kraft, mich loszumachen; Weinen und Seufzen klang in meinen Ohren. Mein Vater, der mich bewachte, hatte gemerkt, daß ich unruhig war, und weckte mich. Eintönig schlugen die Wogen an den hölzernen Leib des Schiffes; der Himmel über uns war bedeckt. Mein Dämon war nicht hier. Das Bewußtsein, daß jetzt in meinen Schicksalen eine Ruhepause eingetreten sei, gab mir ein Gefühl der Sicherheit, das ich schon lange nicht mehr kannte. Auf meine Seele senkte sich der Zustand friedlichen Vergessens hernieder, dem der Mensch ja besonders zugänglich ist.

21. Kapitel - 03 Chapter 21 - 03 Capítulo 21 - 03 Capitolo 21 - 03 Capítulo 21 - 03

Ich weiß nicht wie es kam, aber ich glaubte, daß mein Dämon da sei, um sich über mein Unglück zu freuen und mir Clervals Tod vorzuhalten; vielleicht in der Hoffnung, daß ich seinen satanischem Wünschen nun entsprechen werde. I don't know how it came about, but I believed that my demon was there to rejoice in my misfortune and to reproach me for Clerval's death; perhaps in the hope that I will now comply with his satanic wishes. Nasıl oldu bilmiyorum ama iblisimin talihsizliğime sevinmek ve Clerval'in ölümünü bana karşı kullanmak için orada olduğuna inandım; belki de artık onun şeytani isteklerine uyacağım umuduyla. Ich legte deshalb die Hand vor die Augen und schrie in furchtbarer Todesangst: Bu nedenle elimi gözlerimin önüne koydum ve korkunç bir acı içinde çığlık attım:

»O schaffen Sie ihn fort! 'Oh, get rid of him! "Götürün onu! Ich kann ihn nicht sehen; um Gottes willen lassen Sie ihn nicht herein!« Onu göremiyorum; Tanrı aşkına içeri girmesine izin vermeyin!"

Herr Kirwin sah mich bekümmert an. Bay Kirwin üzüntüyle bana baktı. Er schien diesen Gefühlsausbruch für einen Beweis meiner Schuld zu halten und sagte in ernstem Tone: He seemed to take this outburst of emotion as proof of my guilt, and said gravely: Bu duygu patlamasının suçluluğumun kanıtı olduğunu düşünüyor gibiydi ve ciddi bir tonda şöyle dedi

»Ich hätte gedacht, junger Mann, daß Ihnen Ihr Vater sehr willkommen sein müßte; Sie aber weigern sich so heftig, ihn zu sehen?« "Genç adam, babanın seni çok hoş karşılayacağını düşünmüştüm; ama onu görmeyi bu kadar şiddetle reddediyorsun?"

»Mein Vater?« rief ich, indem sich meine Angst in hohe Freude verwandelte. "Babam mı?" diye bağırdım, korkum büyük bir sevince dönüştü. »Wirklich, mein Vater? Wie gut von ihm, daß er kommt. Gelmesi ne kadar iyi oldu. Aber wo ist er, warum läßt man ihn nicht ein?« Ama nerede o, neden onu içeri almıyorlar?"

Der Bürgermeister wurde nun wieder freundlicher und erhob sich, indem er der Wärterin einen Wink gab, die Zelle zu verlassen. Belediye Başkanı yeniden dostça davranmaya başladı ve ayağa kalkarak gardiyana hücreden çıkması için el salladı. Während sie beide hinausgingen, trat mein Vater ein.

Wie glücklich war ich, das alte, liebe Gesicht zu sehen! Ich streckte meinem Vater die Hand entgegen und sagte: Babama uzandım ve şöyle dedim:

»Also bist du gesund? Und wie geht es Elisabeth? Wie geht es Ernst?«

Die Antwort meines Vaters beruhigte mich und ein schwacher Schimmer von Freude zog in mein gequältes Herz. Babamın cevabı beni rahatlattı ve acı çeken kalbime belli belirsiz bir sevinç pırıltısı girdi. »Wo muß ich dich antreffen, mein armes Kind!« sagte mein Vater, indem er traurig auf das vergitterte Fenster und die armselige Einrichtung blickte. "Seni nerede bulabilirim, zavallı çocuğum!" dedi babam hüzünle parmaklıklı pencereye ve zavallı mobilyalara bakarak. »Du hast uns verlassen, um dein Glück zu suchen, aber es scheint kein Glücksstern über dir zu leuchten. Und der arme Clerval!«

Schwach, wie ich noch war, wurde ich vom Schmerz überwältigt, als ich diesen Namen hörte, und aus meinen Augen floß ein heißer Tränenstrom.

»Es ist leider wahr, lieber Vater,« entgegnete ich, »daß ein Unstern über mir schwebt, und ich scheine für ein ganz besonderes Schicksal bestimmt zu sein, sonst wäre ich am Sarge Henrys sicherlich gestorben.«

Allzulange war es uns nicht vergönnt beisammen zu bleiben, denn meine noch sehr schwache Gesundheit gebot äußerste Vorsicht. We were not allowed to stay together for too long, because my still very weak health required extreme caution. Çok uzun süre birlikte kalmamıza izin verilmedi, çünkü hala çok zayıf olan sağlığım aşırı dikkat gerektiriyordu. Herr Kirwin trat ein und riet mir, mich nicht allzusehr anzustrengen. Bay Kirwin içeri girdi ve bana fazla zorlamamamı tavsiye etti. Aber mein Vater war mein guter Engel gewesen und seiner Anwesenheit hatte ich meine Genesung zu verdanken. Ama babam benim iyilik meleğim olmuştu ve iyileşmemi onun varlığına borçluydum.

Wenn auch meine Krankheit gewichen war, so konnte ich doch einer tiefen Melancholie nicht Herr werden. Hastalığım ortadan kalkmış olsa da derin bir melankolinin üstesinden gelemiyordum. Ich sah immer noch Clerval vor mir, tot und bleich. Oftmals erregte mich die Erinnerung so stark, daß meine Freunde einen Rückfall befürchteten. Çoğu zaman anılar beni o kadar heyecanlandırırdı ki, arkadaşlarım hastalığın nüksetmesinden korkarlardı. Warum auch sorgten sie so für mein zerstörtes, elendes Dasein? Ayrıca neden benim mahvolmuş, sefil varlığımı bu kadar önemsiyorlardı? Sicherlich nur deswegen, daß ich meinem Schicksal nicht entgehen konnte, das sich nun seiner Erfüllung näherte. Elbette bunun tek nedeni, artık tamamlanmak üzere olan kaderimden kaçamıyor olmamdı. Bald, sehr bald wird der Tod kommen und mich von der Qual befreien, die mich zu Boden drückt. Damals war die Aussicht zu sterben sehr gering, und oft sehnte ich mich nach einem elementaren Ereignis, das mich und meinen Feind zu Staub zermalmte. O zamanlar ölme ihtimalim çok zayıftı ve sık sık beni ve düşmanımı toz haline getirecek elemental bir olayın özlemini çekiyordum.

Unterdessen kam der Tag der Verhandlung näher. Ich war schon drei Monate im Gefängnis, und wenn ich mich auch vor Schwäche kaum auf den Beinen halten konnte, so mußte ich doch eine Reise von nahezu hundert Meilen unternehmen, um die Hauptstadt der Grafschaft zu erreichen, wo der Gerichtshof tagte. Zaten üç aydır hapisteydim ve güçsüzlükten ayaklarımın üzerinde zor durmama rağmen, mahkemenin görüldüğü eyaletin başkentine ulaşmak için yaklaşık yüz millik bir yolculuk yapmak zorunda kaldım. Herr Kirwin hatte sich alle erdenkliche Mühe gegeben, Entlastungszeugen für mich beizubringen und mir einen tüchtigen Verteidiger zu besorgen. Bay Kirwin beni temize çıkaracak tanıklar bulmak ve bana yetkin bir savunma avukatı bulmak için her türlü çabayı göstermişti. Allerdings blieb es mir erspart, als Angeklagter vor dem Gericht zu erscheinen, das über Leben und Tod entschied. However, I was spared having to appear as a defendant before the court, which decided on life and death. Ancak, yaşam ve ölüm hakkında karar veren mahkemenin karşısına sanık olarak çıkmaktan kurtuldum. Die vorsitzenden Richter hatten die Anklage fallen lassen, da erwiesen war, daß ich zu der Zeit, als der Leichnam meines Freundes gefunden ward, mich auf einer der Orkneyinseln aufhielt. Arkadaşımın cesedinin bulunduğu sırada Orkney Adaları'ndan birinde olduğum kanıtlandığı için mahkeme başkanı suçlamaları düşürdü. Vierzehn Tage später war ich frei.

Mein Vater war überglücklich, daß ich den Qualen eines Verhörs entgangen war, daß ich wieder frische Luft atmen und bald in mein Heimatland zurückkehren durfte. Ich konnte mich nicht in gleichem Maße freuen, denn in meinem Gemütszustande war mir das Leben verhaßt, ob mich die Mauern eines Gefängnisses oder eines Palastes umgaben. Mein Dasein war auf ewig vergiftet; und wenn mir auch die Sonne leuchtete, wie all den frohen, glücklichen Menschen um mich her, so umgab mich doch ein undurchdringliches Dunkel, durch das mir zwei Augen entgegenstarrten. Varlığım ebediyen zehirlenmişti; ve güneş üzerimde parlasa bile, etrafımdaki tüm mutlu insanlar gibi, içinden iki gözün bana baktığı aşılmaz bir karanlık beni çevreliyordu. Einmal waren es Henrys ausdrucksvolle Augen mit den langen, dunklen Wimpern, die im Tode gebrochen waren, ein andermal meinte ich die wässerigen Augen meines bösen Dämons zu erkennen. Bir keresinde Henry'nin ölümle kırılan uzun, koyu kirpikli anlamlı gözleriydi, başka bir seferinde de şeytanımın sulu gözlerini tanıdığımı sandım.

Mein Vater suchte mich auf jede Weise zu zerstreuen. My father tried to distract me in every way. Babam dikkatimi dağıtmak için her yolu denedi. Er erzählte mir von Genf, das ich nun bald wiedersehen sollte, von Elisabeth und von Ernst. Aber meine einzige Antwort waren tiefe, bange Seufzer. Ama benim tek cevabım derin, endişeli iç çekişler oldu. Zuweilen empfand ich wieder etwas wie Sehnsucht nach Glück und dachte in schmerzlicher Freude an meine Geliebte; oder ich verlangte in furchtbarem Heimweh den blauen See und den reißenden Rhon wiederzusehen, die mir von meiner Kinderzeit her lieb und vertraut waren. Bazen yeniden mutluluğa özlem gibi bir şey hissettim ve acı bir sevinç içinde sevgilimi düşündüm; ya da çocukluğumdan beri bana sevgili ve tanıdık gelen mavi gölü ve azgın Rhon'u yeniden görmek için korkunç bir vatan hasreti çektim. Meistens aber befand ich mich in einem Zustande starrer Gleichgültigkeit, der nur selten mit Ausbrüchen wilder Verzweiflung abwechselte. Ancak çoğu zaman katı bir kayıtsızlık içindeydim ve bu durum nadiren çılgınca umutsuzluk patlamalarıyla değişiyordu. Oftmals faßte ich in solchen Augenblicken den Entschluß, meinem verhaßten Dasein ein Ende zu machen, und es bedurfte fortgesetzter Überwachung, um mich von dem letzten Schritt abzuhalten. Çoğu zaman böyle anlarda iğrenç varlığımı sona erdirmeye karar verirdim ve bu son adımı atmamı engellemek için sürekli gözetim altında tutulmam gerekirdi.

Nur das Bewußtsein einer Pflicht hielt mich schließlich davon ab, in meinem Egoismus den Qualen mich zu entziehen. Sadece bir görevin bilincinde olmam, bencilliğim yüzünden bu işkenceden kaçmamı engelledi. Ich mußte unverweilt nach Genf zurückkehren, um über das Leben derer zu wachen, die mir lieber waren als alles auf der Welt. Ich mußte dem Mörder auflauern, denn ich wollte unbedingt das häßliche Gebilde, dem ich eine noch häßlichere Seele eingehaucht, zerstören, wenn es mir gelang, seinen Aufenthalt ausfindig zu machen oder wenn es wagte, mir noch einmal gegenüber zu treten. I had to ambush the murderer, for I was anxious to destroy the ugly entity, into which I had breathed an even uglier soul, if I succeeded in tracing its whereabouts or if it dared to face me again. Katili beklemek zorundaydım, çünkü daha da çirkin bir ruh üflediğim bu çirkin varlığı yok etmeye kararlıydım, eğer nerede olduğunu bulmayı başarırsam ya da benimle tekrar yüzleşmeye cesaret ederse. Mein Vater allerdings wünschte mit der Abreise noch zu warten, weil er fürchtete, daß ich den Anstrengungen der Reise nicht gewachsen sei. Ancak babam, yolculuğun zorluklarıyla başa çıkamayacağımdan korktuğu için yola çıkmayı beklemek istedi. Denn ich war tatsächlich ein Wrack, nur ein Schatten meiner selbst, ein Skelett. Und heftige Fieber rüttelten immer wieder an meinem schwachen Körper.

Da ich aber so sehr drängte, Irland zu verlassen, hielt es mein Vater schließlich doch für das beste, nachzugeben. Ama İrlanda'dan ayrılmak için çok ısrar ettiğim için babam sonunda pes etmenin en iyisi olacağını düşündü. Wir machten die Reise an Bord eines Seglers, der nach Havre gehen sollte, und gingen vor einer frischen Brise in See, fort von der irischen Küste. Havre'a giden bir gemiyle yolculuğa çıktık ve İrlanda kıyılarından uzakta, taze bir esintiyle yelken açtık. Es war Mitternacht. Ich lag auf Deck, sah in die Sterne über mir und lauschte dem Plätschern der Wellen an den Schiffsplanken. Güvertede uzanmış, üstümdeki yıldızlara bakıyor ve dalgaların geminin tahtalarına vuruşunu dinliyordum. Ich war froh, daß das Dunkel bald die Gestade Irlands meinen Blicken entzog, und mein Herz pochte stürmisch, wenn ich daran dachte, daß die Heimat vor mir lag. Karanlık kısa sürede İrlanda kıyılarını gözümün önünden çektiği için mutluydum ve evimin önümde uzandığını düşündüğümde kalbim fırtınalı bir şekilde çarpıyordu. Das Vergangene erschien mir dann wie ein düsterer Traum; aber das Schiff, auf dem ich mich befand, der Wind, der von dem verwünschten Irland her wehte, die Wasser rings um mich erzählten mir mit zwingender Sprache, daß alles Wahrheit sei, daß mein geliebter Clerval, mein treuester Freund, meiner wahnwitzigen Schöpfung und damit mir zum Opfer gefallen war. The past then seemed to me like a dark dream; but the ship I was on, the wind that blew from accursed Ireland, the waters around me told me in forcing language that all was truth, that my beloved Clerval, my dearest friend, my mad creation and so that I fell victim. O zamanlar geçmiş bana kasvetli bir rüya gibi geliyordu; ama içinde bulunduğum gemi, lanetli İrlanda'dan esen rüzgâr, etrafımı saran sular bana her şeyin gerçek olduğunu, sevgili Clerval'imin, en sadık dostumun çılgın yaratılışıma ve dolayısıyla bana kurban gittiğini zorlayıcı bir dille anlatıyordu. Mein ganzes Leben ließ ich in meinen Gedanken vor mir vorüberziehen: mein stilles Glück, als ich noch im Schoße meiner Familie in Genf weilte; den Tod meiner Mutter und meine Abreise nach Ingolstadt. Tüm hayatımın düşüncelerimin önünden geçmesine izin verdim: Cenevre'de hala ailemin koynundayken yaşadığım sessiz mutluluğum; annemin ölümü ve Ingolstadt'a gidişim. Ich erinnerte mich mit Schrecken des übernatürlichen Eifers, der mich immer wieder anstachelte, meinen schlimmsten Feind zu schaffen, und der Nacht, in der das Ungetüm Leben gewann. Beni en kötü düşmanımı yaratmaya iten doğaüstü gayreti ve canavarın hayat kazandığı geceyi dehşetle hatırladım. Weiter vermochte ich nicht mehr zu denken, sondern ich weinte bittere Tränen. Tek düşünebildiğim buydu; acı acı gözyaşı döktüm.

Seit ich von meinem Fieber einigermaßen wiederhergestellt war, hatte ich mir angewöhnt, jeden Abend eine Dosis Laudanum zu mir zu nehmen, um auf diese Weise den zur Erhaltung meines Lebens nötigen Schlaf zu ermöglichen. Ateşim bir ölçüde düştüğünden beri, yaşamımı sürdürebilmek için gerekli olan uykuyu bu şekilde mümkün kılmak amacıyla her akşam bir doz afyon sakızı almayı alışkanlık haline getirmiştim. Da ich durch die Erinnerung an das Vergangene besonders erregt war, hatte ich an jenem Abend die doppelte Dosis eingenommen und schlief einen tiefen, bleiernen Schlaf. Geçmişin anısı beni özellikle uyandırdığı için o akşam iki doz almış ve derin, kurşuni bir uyku uyumuştum. Von meinen Gedanken und Ängsten vermochte er mich ja nicht ganz zu befreien, denn auch im Traume quälten mich alle erdenklichen Dinge. Gegen Morgen legte es sich auf mich wie ein Alb. Sabaha doğru bir alb gibi üzerime çöktü. Ich fühlte den harten Griff meines Dämons an der Kehle und hatte nicht die Kraft, mich loszumachen; Weinen und Seufzen klang in meinen Ohren. Mein Vater, der mich bewachte, hatte gemerkt, daß ich unruhig war, und weckte mich. Eintönig schlugen die Wogen an den hölzernen Leib des Schiffes; der Himmel über uns war bedeckt. Dalgalar monoton bir şekilde geminin ahşap gövdesine çarpıyordu; üzerimizdeki gökyüzü kapalıydı. Mein Dämon war nicht hier. Das Bewußtsein, daß jetzt in meinen Schicksalen eine Ruhepause eingetreten sei, gab mir ein Gefühl der Sicherheit, das ich schon lange nicht mehr kannte. Auf meine Seele senkte sich der Zustand friedlichen Vergessens hernieder, dem der Mensch ja besonders zugänglich ist. The state of peaceful oblivion settled down on my soul, to which human beings are particularly susceptible. Ruhuma, insanın özellikle yatkın olduğu huzurlu bir kayıtsızlık hali çöktü.