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Youtube-Lektionen - April 2020, Meisterarchitekt der Insektenwelt - Die Weberameise

Meisterarchitekt der Insektenwelt - Die Weberameise

. In den Tiefen der Tropenwälder regieren wunderschöne, aber todbringende Herrscher schwebender Königreiche.

Sie sind quasi die Hochelfen unter den Ameisen.

Begabte Architekten, die Schlösser und ganze Stadtstaaten erbauen,

aber auch habgierige und skrupellose Krieger,

die ihr Reich vergrößern wollen

und in einem endlosen Überlebenskampf stecken.

Oecophylla Weberameisen.

*Intro*

Oecophylla Weberameisen haben lange Beine,

schlanke Körper und große Augen, und sehen echt niedlich aus.

Sie haben aber auch kräftige Mundwerkzeuge

und können mit Säure schießen.

Gar nicht so niedliche Killer also, aber davon später mehr.

In ihren Kolonien gibt es meistens zwei bis drei Arbeiterinnenkasten,

sogen. Majors, Minors und einige kleinere Arbeiterinnen dazwischen,

die sehr unterschiedlich groß sind.

Je nach Ort und Spezies sind sie dunkelbraun bis smaragdgrün.

Nicht nur ihr Äußeres macht Weberameisen so speziell.

Sie erbauen auch riesige Königreiche.

Egal, ob in Büschen wenige Zentimeter über dem Boden

oder in Baumkronen in 10 m Höhe.

Und sie geben sich nicht mit der Herrschaft

über eine einzige Pflanze zufrieden.

Über Zweige und Lianen gelangen Weberameisen zu anderen Bäumen

und Pflanzen und dehnen ihr Reich immer weiter aus.

So ziehen sich ihre Kolonien in alle Richtungen durch die Baumwipfel.

Die größten uns bekannten Weberameisen-Königreiche

messen bis zu 1600 qm.

Das sind etwa vier Basketballfelder.

Für winzige Ameisen ist so viel Land ganz schön schwer zu kontrollieren.

Deshalb bauen Weberameisen Dutzende Nester

an strategisch wichtigen Punkten im ganzen Territorium.

Es sind Außenposten zur Verteidigung ihres Reiches,

Röhren oder Kugeln aus Blättern und Seidengewebe.

Diese Meisterwerke der Hochameisen- Architektur werden von Majors,

den größeren Arbeiterinnen, konstruiert.

Sie sind für die gefährlicheren Aufgaben wie Kampf,

Futtersuche und Nestbau zuständig.

Um ein neues Nest zu bauen,

versucht eine Major-Arbeiterin zuerst verschiedene Blätter

zu einer Röhre zu formen.

Ist eines biegsam genug,

kommen weitere Arbeiterinnen und helfen ihr.

Ketten von Arbeiterinnen ziehen die Blattränder zusammen

und strecken sich über Abgründe,

um weiter entfernte Blätter hinzuzufügen.

Während dieses Biegens und Ziehens, tragen andere Arbeiterinnen

Larven aus dem nächstgelegenen Nest zur Baustelle.

Die meisten Ameisenlarven würden sich einen Schutzkokon spinnen.

Die Larven der Weberameise aber geben all ihre Seide

als Baumaterial für die Kolonie her.

Stoßen die Arbeiterinnen die Larven gegen das Blatt,

sondern diese einen klebrigen Faden ab wie winzige Klebepistolen.

Die Arbeiterinnen kleben so das gebogene Blatt fest,

damit es sich nicht wieder entrollt.

Es entsteht eine zentrale Kammer,

um die herum bis zu 300 weitere Blätter gewickelt werden.

Sie bilden kleine Laschen,

die als Räume für den neuen Außenposten dienen.

Um es noch gemütlicher zu machen, erbauen die Arbeiterinnen

mit Hilfe der Larven weitere Stockwerke und Kammern.

Normalerweise dienen Nester als Kasernen an den Grenzen

oder als Lager für Brut- und Futtervorräte.

So müssen die Ameisen nicht riesige Distanzen

zum Hauptquartier zurücklegen, sondern können Soldaten

in der Nähe von möglichen Konfliktherden stationieren.

Eine Ausnahme ist ein spezielles Nest in der Mitte,

das für die Königin und ihre Wachen reserviert ist.

Sie legt hier jeden Tag Hunderte von Eiern,

die dann in Nester mit Brutkammer gebracht werden.

Eine Kolonie ist also ein Netzwerk aus Schlössern und Gräben,

verbunden durch Hängebrücken aus Blättern, Lianen und Zweigen.

Eine solche Kolonie

beherbergt schnell mal eine halbe Million Ameisen,

die alle gefüttert werden wollen.

Zum Glück pflegt die Weberameise

eine sehr vorteilhafte Beziehung zu ihrem Wirt,

den Büschen und Bäumen.

Der Baum gibt den Ameisen ein Zuhause

und seinen süßen Saft zum Trinken.

Aber noch wichtiger, er erlaubt ihnen die Viehhaltung,

etwa von Blattläusen und Raupen, die Honigtau für sie produzieren.

Normalerweise würde das dem Baum schaden,

aber diese Insekten sind quasi VIPs.

Nur ein paar ausgesuchte Nachbarn und das Nutzvieh der Ameisen

haben Zutritt zum Baum.

Andere Insekten und sogar größere Pflanzenfresser,

werden vertrieben oder gleich getötet und gefressen.

Meistens kann der Baum den Schaden also verschmerzen und

wird dafür vor noch gefährlicheren Schädlingen beschützt.

Das Weberameisen-Königreich wäre ein Paradies,

wenn da nicht die Konkurrenz wäre.

Es ist wie beim Menschen im Mittelalter,

auch jede Ameisenkönigin will immer mehr Land erobern.

Im Dschungel überlebt nur, wer fruchtbares Land besitzt.

Verliert ein Königreich zu viel davon,

wird es von Feinden überrannt oder verhungert.

Nur indem die Grenzen verteidigt und ausgedehnt werden,

kann die Kolonie überleben.

Fällt ein Reich in ein anderes ein,

versammelt es zunächst eine Armee von einigen Tausend Majors.

Die machen sich auf den Weg zur gegnerischen Kolonie mit dem Ziel,

ein Stück ihres Territoriums einzunehmen.

Verteidigungspatrouillen bemerken die Invasion bald

und geben sofort einen Alarm-Botenstoff ab.

Einige der Angegriffenen stürzen zur Verteidigung an die Front,

andere eilen zum nächsten Außenposten, um Hilfe zu holen.

Dabei markieren sie die Route mit Pheromonen.

Treffen sie unterwegs Schwestern an,

verdrehen sie ihren Körper wie im Kampf

und signalisieren damit der Duftspur zur Front zu folgen.

Dort bäumen sich Majors auf, umkreisen einander,

und versuchen mit weit aufgerissenen Mandibeln

ihre Feinde zu erwischen.

Kriegt eine Ameise ihren Gegner zu fassen, wird das Opfer

in eine Gruppe von verbündeten Majors gezogen und festgehalten.

Die Ameisen reißen das Opfer auseinander,

beißen ihm Fühler und Beine ab und schlitzen seinen Hinterleib auf.

Um den Vormarsch zu verlangsamen,

verspritzen die verteidigenden Majors Ameisensäure,

die dem Feind chemische Verbrennung zufügt.

Bald reagieren die Angreifer darauf

und schießen mit ihrer eigenen Säure zurück.

In dieser chaotischen Schlacht verlieren beide Seiten

zahllose Kriegerinnen auf dem stark verätzten Schlachtfeld.

Nach einigen Minuten

kommt die Unterstützung von den Außenposten an.

Jetzt schließt sich das Zeitfenster

für einen erfolgreichen Angriff langsam und der Kampf kippt.

Die Verteidiger drängen die Angreifer langsam zurück.

Am Ende können die Angreifer nicht mehr mithalten

und müssen den Rückzug antreten.

Für beide Seiten ein kostspieliger Kampf:

Tausende Tote türmen sich auf dem Boden unter dem Schlachtfeld

und viele Ameisen sind schwer verletzt.

Aber Nester und Brut der Verteidiger sind in Sicherheit.

Der Versuch der Angreifer, neues, wertvolles Territorium einzunehmen,

ist gescheitert.

Vorerst, sie werden es bald wieder versuchen.

Für die Hochameisen der schwebenden Reiche ist Krieg nichts Besonderes,

sondern einfach ein Teil des täglichen Lebens.

Denn wie wir wissen, werden Imperien nie satt.

Die Weberameisen sind bereit zum Kampf.

Einen Moment noch, wir haben eine tolle Nachricht.

Wir freuen uns sehr darüber,

für den Grimme Online Award nominiert zu sein.

Wenn ihr uns beim Publikumsvoting unterstützen wollt,

klickt auf den Link in der Infobox.

Danke.

Untertitel: ARD Text im Auftrag von Funk (2020)


Meisterarchitekt der Insektenwelt - Die Weberameise Master Architect of the Insect World - The Weaver Ant 昆虫界のマスター・アーキテクト - ハリアリ

. In den Tiefen der Tropenwälder regieren wunderschöne, . In the depths of the tropical forests reign beautiful, aber todbringende Herrscher schwebender Königreiche. but deadly rulers of floating kingdoms.

Sie sind quasi die Hochelfen unter den Ameisen. They are like the high elves among the ants.

Begabte Architekten, die Schlösser und ganze Stadtstaaten erbauen, Talented architects who build castles and whole city-states,

aber auch habgierige und skrupellose Krieger, but also greedy and unscrupulous warriors,

die ihr Reich vergrößern wollen who want to expand their empire

und in einem endlosen Überlebenskampf stecken. and stuck in an endless struggle for survival.

Oecophylla Weberameisen. Oecophylla weaver ants.

*Intro*

Oecophylla Weberameisen haben lange Beine, Oecophylla weaver ants have long legs,

schlanke Körper und große Augen, und sehen echt niedlich aus. slim bodies and big eyes, and they look really cute.

Sie haben aber auch kräftige Mundwerkzeuge But they also have powerful mouthparts

und können mit Säure schießen. and can shoot acid.

Gar nicht so niedliche Killer also, aber davon später mehr. Not so cute killers then, but more of that later.

In ihren Kolonien gibt es meistens zwei bis drei Arbeiterinnenkasten, In their colonies there are usually two to three worker castes,

sogen. Majors, Minors und einige kleinere Arbeiterinnen dazwischen, so called Majors, minors and some smaller workers in between,

die sehr unterschiedlich groß sind. which are very different in size.

Je nach Ort und Spezies sind sie dunkelbraun bis smaragdgrün. Depending on location and species, they are dark brown to emerald green.

Nicht nur ihr Äußeres macht Weberameisen so speziell. It is not just their appearance that makes weaver ants so special.

Sie erbauen auch riesige Königreiche. They also build vast kingdoms.

Egal, ob in Büschen wenige Zentimeter über dem Boden Whether in bushes a few centimeters above the ground

oder in Baumkronen in 10 m Höhe.

Und sie geben sich nicht mit der Herrschaft And they do not succumb to dominance

über eine einzige Pflanze zufrieden. satisfied with a single plant.

Über Zweige und Lianen gelangen Weberameisen zu anderen Bäumen Weaver ants reach other trees via branches and lianas

und Pflanzen und dehnen ihr Reich immer weiter aus. and plants and continue to expand their empire.

So ziehen sich ihre Kolonien in alle Richtungen durch die Baumwipfel. So their colonies stretch in all directions through the treetops.

Die größten uns bekannten Weberameisen-Königreiche The largest weaver ant kingdoms known to us

messen bis zu 1600 qm. measure up to 1600 square meters.

Das sind etwa vier Basketballfelder. That's about four basketball courts.

Für winzige Ameisen ist so viel Land ganz schön schwer zu kontrollieren. So much land is pretty hard for tiny ants to control.

Deshalb bauen Weberameisen Dutzende Nester That is why weaver ants build dozens of nests

an strategisch wichtigen Punkten im ganzen Territorium. at strategically important points throughout the territory.

Es sind Außenposten zur Verteidigung ihres Reiches, They are outposts in defense of their realm,

Röhren oder Kugeln aus Blättern und Seidengewebe. Tubes or spheres of leaves and silk fabric.

Diese Meisterwerke der Hochameisen- Architektur werden von Majors, These masterpieces of high ant architecture are used by majors,

den größeren Arbeiterinnen, konstruiert. the larger workers.

Sie sind für die gefährlicheren Aufgaben wie Kampf, They are for the more dangerous tasks like combat,

Futtersuche und Nestbau zuständig. Responsible for foraging and nest building.

Um ein neues Nest zu bauen, To build a new nest

versucht eine Major-Arbeiterin zuerst verschiedene Blätter a major worker tries different hands first

zu einer Röhre zu formen. to form into a tube.

Ist eines biegsam genug, Is one flexible enough

kommen weitere Arbeiterinnen und helfen ihr. other workers come and help her.

Ketten von Arbeiterinnen ziehen die Blattränder zusammen Chains of workers draw the edges of the leaves together

und strecken sich über Abgründe, and stretch over chasms,

um weiter entfernte Blätter hinzuzufügen. to add more distant leaves.

Während dieses Biegens und Ziehens, tragen andere Arbeiterinnen During this bending and pulling, other workers carry

Larven aus dem nächstgelegenen Nest zur Baustelle.

Die meisten Ameisenlarven würden sich einen Schutzkokon spinnen. Most ant larvae would spin themselves a protective cocoon.

Die Larven der Weberameise aber geben all ihre Seide But the larvae of the weaver ant give all their silk

als Baumaterial für die Kolonie her. as building material for the colony.

Stoßen die Arbeiterinnen die Larven gegen das Blatt, If the workers push the larvae against the leaf,

sondern diese einen klebrigen Faden ab wie winzige Klebepistolen. but they release a sticky thread like tiny glue guns.

Die Arbeiterinnen kleben so das gebogene Blatt fest, The workers glue the curved sheet in place

damit es sich nicht wieder entrollt. so it doesn't unroll again.

Es entsteht eine zentrale Kammer, A central chamber is created

um die herum bis zu 300 weitere Blätter gewickelt werden. around which up to 300 additional sheets are wrapped.

Sie bilden kleine Laschen, They form small tabs,

die als Räume für den neuen Außenposten dienen. serving as rooms for the new outpost.

Um es noch gemütlicher zu machen, erbauen die Arbeiterinnen To make it even more comfortable, the workers build

mit Hilfe der Larven weitere Stockwerke und Kammern. with the help of the larvae further storeys and chambers.

Normalerweise dienen Nester als Kasernen an den Grenzen

oder als Lager für Brut- und Futtervorräte.

So müssen die Ameisen nicht riesige Distanzen

zum Hauptquartier zurücklegen, sondern können Soldaten

in der Nähe von möglichen Konfliktherden stationieren.

Eine Ausnahme ist ein spezielles Nest in der Mitte,

das für die Königin und ihre Wachen reserviert ist.

Sie legt hier jeden Tag Hunderte von Eiern,

die dann in Nester mit Brutkammer gebracht werden.

Eine Kolonie ist also ein Netzwerk aus Schlössern und Gräben,

verbunden durch Hängebrücken aus Blättern, Lianen und Zweigen.

Eine solche Kolonie

beherbergt schnell mal eine halbe Million Ameisen,

die alle gefüttert werden wollen.

Zum Glück pflegt die Weberameise

eine sehr vorteilhafte Beziehung zu ihrem Wirt,

den Büschen und Bäumen.

Der Baum gibt den Ameisen ein Zuhause

und seinen süßen Saft zum Trinken.

Aber noch wichtiger, er erlaubt ihnen die Viehhaltung,

etwa von Blattläusen und Raupen, die Honigtau für sie produzieren.

Normalerweise würde das dem Baum schaden,

aber diese Insekten sind quasi VIPs.

Nur ein paar ausgesuchte Nachbarn und das Nutzvieh der Ameisen

haben Zutritt zum Baum.

Andere Insekten und sogar größere Pflanzenfresser,

werden vertrieben oder gleich getötet und gefressen.

Meistens kann der Baum den Schaden also verschmerzen und

wird dafür vor noch gefährlicheren Schädlingen beschützt.

Das Weberameisen-Königreich wäre ein Paradies,

wenn da nicht die Konkurrenz wäre.

Es ist wie beim Menschen im Mittelalter,

auch jede Ameisenkönigin will immer mehr Land erobern.

Im Dschungel überlebt nur, wer fruchtbares Land besitzt.

Verliert ein Königreich zu viel davon,

wird es von Feinden überrannt oder verhungert.

Nur indem die Grenzen verteidigt und ausgedehnt werden,

kann die Kolonie überleben.

Fällt ein Reich in ein anderes ein,

versammelt es zunächst eine Armee von einigen Tausend Majors.

Die machen sich auf den Weg zur gegnerischen Kolonie mit dem Ziel,

ein Stück ihres Territoriums einzunehmen.

Verteidigungspatrouillen bemerken die Invasion bald

und geben sofort einen Alarm-Botenstoff ab.

Einige der Angegriffenen stürzen zur Verteidigung an die Front,

andere eilen zum nächsten Außenposten, um Hilfe zu holen.

Dabei markieren sie die Route mit Pheromonen.

Treffen sie unterwegs Schwestern an,

verdrehen sie ihren Körper wie im Kampf

und signalisieren damit der Duftspur zur Front zu folgen.

Dort bäumen sich Majors auf, umkreisen einander,

und versuchen mit weit aufgerissenen Mandibeln

ihre Feinde zu erwischen.

Kriegt eine Ameise ihren Gegner zu fassen, wird das Opfer

in eine Gruppe von verbündeten Majors gezogen und festgehalten.

Die Ameisen reißen das Opfer auseinander,

beißen ihm Fühler und Beine ab und schlitzen seinen Hinterleib auf.

Um den Vormarsch zu verlangsamen,

verspritzen die verteidigenden Majors Ameisensäure,

die dem Feind chemische Verbrennung zufügt.

Bald reagieren die Angreifer darauf

und schießen mit ihrer eigenen Säure zurück.

In dieser chaotischen Schlacht verlieren beide Seiten

zahllose Kriegerinnen auf dem stark verätzten Schlachtfeld. countless warriors on the badly corroded battlefield.

Nach einigen Minuten

kommt die Unterstützung von den Außenposten an.

Jetzt schließt sich das Zeitfenster

für einen erfolgreichen Angriff langsam und der Kampf kippt.

Die Verteidiger drängen die Angreifer langsam zurück.

Am Ende können die Angreifer nicht mehr mithalten

und müssen den Rückzug antreten.

Für beide Seiten ein kostspieliger Kampf:

Tausende Tote türmen sich auf dem Boden unter dem Schlachtfeld

und viele Ameisen sind schwer verletzt.

Aber Nester und Brut der Verteidiger sind in Sicherheit.

Der Versuch der Angreifer, neues, wertvolles Territorium einzunehmen,

ist gescheitert.

Vorerst, sie werden es bald wieder versuchen.

Für die Hochameisen der schwebenden Reiche ist Krieg nichts Besonderes,

sondern einfach ein Teil des täglichen Lebens.

Denn wie wir wissen, werden Imperien nie satt.

Die Weberameisen sind bereit zum Kampf.

Einen Moment noch, wir haben eine tolle Nachricht.

Wir freuen uns sehr darüber,

für den Grimme Online Award nominiert zu sein.

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Untertitel: ARD Text im Auftrag von Funk (2020)