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Albert Einstein, Albert Einstein Teil 9 – Text to read

Albert Einstein, Albert Einstein Teil 9

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Albert Einstein Teil 9

Aus Mailand schreibt Albert Liebesbriefe an Mileva. Er nennt sie «Doxerl», das ist schwäbischer Dialekt und heißt Püppchen. Da sind sie schon sehr verliebt. Albert will Mileva heiraten. Seine Eltern sind nicht einverstanden. Vor allem Alberts Mutter will diese Mileva gar nicht gefallen, sie denkt: „Diese Frau hinkt, sie ist nicht reich, sie ist Serbin, sie ist zu alt für Albert.“ Auch der Vater ist skeptisch. „Albert“, sagt er sehr ernst zu seinem Sohn, „eine Frau ist ein Luxus. Wer kein Geld hat, kann nicht heiraten. Studiere erst zu Ende, suche dir eine Arbeit. Dann sehen wir weiter.“ Vier Jahre später ist Albert mit dem Studium fertig. Wie geht es jetzt weiter? Eine Universitätskarriere, ein schöne, sichere Stelle als großer Professor oder Wissenschaftler? Albert bewirbt sich bei Universitäten in ganz Europa, von Pisa bis Stockholm. Nichts. Albert Einstein ist nach dem Studium arbeitslos. Nach langer Suche findet er eine Stelle beim Patentamt. Er verdient wenig, aber die Stelle ist sicher. „Endlich!“ sagt Mileva. „Jetzt können wir heiraten!“ Sie ist froh. Denn sie liebt ihren Albert sehr, und er liebt sie. Vier Jahre arbeitet Albert im Patentamt. Er wird Vater eines Sohnes: Hans. Büro, Familie und Physik, das ist jetzt Alberts Leben. Ja, denn er hat die Physik nicht vergessen. In seiner Freizeit trifft er sich oft mit zwei Freunden. Sie sind Physiker, so wie er selber, und die drei gründen zusammen die „Akademie Olympia“.

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