×

Wir verwenden Cookies, um LingQ zu verbessern. Mit dem Besuch der Seite erklärst du dich einverstanden mit unseren Cookie-Richtlinien.


image

Funkkreis. Podcast der Bundeswehr, Podcast #5: kostenfreies Bahnfahren - Bundeswehr (3)

Podcast #5: kostenfreies Bahnfahren - Bundeswehr (3)

B.: Korrekt.

A.: Müsste dann aber natürlich mich auch umziehen?

B.: Tatsächlich gilt das Angebot für alle Zugstrecken der deutschen Bahn in Deutschland.

Es gibt tatsächlich auch Exotenzüge der Deutschen Bahn, in Anführungszeichen, wenn

ich das so sagen darf, die auch von der Deutschen Bahn im Ausland betrieben werden, für die

gilt das Angebot selbstverständlich nicht, das ist nur im Inland.

Denkbar ist es genauso, wie Sie es eben gesagt haben, dass Sie sich bis zum letzten Inlandsbahnhof,

oder wenn ich zurückkomme ab dem ersten wieder so ein Ticket nutzen kann.

Ob das nachher praxistauglich ist, denn ich darf ja dann im Ausland,

wenn ich nicht dienstlich unterwegs bin.

Bin ich dienstlich unterwegs, habe ich ja sowieso wahrscheinlich eine Uniformtrageerlaubnis.

A.: Dann habe ich wahrscheinlich auch einen NATO-Marschbefehl. Oder ähnliches.

B.: Dann habe ich einen NATO-Marschbefehl und andere Sachen.

Dann müsste ich mich auch umziehen.

Das heißt, die Frage ist, ist es wirklich praxistauglich, dass ich mich dann entweder

an dem letzten Bahnhof aussteige und mich dann dort umziehe in zivil und meine Uniform

dann da dabei habe oder anders.

Also ich glaube in der Praxis, wird man das wahrscheinlich selten und wenig machen.

Theoretisch denkbar ist das aber.

A: Also man würde wahrscheinlich vermeiden, weil es einfach zu aufwendig ist.

Jetzt quasi meine letzte Frage ist: Beim Chat hat sich ja schon herauskristallisiert, also

für die die es nicht gelesen haben den Chat. Es gab immer wieder so Schlaumeier Fragen,

wie kann ich denn das System austricksen.

Ist jetzt ein bisschen blöd statt sich zu freuen, das geht jetzt, überleg ich mir nicht

wie trickse ich es aus.

Aber wie ist es denn tatsächlich sind die Kontrolleure, das Bahnpersonal dahingehend

geschult zu erkennen, dass ist jetzt wirklich eine echte Uniform und gilt in Verbindung

mit dem Ticket und dem Truppenausweis oder eben nicht.

Gibt es da Möglichkeiten für Leute sich raus zu winden oder sind die da wirklich Schwarzfahrer

und müssen auch zahlen?

B: Da fange ich immer gerne mit meiner Grundphilosophie an.

Den Menschen in den Mittelpunkt stellen heißt ihn auch ernst zu nehmen und auch wahr zu

nehmen und ihn auch aber selbst in die Verantwortung zu nehmen.

Kein System der Welt kann so konstruiert sein, dass es lückenlos sage ich mal

Missbräuchlichkeiten ausschließen kann.

Wir haben uns also von vornerein wie das Projekt aufgesetzt war immer gefragt, mit welchem Menschenbild

wollen wir rangehen und haben gesagt wir reden ja hier von Soldatinnen und Soldaten, die

freiwillig Wehrdienstleistenden überwiegend aber Zeit- und Berufssoldaten die einen Eid

geleistet haben.

Also erstmal dafür einstehen sich an Dinge zu halten an Bestimmungen, an Vorschriften.

Das tun wir ja tagtäglich in vielen Bereichen bis hin letztendlich in unsere Einsatzverwendung hinein.

Insofern sagen wir auch, es gibt bestimmte Regularien an die müssen sich Soldaten halten,

wenn sie das Angebot entsprechend nutzen wollen.

Eine dieser Grundlagen ist, das Tragen einer korrekten Uniform. Man wird sicherlich nicht

vom Bahnpersonal erwarten können, dass sie eine Anzugskontrolle durchführt und sagt:

Moment da ihr linker Taschenknopf ist noch offen, den müssen sie schließen, sonst dürfen

sie nicht fahren, sondern der Soldat ist da schon in einer Selbstverantwortung, dass er

darauf achtet, dass sein Anzug der Vorschrift entspricht.

Im Zweifelsfragen soll er sich an seine Vorgesetzten, seinen Spieß wenden, wenn er nicht genau

weiß was darf ich nun eigentlich genau tragen wie ist das gemeint.

Die Zugkontrolleure sind entsprechend instruiert von der Bahn. Die wissen also, es gibt jetzt

eine neue Ticketform, auf dem Ticket steht ja auch drauf Bundeswehrticket. Da steht auch

der Name drauf, sie dürfen auch den Truppenausweis verlangen, weil das ist das zweite Legitimationsmittel

neben dem nachprüfbaren Fahrticket. D.h. der Soldat muss dann auch sein Truppenausweis

entsprechend zeigen und der Schaffner sieht dann ja ob der Soldat eine Uniform anhat,

wird aber sicherlich jetzt nicht die Uniform im kleinen noch kontrollieren ob jedes Detail

jetzt an seinem richtigen Platz ist.

Das heißt da ist der Soldat klar in der Selbstverpflichtung, im Prinzip dann auch

so zu nutzen wie man es sollte.

A: Herr Oberst Hartmann ich danke Ihnen herzlich für das Gespräch heute.

Und für alle Soldatinnen und Soldaten, die noch weitergehende Fragen haben,

die können natürlich in unser Intranet schauen. Da ist wirklich alles ganz deutlich aufgelistet und da gibt es Fragenkataloge und Handlungsanweisungen

und so weiter.

Also das herzlich empfohlen nochmal.

Ich melde mich ab aus dem Funkkreis aus Berlin.

Danke ihnen. Tschüss.

B: Ja vielen Dank auch von meiner Seite nochmal.

Es hat mir super viel Spaß gemacht und ich kann nur appellieren nutzt das Angebot.

Das ist eine tolle Möglichkeit.


Podcast #5: kostenfreies Bahnfahren - Bundeswehr (3) Podcast #5: free rail travel - Bundeswehr (3) Podcast #5 : Voyage en train gratuit - Bundeswehr (3) Podcast #5: Viaggi gratuiti in treno - Bundeswehr (3) Podcast #5: viagens de comboio gratuitas - Bundeswehr (3) Подкаст #5: безкоштовний проїзд залізницею - Бундесвер (3)

B.: Korrekt.

A.: Müsste dann aber natürlich mich auch umziehen? A.: But then of course I would have to change my clothes too?

B.: Tatsächlich gilt das Angebot für alle Zugstrecken der deutschen Bahn in Deutschland.

Es gibt tatsächlich auch Exotenzüge der Deutschen Bahn, in Anführungszeichen, wenn

ich das so sagen darf, die auch von der Deutschen Bahn im Ausland betrieben werden, für die

gilt das Angebot selbstverständlich nicht, das ist nur im Inland.

Denkbar ist es genauso, wie Sie es eben gesagt haben, dass Sie sich bis zum letzten Inlandsbahnhof,

oder wenn ich zurückkomme ab dem ersten wieder so ein Ticket nutzen kann.

Ob das nachher praxistauglich ist, denn ich darf ja dann im Ausland,

wenn ich nicht dienstlich unterwegs bin.

Bin ich dienstlich unterwegs, habe ich ja sowieso wahrscheinlich eine Uniformtrageerlaubnis.

A.: Dann habe ich wahrscheinlich auch einen NATO-Marschbefehl. Oder ähnliches.

B.: Dann habe ich einen NATO-Marschbefehl und andere Sachen.

Dann müsste ich mich auch umziehen.

Das heißt, die Frage ist, ist es wirklich praxistauglich, dass ich mich dann entweder

an dem letzten Bahnhof aussteige und mich dann dort umziehe in zivil und meine Uniform

dann da dabei habe oder anders.

Also ich glaube in der Praxis, wird man das wahrscheinlich selten und wenig machen.

Theoretisch denkbar ist das aber.

A: Also man würde wahrscheinlich vermeiden, weil es einfach zu aufwendig ist.

Jetzt quasi meine letzte Frage ist: Beim Chat hat sich ja schon herauskristallisiert, also

für die die es nicht gelesen haben den Chat. Es gab immer wieder so Schlaumeier Fragen,

wie kann ich denn das System austricksen.

Ist jetzt ein bisschen blöd statt sich zu freuen, das geht jetzt, überleg ich mir nicht

wie trickse ich es aus.

Aber wie ist es denn tatsächlich sind die Kontrolleure, das Bahnpersonal dahingehend

geschult zu erkennen, dass ist jetzt wirklich eine echte Uniform und gilt in Verbindung

mit dem Ticket und dem Truppenausweis oder eben nicht.

Gibt es da Möglichkeiten für Leute sich raus zu winden oder sind die da wirklich Schwarzfahrer

und müssen auch zahlen?

B: Da fange ich immer gerne mit meiner Grundphilosophie an.

Den Menschen in den Mittelpunkt stellen heißt ihn auch ernst zu nehmen und auch wahr zu

nehmen und ihn auch aber selbst in die Verantwortung zu nehmen.

Kein System der Welt kann so konstruiert sein, dass es lückenlos sage ich mal

Missbräuchlichkeiten ausschließen kann.

Wir haben uns also von vornerein wie das Projekt aufgesetzt war immer gefragt, mit welchem Menschenbild

wollen wir rangehen und haben gesagt wir reden ja hier von Soldatinnen und Soldaten, die

freiwillig Wehrdienstleistenden überwiegend aber Zeit- und Berufssoldaten die einen Eid

geleistet haben.

Also erstmal dafür einstehen sich an Dinge zu halten an Bestimmungen, an Vorschriften.

Das tun wir ja tagtäglich in vielen Bereichen bis hin letztendlich in unsere Einsatzverwendung hinein.

Insofern sagen wir auch, es gibt bestimmte Regularien an die müssen sich Soldaten halten,

wenn sie das Angebot entsprechend nutzen wollen.

Eine dieser Grundlagen ist, das Tragen einer korrekten Uniform. Man wird sicherlich nicht

vom Bahnpersonal erwarten können, dass sie eine Anzugskontrolle durchführt und sagt:

Moment da ihr linker Taschenknopf ist noch offen, den müssen sie schließen, sonst dürfen

sie nicht fahren, sondern der Soldat ist da schon in einer Selbstverantwortung, dass er

darauf achtet, dass sein Anzug der Vorschrift entspricht.

Im Zweifelsfragen soll er sich an seine Vorgesetzten, seinen Spieß wenden, wenn er nicht genau

weiß was darf ich nun eigentlich genau tragen wie ist das gemeint.

Die Zugkontrolleure sind entsprechend instruiert von der Bahn. Die wissen also, es gibt jetzt

eine neue Ticketform, auf dem Ticket steht ja auch drauf Bundeswehrticket. Da steht auch

der Name drauf, sie dürfen auch den Truppenausweis verlangen, weil das ist das zweite Legitimationsmittel

neben dem nachprüfbaren Fahrticket. D.h. der Soldat muss dann auch sein Truppenausweis

entsprechend zeigen und der Schaffner sieht dann ja ob der Soldat eine Uniform anhat,

wird aber sicherlich jetzt nicht die Uniform im kleinen noch kontrollieren ob jedes Detail

jetzt an seinem richtigen Platz ist.

Das heißt da ist der Soldat klar in der Selbstverpflichtung, im Prinzip dann auch

so zu nutzen wie man es sollte.

A: Herr Oberst Hartmann ich danke Ihnen herzlich für das Gespräch heute.

Und für alle Soldatinnen und Soldaten, die noch weitergehende Fragen haben,

die können natürlich in unser Intranet schauen. Da ist wirklich alles ganz deutlich aufgelistet und da gibt es Fragenkataloge und Handlungsanweisungen

und so weiter.

Also das herzlich empfohlen nochmal.

Ich melde mich ab aus dem Funkkreis aus Berlin.

Danke ihnen. Tschüss.

B: Ja vielen Dank auch von meiner Seite nochmal.

Es hat mir super viel Spaß gemacht und ich kann nur appellieren nutzt das Angebot.

Das ist eine tolle Möglichkeit.