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Gesundheit, Kongo: Ebolaepidemie jetzt die zweitgrößte aller Zeiten

Kongo: Ebolaepidemie jetzt die zweitgrößte aller Zeiten

Die Ebolaepidemie im Kongo will einfach nicht enden.

Obwohl die Weltgesundheitsorganisation WHO hier viel früher als bei der verheerenden

Epidemie 2014/15 in Westafrika reagiert hat, bekommt der Kongo den Ebolaausbruch einfach

nicht in den Griff.

Anfang des Jahres wurde sogar ein Verdachtsfall in Schweden gemeldet.

Droht jetzt eine weltweite Epidemie.

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Los geht's!

Herzlich willkommen.

Die Gefahr war nicht übertrieben.

Der Patient in Schweden kam gerade aus Burundi, das an den Kongo grenzt.

Er spuckte Blut und hatte auch blutigen Stuhl.

Die Notaufnahme in der schwedischen Stadt Enköpping wurde geschlossen.

Das Personal überwacht, weil das Risiko ganz real war, ein Ebolaausbruch in Europa.

Schon beim Ausbruch in Westafrika kamen die ersten Infizierten nach Europa.

Es war ein großes Glück, dass hier nichts Schlimmeres passiert ist.

Wir hier bei Clixoom hatten als einziges Medium den Ausbruch damals regelmäßig verfolgt,

auch als das Interesse der Medien sank, sind wir damals dran geblieben, wie auch jetzt.

Ebola ist ein Fieber, das in rund der Hälfte der Fälle zum Tod führt.

Es beginnt relativ harmlos wie eine Grippe, aber im weiteren Verlauf fangen die OPfer

überall an zu bluten und sterben schließlich an multiplem Organversagen.

Übertragen wird die Krankheit meistens von sogenannten Reservoirwirten, dass sind Wildtiere,

die gejagt und gegessen werden.

Durch die Abholzung von Wäldern rücken Menschen immer näher an diese Populationen heran und

jagen dann Flughunde, Affen oder zum Beispiel Stachelschweine.

Dieses Buschfleisch führt dann meistens zum Ausbruch der Seuche.

In Schweden hat sich der Patient jetzt als nicht mit Ebola infiziert herausgestellt.

Aber genau ein solches Szenario ist das Horrorszenario der Epidemiologie.

Ein infizierter Patient reist in eine Millionenmetropole ein und verbreitet dort stundenlang das tödliche

Virus.

Und wie schwer Ebola dann zu bekämpfen ist zeigt jetzt der Kongo.

Zwar wurden hier inzwischen 60.000 Menschen mit einem experimentellen Impfstoff geimpft.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO war damit im Gegensatz zum Ausbruch 2014 dieses Mal

deutlich schneller in Aktionen getreten.

Generaldirektor Tedros Ghebreyesus war sofort vor Ort und organsierte den Start der Impfkampagne

mit.

Trotzdem ist die Zahl der Toten jetzt auf über 400 gestiegen.

Insgesamt sind in der Umgebung der Großstadt Beni jetzt 658 Menschen erkrankt.

Und die Gegend ist politisch instabil.

Bei blutigen Protesten vor der Präsidentenwahl wurde ein Krankenhaus angegriffen.

Die Impfungen mussten ausgesetzt werden.

Zudem ist die Umgebung dort heiß umkämpft.

Milizen kämpfen dort um den Zugang zu Rohstoffen und damit um viel Geld.

Eine schwierige Situation bei der Eindämmung einer solchen Krise.

Zudem kommt, dass die neuen Fälle zunehmend in Städten und im Umland auftreten, was die

Bekämpfung zusätzlich erschwert.

Die WHO ist jetzt besorgt, dass die Bekämpfung des gefährlichen Fiebers so kaum noch möglich

ist und sich die Seuche weiter ausbreitet.

Wir halten euch auf dem Laufenden.

Hier geht es weiter mit (unbedingt draufklicken) dem Wissenschaftsrewind 2018 bei Doktor Whatson.

Da bin ich neben vielen anderen auch dabei.

Richtig cool geworden!

Bis dann, bleibt dran!

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