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Gans am Boden Podcast, 011 – Problemzone Hund, oder Bräunungscreme mal anders

011 – Problemzone Hund, oder Bräunungscreme mal anders

Willkommen zu Gans am Boden – Ein Podcast von und mit Firefly.

Hallo! Heute möchte ich mal über die Problemzone Hund sprechen oder Bräunungscreme mal anders.

Dass Hundewesen gefährlich sein können, ist jedem Sandalenträger wohl geläufig. Aber dass man nicht mal neben einer Hundewiese stehen darf, weiß wohl auch nicht unbedingt jeder. Auf einer Wiese in meiner Nähe lassen die hiesigen Großstadt-Hundebesitzer ihre ach so niedlichen Fiffis unbeleint ihrem Bewegungsdrang nachgehen. Warum auch nicht? Denn so wie wir müssen sich schließlich auch Hasso und Fido austoben können. Allerdings sorgt die Faulheit einiger dieser Hundehalter dafür, dass die wenigen Großstadtwiesen in unserer Gegend einem Minenfeld im Gazastreifen ähneln. Tretminen, die von Grashalmen verdeckt sind, soweit man gehen, aber sie meist nicht sehen kann. Ein unbedachter Schritt und schon turnt man fluchend und mit komisch verrenkten Füßen über den begrünten Seitenstreifen des Stadtparks. Wenn allerdings die Jungs vom Grünflächenamt mit ihren Rasenmähertraktoren unterwegs sind, dann rette sich am besten wer kann.

Zwei Muttis, die schnell noch Brutus und Rex zum Häufi-Beufi in den Stadtpark zerrten, mussten neulich – an dieser Stelle übrigens schöne Grüße an den M vom Neulich-Podcast: Ich musste mir dieses Wort mal ausleihen – mussten also neulich dran glauben. Sie standen schwätzchenhaltend am Rande der begrünten Wau-Wau-Toilette, als ein traktorfahrender Rasenmähermann mir unverhofft eine Freude machte, indem er dicht an den beiden Mamis vorbeifuhr. Der seitliche Grasauswurf des Traktors sorgte dafür, dass die Frauchen laut quiekend und stepptanzend das Weite suchten. Dabei Beide mit Röcken bekleidet waren, sah man sehr gut und vor allen Dingen sehr schnell, wie die mit Fliehkraft aufgetragene Selbstbräunungscreme von Hundis eigener Produktion auf den Waden der Beiden ihre Wirkung entfaltete. Ich möchte mir jetzt nicht wirklich vorstellen, was es für ein Gefühl sein muss, sich mit einem viel zu kleinen Tempotaschentuch Neros Exkremente ... na lassen wir das.

Aber zum ersten Mal werden die Beiden wohl nicht ganz so stolz auf das von Waldi fabrizierte Werk sein. Und je größer der Stadthund, desto größer auch das einschneidende Erlebnis. Wobei ich mich sowieso frage, wie man als Tierliebhaber auf die glorreiche Idee kommen kann, zum Teil riesige Hunde in einer Betonwüste anzusiedeln.

Während ein kleiner Yorkshire-Terrier, Ihr wisst schon, dass sind die kleinen Viecher mit der blauen Schleife und dem rosa Arschloch, noch bequem in jedem Einkaufskörbchen Platz finden, schleppt man sich am 70 kg schweren Neupfundländer ohne weiteres einen Wolf bis man ihn im vierten Stock des Altbaus hat. Da hilft es auch nicht, wenn Herrchen oder Frauchen diesem laufenden Amboss einen niedlichen Namen ausgesucht hat. Selbst beim Kuscheln mit diesem bepelzten 70 Kilo Liebling zeichnen sich bisweilen kleine Problemchen ab, denn wenn Struppi mal schmusen will, vergisst er gerne mal seine Größe und möchte sich auf dem Schoß seines streichelnden Büchsenöffners zusammenrollen. Die unabwendbare Folge davon sind Durchblutungsstörungen und eingeschlafene Beine.

Aber auch die häufig gewählten Minihunde sind nicht ganz ohne. Meist perforieren sie mit ihren spitzen Zähnchen die Hosenbeine des ahnungslosen Gastes oder verfangen sich beim Durchschreiten der Wohnung in dem grobstolligen Profil neumodischer Schuhsohlen. Merket also auf, lieber Zuhörer, wenn Schuhe nicht bezahlt sind, dann sollen sie quietschen, aber wenn Mamis kleiner Scheißer nicht mehr im Körbchen schlummert, dann könnte es sein dass ... passt halt in Zukunft ein bisschen besser auf.

Halt, halt, halt! Stopp! Stopp! Hier geblieben. Eine Kleinigkeit hätte ich nämlich noch da. Alle die Danke sagen für überflüssig halten, dürfen jetzt natürlich ausschalten. Diejenigen aber, die es aber verkraften können, mögen ruhig noch ein bisschen zuhören.

Ich bin jetzt seit ein paar Folgen Podcaster und finde es wirklich toll, wie Ihr mich und meinen Podcast in Eurer Mitte aufgenommen habt. Dass es allerdings so viele von Euch gibt, die mir regelmäßig zuhören, hätte ich mir wirklich nicht träumen lassen. Ihr wart so freundlich mir unter podster.de jede Menge Kommentare und Sternchen zu hinterlassen, für die ich mich an dieser Stelle wirklich mal bedanken möchte. Da nicht alle meine kleine Webseite unter www.gansamboden.de besuchen, möchte ich hier noch mal auf etwas hinweisen. Jeder von Euch, der sich wünscht, mal etwas über ein bestimmtes Thema zu hören, kann, darf und sollte mir seinen Themenvorschlag unter JausW@telebell.de zumailen. Ich werde dann versuchen, mit Euch gemeinsam, wenn Ihr es wünscht, den Peter Pan in uns an den Pranger zu stellen.

So. Genug gequatscht. Jetzt wird ein bisschen erwähnt und gelobt.

Als erstes möchte ich mich bei Madkaz vom Wuppercast bedanken, denn dank seiner nervenden Beharrlichkeit podcaste ich nun. Dank auch Dir, liebe Takarina, dass Du mir als Neuling die Ehre zuteil werden ließest, einen Kommentar für Dich sprechen zu dürfen. Fand ich toll! Kurzweilig ist auch der Podcast von Januschka. Wer gerne lacht, lauscht oder auch mal nachdenken möchte, der sollte auch mal in folgende Podcasts reinhören: Hauhechel, Ohrenblicke, Projekt 6 vom Konservenfabrikant Koberle aber auch die Chicks on Tour sind sehr, sehr wichtig und der M vom Neulich-Podcast sind dringend angeraten. Natürlich weiß ich, dass es noch viel mehr erwähnenswerte Podcasts gibt, aber ich kann sie halt nicht alle hier nennen. Fühlt Euch also von mir gehuldigt und genannt, liebe Podcaster.

So, das war es für heute. Genug geschwafelt. Und jetzt bis zum nächsten Mal.

Transkription : Vera Ihrig für www.LingQ.com

Herzlichen Dank an Firefly für die freundliche Genehmigung, den Beitrag hier zu verwenden.

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