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Anfänger 1 Deutsch lesson to practice reading

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Das hätte auch anders verlaufen können.

Volodomir Selenski zu Besuch in Washington, nur wenige Tage nach dem Treffen von US-Präsident Trump mit Kremmelchef Putin.

Mit Spannung war erwartet worden, in welcher Stimmung Trump sein würde, wenn er Selenski empfängt.

Während die beiden hinter verschlossenen Türen verhandelten, saßen Europas Spitzenpolitiker in Leben an, ohne den Gesprächsverlauf im Detail zu kennen.

Sie konnten das dann später nachschauen und dürften relativ beruhigt gewesen sein, dass es erstmal ein freundlicher und zurückhaltender Empfang war und sogar angesichts von Selenskis Anzug zu ein paar Scherzen zwischen den beiden gekommen ist.

In der Ukraine wartete man gespannt auf die ersten Szenen aus den USA.

Viele Ukrainer spürten ein flaues Gefühl an in dem Moment, als man die Bilder sah, dass Präsident Selenski in seinem schwarzen Anzug oder Fastanzug den Raum betraf und sich im Sessel neben Donald Trump setzte.

Die Bilder erinnerten einfach viel zu viel an das desaströse Treffen im Februar.

Doch alles lief gut.

Danach waren die fünf europäischen Staatschefs, der NATO Generalsekretär und die EU-Kommissionspräsidentin an der Reihe.

Ein kurzes Gruppenfoto, dann ging es gemeinsam mit Trump und Selenski an den Verhandlungstisch.

Den Anfang machte Kanzler März.

Er fing an mit den mit der Waffenruhe, die noch mal auf den Tisch so zum Thema gemacht hat und Präsident Macron hat das wenig später dann auch noch mal aufgegriffen.

Also die Strategie hier schien zu sein, sich gut vorher abzusprechen, sich gut zu koordinieren, sich in den Punkten einig zu sein, mit unterschiedlicher Intensität zu sagen und mit unterschiedlicher Deutlichkeit zu sagen, was man will.

Neben der Waffenruhe wurden auch Sicherheitsgarantien von den Europäern angesprochen.

Die wirklich schmerzhafte Frage, um die es gestern ging, für die Ukraine war ähm die Frage der Gebietsabtretungen und ähm man kann vielleicht sogar sagen, dass äh dass der der Kerngrund und dass dass das eins der wichtigen Ziele der ukrainischen und der europäischen Delegation war ähm die ukrainische Position zu verteidigen.

Deswegen war in dieser Hinsicht das Treffen in Washington gestern für die Ukraine sehr produktiv.

Konkretes dazu, wie auch zu einem Waffenstillstand oder zu Gebietsabtretungen, wollte Trump nicht mitteilen.

Bundeskanzler Friedrich Merz zieht dennoch eine positive Bilanz des Ukrainegipfels im Weißen Haus.

Das hätte auch anders verlaufen können, aber äh meine Erwartungen sind eigentlich nicht nur ähm getroffen, sondern äh übertroffen worden.

Aber Bundeskanzler März hat sich danach an die Presse gewandt und es wurde doch deutlich wie erleichtert gerade die Europäer in noch waren am Ende dieses Tages.

Am Morgen waren sie doch sehr angespannt und nervös hier angereist, nicht wissend in welche Richtung das heute gehen könnte und am Abend war klar: "Nein, sie haben Trump zu einem dazu bewegen können, sich auf einen Prozess einzulassen."

Während der russische Angriffskrieg in der Ukraine also anhält, wollen die USA und die Europäer Sicherheitsgarantien für das Land aushandeln.

Und wenn alles nach Plan läuft, sollen sich Selki und Putin in den kommenden zwei Wochen sogar persönlich treffen.

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