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Andrea erzählt (D), Winterthur

Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, herzlich willkommen zur Sendung «Andrea erzählt» vom 7. Juli 2017. Es freut mich sehr, sind Sie wieder mit dabei. Kennen Sie das? —Das Naheliegende [1] geht manchmal einfach vergessen? So geht es mir mit «Winterthur». Obwohl ich oft dort bin und die Familie meiner Mutter von dort kommt, habe ich noch nie über diese Stadt geschrieben. Das möchte ich unbedingt [2] ändern. Gern nehme ich Sie daher heute mit zu der kleinen Schwester von Zürich. Viel Vergnügen!

***

Von Zürich aus muss man nicht mal zwanzig Minuten mit dem Zug fahren und schon ist man in Winterthur. Das ist eine sehr hübsche Stadt mit vielen Parks, einem berühmten Fotomuseum und einem Technikmuseum für Kinder und Erwachsene. Es heisst Technorama. Natürlich gibt es in Winterthur noch sehr viel mehr zu sehen. Zum Beispiel Musik, Theater und grosse Musicals.

Aber das alles können Sie in einem Stadtführer [3] nachlesen oder im Internet. Deshalb erzähle ich Ihnen lieber ein paar persönliche Geschichten von dort.

Mein Urgrossvater war Sekundarlehrer in Winterthur. Er starb, als mein Grossvater noch ein Teenager war. Dennoch erzählen wir uns bis heute gerne Geschichten über ihn, vor allem meine Mutter. Sie sagt immer: «Er war ein sehr disziplinierter Mensch mit vielen Routinen [4]. Er stand zum Beispiel jeden Morgen um fünf Uhr auf und putzte alle Schuhe seiner Familie. Dann stellte er sie in eine gerade Reihe und ging spazieren. Dabei hatte er immer sein Lieblingsbuch Buch in seiner Jackentasche: den Faust von Goethe.» Wenn er nicht unterrichtete, schrieb mein Urgrossvater auch Theaterkritiken für Zeitungen.

Bei meinen Eltern im Wohnzimmer hängt ein Ölbild, das damals ein Künstler von ihm gemalt hat. Es ist sehr dunkel. Mein Urgrossvater hat darauf fast eine Glatze [5], einen grauen Bart und eine Brille mit einem feinen goldenen Rand. Er sieht sehr streng aus, aber auch spannend. Wenn ich vor dem Bild stehe, denke ich oft: «Ich hätte dich wirklich gern mal kennengelernt. Ich würde dich dann fragen, ob du den Faust tatsächlich die ganze Zeit gelesen hast und warum du immer die Schuhe deiner ganzen Familie geputzt hast.» Leider weiss es niemand mehr und alles, was von diesem Mann bleibt, sind ein Bild und ein paar schöne kleine Erzählungen.

***

Winterthur war früher eine reiche Stadt. Es gab hier viele Fabriken und deshalb auch so genannte Industriellen [6]-Villen. Das sind die prächtigen grossen Häuser der Fabrikbesitzer. Es gibt sie immer noch, oft sind heute Wohnungen drin. Eine der Fabriken, die besonders wichtig sind für Winterthur, ist «Sulzer». Es gibt sie seit 1834. Die Tochter meines Urgrossvaters arbeitete fast ihr ganzes Leben lang hier. Sie hiess Tante Emmi und war die Schwester meines Grossvaters. Sie wäre lieber Mathematikerin und Pianistin geworden. In beidem war sie sehr gut. Aber damals sagte man: «Das sind keine Berufe für Frauen, lerne etwas anderes.» Deshalb wurde sie eben Sekretärin bei Sulzer. Heute würde man das Sachbearbeiterin [7] nennen.

Sulzer war damals riesig und baute grosse Maschinen. Heute ist ein grosser Teil der schönen alten Fabrikhallen umgebaut [8]. Es gibt Restaurants, Theater, und einen so genannten Skillspark. Hier kann man mit dem Velo oder dem Skateboard trainieren. Vor wenigen Wochen haben wir bei den alten Sulzer-Gebäuden [9] etwas Lustiges erlebt. Wir waren eingeladen um an einem Geburtstagsfest Märchen zu erzählen. Unser Auftraggeber [10] rief an und sagte: «Es soll eine Überraschung werden für meine Frau. Sie wird vierzig. Kommt einfach zu der kleinen Bar beim Portiershäuschen [11].» Wir hatten es noch nie zuvor gesehen. In dem Häuschen, wo früher die Arbeiter und Besucher der Sulzer-Fabrik kontrolliert wurden, ist heute eine winzige Bar. Ich war völlig fasziniert und sagte zu meinem Mann: «Hier an diesem Häuschen ist meine Grosstante früher jeden Tag vor vorbeigekommen.» Sie hätte es sicher nicht geglaubt, wenn ihr damals jemand gesagt hätte: «In achtzig Jahren wird die Enkelin deines Bruders hier Märchen erzählen.» Ich liebe solche Stories. Sie geben mir das Gefühl, dass alles möglichst ist und das Leben nie langweilig wird. Es erfindet [12] sich selbst immer wieder neu. Fast so, als würde ein Becher [13] mit Würfeln regelmässig frisch gemischt.

***

Meine letzte Winterhurer Geschichte hat mit dem Tod zu tun. Es stimmt, er kommt bei mir oft vor. Das hat sicher damit zu tun, dass mich das Thema immer schon interessiert hat. Vor einigen Jahren habe ich für die Krebsliga gearbeitet. Dort musste ich unter anderem Artikel zum Thema Krebs schreiben. Dabei schrieb ich auch immer wieder über Menschen mit dieser Krankheit. So hab ich Laura aus Winterthur kennengelernt.

Sie war damals 24 Jahre alt. Als ich sie das erste Mal traf, sagte sie zu mir: «Ich weiss nicht, was du über mich schreiben willst. Ich bin ja jetzt wieder gesund.» Und ich antwortete: «Das ist doch wunderbar. Es ist immer sehr schön, eine Geschichte über einen Menschen zu lesen, der wieder gesund geworden ist.» Wir redeten lange an jenem Nachmittag und mochten uns sofort.

Etwa ein halbes Jahr später meldete sich [14] Laura wieder bei mir. Sie sagte: «Es tut mir leid, dass ich dir das sagen muss. Aber der Krebs ist wieder da. Und diesmal geht er nicht mehr weg. Ich weiss nicht, wie lange ich noch leben werde.» Ab da trafen wir uns regelmässig. Wir redeten über alles, was uns in den Sinn kam: über Pizza, das Leben, Männer, Reisen oder die Angst vor dem Sterben. Das war eine schöne Zeit.

Im Sommer war dann klar, dass Laura nur noch wenige Wochen leben würde. In diesen Tagen waren mein Mann und ich oft bei ihr im Spital Winterthur. Ich fragte ihre Eltern: «Stört es euch nicht, dass wir auch da sind?» Aber sie freuten sich über all die vielen Freude von Laura, die zu ihr kamen.

Eigentlich durfte sie am Schluss nichts mehr essen. Aber die Pflegerinnen [15] sagten: «Tu noch alles, worauf du Lust hast. Du sollst es einfach schön haben.» Also bestellte Laura sich Pizza ins Spital. Oder sie liess sich mit dem Bett ins Spitalrestaurant bringen und ass Pommes Frites mit ihren Freunden. Sie lachte sehr viel, auch wenn es natürlich viele wirklich traurige Momente gab. Für mich und meinen Mann waren diese Besuche etwas sehr Besonderes.

Einmal an einem Abend fuhren wir nochmals nach Winterthur ins Spital. Wir wollten Laura noch gute Nacht sagen. Als wir ankamen, war es schon dunkel. Draussen auf der Wiese vor Lauras Fenster stand ein Herz aus ganz vielen kleinen Kerzen. Ihre Eltern und Freunde hatten es aufgestellt. Es sah magisch aus. Und überall in den Fenstern des Spitals sah man Menschen, die sich darüber freuten.

Dies sollte einer der letzten Abende in Lauras Leben sein – und hat uns viel von der Angst vor dem Tot genommen. Danke, Laura!

***

So, jetzt wünsche ich auch Ihnen, dass Sie diesen Sommer viel Neues ganz in der Nähe entdecken und das Leben ohne Angst und mit Freude geniessen dürfen. Ich freue mich sehr, wenn Sie bei Instagram unter #PodClubAndrea und #andreaerzaehlt vorbeischauen und auch am 21. Juli wieder auf podclub.ch oder über unsere App mit dem Vokabeltrainer mit dabei sind, wenn es heisst «Andrea erzählt». Dann werde ich Ihnen meinen letzten Podcast erzählen. Das Thema: «Die Blinde Kuh». Nach der Sommerpause wird die begabte und charmante Zürcher Autorin Nora Zukker hier für Sie schreiben und erzählen. Auf Wiederhören

Glossaire: Andrea erzählt (D) [1] das Naheliegende: das gut Bekannte, Logische

[2] unbedingt: dringend, zwingend

[3] der Stadtführer: Buch mit Plänen und Tipps für Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Kultur und Shopping in einer bestimmten Stadt

[4] die Routine: ein fester Ablauf

[5] die Glatze: nackter Kopf, ohne Haare

[6] der Industrielle: jemand der Fabriken besitzt

[7] der Sachbearbeiter, die Sachbearbeiterin: jemand, der im Büro arbeitet

[8] umbauen: ein altes Haus neu und anders machen

[9] das Gebäude: alles, was in die Höhe gebaut wird (Haus, Fabrik, Turm, Schulhaus etc.)

[10] der Auftraggeber: jemand, der einem einen Job (Auftrag) gibt

[11] das Portiershäuschen: kleines Haus, im dem jemand (der Portier) schaut, dass nur Leute irgendwo hineinkommen, die eine Bewilligung haben

[12] etwas erfinden: sich etwas Neues ausdenken

[13] der Becher: ein Gefäss zum Trinken

[14] sich bei jemandem melden: jemanden anrufen oder jemandem schreiben

[15] die Pflegerin: heute eigentlich Pflegfachfrau (-mann), jemand der professionell kranke Menschen betreut



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Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, herzlich willkommen zur Sendung «Andrea erzählt» vom 7. Juli 2017. Es freut mich sehr, sind Sie wieder mit dabei. Kennen Sie das? —Das Naheliegende [1] geht manchmal einfach vergessen? So geht es mir mit «Winterthur». Obwohl ich oft dort bin und die Familie meiner Mutter von dort kommt, habe ich noch nie über diese Stadt geschrieben. Das möchte ich unbedingt [2] ändern. Gern nehme ich Sie daher heute mit zu der kleinen Schwester von Zürich. Viel Vergnügen!

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Von Zürich aus muss man nicht mal zwanzig Minuten mit dem Zug fahren und schon ist man in Winterthur. Das ist eine sehr hübsche Stadt mit vielen Parks, einem berühmten Fotomuseum und einem Technikmuseum für Kinder und Erwachsene. Es heisst Technorama. Natürlich gibt es in Winterthur noch sehr viel mehr zu sehen. Zum Beispiel Musik, Theater und grosse Musicals.

Aber das alles können Sie in einem Stadtführer [3] nachlesen oder im Internet. Deshalb erzähle ich Ihnen lieber ein paar persönliche Geschichten von dort.

Mein Urgrossvater war Sekundarlehrer in Winterthur. Er starb, als mein Grossvater noch ein Teenager war. Dennoch erzählen wir uns bis heute gerne Geschichten über ihn, vor allem meine Mutter. Sie sagt immer: «Er war ein sehr disziplinierter Mensch mit vielen Routinen [4]. Er stand zum Beispiel jeden Morgen um fünf Uhr auf und putzte alle Schuhe seiner Familie. Dann stellte er sie in eine gerade Reihe und ging spazieren. Dabei hatte er immer sein Lieblingsbuch Buch in seiner Jackentasche: den Faust von Goethe.» Wenn er nicht unterrichtete, schrieb mein Urgrossvater auch Theaterkritiken für Zeitungen.

Bei meinen Eltern im Wohnzimmer hängt ein Ölbild, das damals ein Künstler von ihm gemalt hat. Es ist sehr dunkel. Mein Urgrossvater hat darauf fast eine Glatze [5], einen grauen Bart und eine Brille mit einem feinen goldenen Rand. Er sieht sehr streng aus, aber auch spannend. Wenn ich vor dem Bild stehe, denke ich oft: «Ich hätte dich wirklich gern mal kennengelernt. Ich würde dich dann fragen, ob du den Faust tatsächlich die ganze Zeit gelesen hast und warum du immer die Schuhe deiner ganzen Familie geputzt hast.» Leider weiss es niemand mehr und alles, was von diesem Mann bleibt, sind ein Bild und ein paar schöne kleine Erzählungen.

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Winterthur war früher eine reiche Stadt. Es gab hier viele Fabriken und deshalb auch so genannte Industriellen [6]-Villen. Das sind die prächtigen grossen Häuser der Fabrikbesitzer. Es gibt sie immer noch, oft sind heute Wohnungen drin. Eine der Fabriken, die besonders wichtig sind für Winterthur, ist «Sulzer». Es gibt sie seit 1834. Die Tochter meines Urgrossvaters arbeitete fast ihr ganzes Leben lang hier. Sie hiess Tante Emmi und war die Schwester meines Grossvaters. Sie wäre lieber Mathematikerin und Pianistin geworden. In beidem war sie sehr gut. Aber damals sagte man: «Das sind keine Berufe für Frauen, lerne etwas anderes.» Deshalb wurde sie eben Sekretärin bei Sulzer. Heute würde man das Sachbearbeiterin [7] nennen.

Sulzer war damals riesig und baute grosse Maschinen. Heute ist ein grosser Teil der schönen alten Fabrikhallen umgebaut [8]. Es gibt Restaurants, Theater, und einen so genannten Skillspark. Hier kann man mit dem Velo oder dem Skateboard trainieren. Vor wenigen Wochen haben wir bei den alten Sulzer-Gebäuden [9] etwas Lustiges erlebt. Wir waren eingeladen um an einem Geburtstagsfest Märchen zu erzählen. Unser Auftraggeber [10] rief an und sagte: «Es soll eine Überraschung werden für meine Frau. Sie wird vierzig. Kommt einfach zu der kleinen Bar beim Portiershäuschen [11].» Wir hatten es noch nie zuvor gesehen. In dem Häuschen, wo früher die Arbeiter und Besucher der Sulzer-Fabrik kontrolliert wurden, ist heute eine winzige Bar. Ich war völlig fasziniert und sagte zu meinem Mann: «Hier an diesem Häuschen ist meine Grosstante früher jeden Tag vor vorbeigekommen.» Sie hätte es sicher nicht geglaubt, wenn ihr damals jemand gesagt hätte: «In achtzig Jahren wird die Enkelin deines Bruders hier Märchen erzählen.» Ich liebe solche Stories. Sie geben mir das Gefühl, dass alles möglichst ist und das Leben nie langweilig wird. Es erfindet [12] sich selbst immer wieder neu. Fast so, als würde ein Becher [13] mit Würfeln regelmässig frisch gemischt.

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Meine letzte Winterhurer Geschichte hat mit dem Tod zu tun. Es stimmt, er kommt bei mir oft vor. Das hat sicher damit zu tun, dass mich das Thema immer schon interessiert hat. Vor einigen Jahren habe ich für die Krebsliga gearbeitet. Dort musste ich unter anderem Artikel zum Thema Krebs schreiben. Dabei schrieb ich auch immer wieder über Menschen mit dieser Krankheit. So hab ich Laura aus Winterthur kennengelernt.

Sie war damals 24 Jahre alt. Als ich sie das erste Mal traf, sagte sie zu mir: «Ich weiss nicht, was du über mich schreiben willst. Ich bin ja jetzt wieder gesund.» Und ich antwortete: «Das ist doch wunderbar. Es ist immer sehr schön, eine Geschichte über einen Menschen zu lesen, der wieder gesund geworden ist.» Wir redeten lange an jenem Nachmittag und mochten uns sofort.

Etwa ein halbes Jahr später meldete sich [14] Laura wieder bei mir. Sie sagte: «Es tut mir leid, dass ich dir das sagen muss. Aber der Krebs ist wieder da. Und diesmal geht er nicht mehr weg. Ich weiss nicht, wie lange ich noch leben werde.» Ab da trafen wir uns regelmässig. Wir redeten über alles, was uns in den Sinn kam: über Pizza, das Leben, Männer, Reisen oder die Angst vor dem Sterben. Das war eine schöne Zeit.

Im Sommer war dann klar, dass Laura nur noch wenige Wochen leben würde. In diesen Tagen waren mein Mann und ich oft bei ihr im Spital Winterthur. Ich fragte ihre Eltern: «Stört es euch nicht, dass wir auch da sind?» Aber sie freuten sich über all die vielen Freude von Laura, die zu ihr kamen.

Eigentlich durfte sie am Schluss nichts mehr essen. Aber die Pflegerinnen [15] sagten: «Tu noch alles, worauf du Lust hast. Du sollst es einfach schön haben.» Also bestellte Laura sich Pizza ins Spital. Oder sie liess sich mit dem Bett ins Spitalrestaurant bringen und ass Pommes Frites mit ihren Freunden. Sie lachte sehr viel, auch wenn es natürlich viele wirklich traurige Momente gab. Für mich und meinen Mann waren diese Besuche etwas sehr Besonderes.

Einmal an einem Abend fuhren wir nochmals nach Winterthur ins Spital. Wir wollten Laura noch gute Nacht sagen. Als wir ankamen, war es schon dunkel. Draussen auf der Wiese vor Lauras Fenster stand ein Herz aus ganz vielen kleinen Kerzen. Ihre Eltern und Freunde hatten es aufgestellt. Es sah magisch aus. Und überall in den Fenstern des Spitals sah man Menschen, die sich darüber freuten.

Dies sollte einer der letzten Abende in Lauras Leben sein – und hat uns viel von der Angst vor dem Tot genommen. Danke, Laura!

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So, jetzt wünsche ich auch Ihnen, dass Sie diesen Sommer viel Neues ganz in der Nähe entdecken und das Leben ohne Angst und mit Freude geniessen dürfen. Ich freue mich sehr, wenn Sie bei Instagram unter #PodClubAndrea und #andreaerzaehlt vorbeischauen und auch am 21. Juli wieder auf podclub.ch oder über unsere App mit dem Vokabeltrainer mit dabei sind, wenn es heisst «Andrea erzählt». Dann werde ich Ihnen meinen letzten Podcast erzählen. Das Thema: «Die Blinde Kuh». Nach der Sommerpause wird die begabte und charmante Zürcher Autorin Nora Zukker hier für Sie schreiben und erzählen. Auf Wiederhören

Glossaire: Andrea erzählt (D) [1] das Naheliegende: das gut Bekannte, Logische

[2] unbedingt: dringend, zwingend

[3] der Stadtführer: Buch mit Plänen und Tipps für Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Kultur und Shopping in einer bestimmten Stadt

[4] die Routine: ein fester Ablauf

[5] die Glatze: nackter Kopf, ohne Haare

[6] der Industrielle: jemand der Fabriken besitzt

[7] der Sachbearbeiter, die Sachbearbeiterin: jemand, der im Büro arbeitet

[8] umbauen: ein altes Haus neu und anders machen

[9] das Gebäude: alles, was in die Höhe gebaut wird (Haus, Fabrik, Turm, Schulhaus etc.)

[10] der Auftraggeber: jemand, der einem einen Job (Auftrag) gibt

[11] das Portiershäuschen: kleines Haus, im dem jemand (der Portier) schaut, dass nur Leute irgendwo hineinkommen, die eine Bewilligung haben

[12] etwas erfinden: sich etwas Neues ausdenken

[13] der Becher: ein Gefäss zum Trinken

[14] sich bei jemandem melden: jemanden anrufen oder jemandem schreiben

[15] die Pflegerin: heute eigentlich Pflegfachfrau (-mann), jemand der professionell kranke Menschen betreut


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