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KURZE SACHTEXTE, SANKT PETERSBURG

SANKT PETERSBURG

 

Meine Heimatstadt ist Petersburg in Russland.

Ich habe meine Stadt sehr gern. Ich liebe es, nach einer Reise wieder in meine Heimatstadt zurückzukommen, durch ihre Plätze und Straßen spazieren zu gehen, mich mit meiner Stadt wie mit meinem dicken und verlässlichen Freund aufs neue zu treffen.

 

Petersburg wurde im Jahre 1703 von Peter I. gegründet.

Es besteht also etwas länger als 300 Jahre und ist im Vergleich zu Moskau oder Berlin sehr jung. Für mich aber ist es die schönste und liebste Stadt der Welt.

 

Petersburg liegt an der Newa-Mündung auf mehr als 100 Inseln.

Schöne Zugbrücken verbinden verschiedene Stadtteile. Es gibt ungefähr 300 Brücken. Deshalb nennt man die Stadt als das "Nordische Venedig“.Der älteste Teil der Stadt ist die Peter-Paul Festung, deren Spitze wie auch die Spitze der Admiralität mit dem kleinen Schiffchen die populärsten Wahrzeichen der Stadt sind. Newskyj Prospekt ist die Hauptstraße von Sankt Petersburg. Er ist 4 km lang und sehr schön. Es gibt darin keine zwei gleichen Gebäude, jedes Gebäude ist verschieden.

 

Von 1712 bis 1918 war Petersburg die Hauptstadt des Russischen Reiches.

Prächtige Paläste und schöne Kathedralen blieben in der Stadt von damals. Große Baumeister aus dem Ausland arbeiteten in der Stadt. Russland ist für sie zur zweiten Heimat geworden. Und jetzt kann man hier viele schöne Werke der alten klassischen Baukunst und Bildhauerkunst von Tresini, Rastrelli, Rossi, Falkone, Monferran, Stackenschneider und anderen sehen: der Winterpalast, das Michailow-Schloß, der Kupferritter, die Smolnyj-Kathedrale, die Isaak-Kathedrale und so weiter.

 

So viele historische Denkmäler und Sehenswürdigkeiten kennt kaum eine andere Stadt.

In Petersburg gibt es etwa 50 Museen, darunter die weltberühmte Ermitage, das Russische Museum, mehr als 30 Theater und Konzertsäle, 32 Universitäten und Hochschulen. Weltbekannt sind auch herrliche Paläste und Parks mit Springbrunnen im Vorort: in Peterhof, Puschkin, Pawlowsk und Oranienbaum.

 

Im Jahre 1924 nach dem Tode von Wladimir Lenin bekam die Stadt den Namen Leningrad, aber im Jahre 1991 nach der Volksbefragung bekam die Stadt ihren ursprünglichen Namen Sankt Petersburg zurück.

 

Schweres hat Petersburg-Leningrad während des 2.

Weltkrieges durchgemacht. Drei Monate nach Beginn des Krieges hat sich der eiserne Ring um die Stadt geschlossen. Die Faschisten waren bemüht, jeglichen Zugang zur belagerten Stadt zu versperren. Feindliche Artillerie schoss auf Wohnviertel, Fabriken, Museen und Krankenhäuser. Die Menschen starben aber nicht nur durch Bombengranaten, sondern auch vor Hunger. Und das dauerte 900 Tage. Aber kein feindlicher Fuß betrat die Stadt.

 

Millionen Touristen besuchen jährlich meine Heimatstadt.

Besonders viele von ihnen kommen im Sommer, in der Zeit der „Weißen Nächte“. Über ihre Schönheit hat schon Alexander Puschkin geschrieben: „Das Morgenrot beeilt sich das Abendrot zu ersetzen, und nur eine halbe Stunde ist für die Nacht geblieben.“ Er schrieb auch begeistert über die Stadt: „ Ich liebe dich, des Peters Schaffen!“ Und diese Liebe behalten auch wir, die das Glück haben, heutzutage in dieser schönen Stadt zu wohnen.

( geschrieben von Evgueny40, gelesen von Fasulye)



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SANKT PETERSBURG

 

Meine Heimatstadt ist Petersburg in Russland.

Ich habe meine Stadt sehr gern. Ich liebe es, nach einer Reise wieder in meine Heimatstadt zurückzukommen, durch ihre Plätze und Straßen spazieren zu gehen, mich mit meiner Stadt wie mit meinem dicken und verlässlichen Freund aufs neue zu treffen.

 

Petersburg wurde im Jahre 1703 von Peter I. gegründet.

Es besteht also etwas länger als 300 Jahre und ist im Vergleich zu Moskau oder Berlin sehr jung. Für mich aber ist es die schönste und liebste Stadt der Welt.

 

Petersburg liegt an der Newa-Mündung auf mehr als 100 Inseln.

Schöne Zugbrücken verbinden verschiedene Stadtteile. Es gibt ungefähr 300 Brücken. Deshalb nennt man die Stadt als das "Nordische Venedig“.Der älteste Teil der Stadt ist die Peter-Paul Festung, deren Spitze wie auch die Spitze der Admiralität mit dem kleinen Schiffchen die populärsten Wahrzeichen der Stadt sind. Newskyj Prospekt ist die Hauptstraße von Sankt Petersburg. Er ist 4 km lang und sehr schön. Es gibt darin keine zwei gleichen Gebäude, jedes Gebäude ist verschieden.

 

Von 1712 bis 1918 war Petersburg die Hauptstadt des Russischen Reiches.

Prächtige Paläste und schöne Kathedralen blieben in der Stadt von damals. Große Baumeister aus dem Ausland arbeiteten in der Stadt. Russland ist für sie zur zweiten Heimat geworden. Und jetzt kann man hier viele schöne Werke der alten klassischen Baukunst und Bildhauerkunst von Tresini, Rastrelli, Rossi, Falkone, Monferran, Stackenschneider und anderen sehen: der Winterpalast, das Michailow-Schloß, der Kupferritter, die Smolnyj-Kathedrale, die Isaak-Kathedrale und so weiter.

 

So viele historische Denkmäler und Sehenswürdigkeiten kennt kaum eine andere Stadt.

In Petersburg gibt es etwa 50 Museen, darunter die weltberühmte Ermitage, das Russische Museum, mehr als 30 Theater und Konzertsäle, 32 Universitäten und Hochschulen. Weltbekannt sind auch herrliche Paläste und Parks mit Springbrunnen im Vorort: in Peterhof, Puschkin, Pawlowsk und Oranienbaum.

 

Im Jahre 1924 nach dem Tode von Wladimir Lenin bekam die Stadt den Namen Leningrad, aber im Jahre 1991 nach der Volksbefragung bekam die Stadt ihren ursprünglichen Namen Sankt Petersburg zurück.

 

Schweres hat Petersburg-Leningrad während des 2.

Weltkrieges durchgemacht. Drei Monate nach Beginn des Krieges hat sich der eiserne Ring um die Stadt geschlossen. Die Faschisten waren bemüht, jeglichen Zugang zur belagerten Stadt zu versperren. Feindliche Artillerie schoss auf Wohnviertel, Fabriken, Museen und Krankenhäuser. Die Menschen starben aber nicht nur durch Bombengranaten, sondern auch vor Hunger. Und das dauerte 900 Tage. Aber kein feindlicher Fuß betrat die Stadt.

 

Millionen Touristen besuchen jährlich meine Heimatstadt.

Besonders viele von ihnen kommen im Sommer, in der Zeit der „Weißen Nächte“. Über ihre Schönheit hat schon Alexander Puschkin geschrieben: „Das Morgenrot beeilt sich das Abendrot zu ersetzen, und nur eine halbe Stunde ist für die Nacht geblieben.“ Er schrieb auch begeistert über die Stadt: „ Ich liebe dich, des Peters Schaffen!“ Und diese Liebe behalten auch wir, die das Glück haben, heutzutage in dieser schönen Stadt zu wohnen.

( geschrieben von Evgueny40, gelesen von Fasulye)


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