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KURZE SACHTEXTE, DEUTSCHE PARTNERSTÄDTE (HAMBURG UND DRESDEN)

DEUTSCHE PARTNERSTÄDTE (HAMBURG UND DRESDEN)

 

Heutzutage hat Sankt Petersburg zwei Partnerstädte in Deutschland: Dresden und Hamburg.

Dresden liegt in der Ex-DDR und Hamburg liegt in Nordwestdeutschland. Aber zwei Freunde zu haben ist  besser als nur einen.Diese zwei deutschen Städte sind ganz verschieden.

 

Hamburg ist die zweitgrößte Stadt von Deutschland.

Es ist eine Stadt mit viel Wasser. Es gibt zwei Flüsse (die Elbe und die Alster), mehr Kanäle als in Venedig und sehr viele Brücken. Hamburg ist besonders berühmt durch seinen riesigen Hafen, der gleichzeitig mehr als hundert Schiffe aus der ganzen Welt laden und ausladen kann. Im Hamburger Hafen arbeiten rund 80.000 Menschen. Hierher kommen jedes Jahr etwa 20.000 Schiffe an und bringen 60 Millionen Tonnen Waren. Hamburg ist eine alte „freie Hansestadt“ – so hieß ein Verein der Hafenstädte von Nordeuropa im Mittelalter. Es ist das größte Handels- und Industriezentrum von Deutschland.

 

Es ist ebenfalls ein großes Kulturzentrum mit der Universität, der Staatsoper und über 20 Museen.

Hamburg ist eine Pressemetropole: Hamburger Zeitungen liest man überall in Deutschland. Am bekanntesten sind die „Bild-Zeitung“, „Die Zeit“ und auch zwei Zeitschriften: der „Stern“ und der „Spiegel“.

 

Hamburg hat eine wunderschöne Altstadt mit gotischen Türmen und Kathedralen, mit spitzen Dächern und engen gepflasterten Gassen.

Die glänzenden Schaufenster der Kaufhäuser laden die Touristen ein. Der Handelsgeist herrscht auch auf den Bürgersteigen vor den Eingängen. Hier stehen die zahlreichen Verkaufsstände mit verschiedenen Sonderangeboten. Eine Fahrt in diese Stadt wird immer zu einem Erlebnis.

 

Die Hamburger sind lebensfroh und gastfreundlich.

Hier kann man auch oft fremde Sprachen hören. Zahlreiche Gäste oder Seeleute bummeln in jeder Jahreszeit durch die Stadt. Viele ausländische Arbeitskräfte arbeiten hier nicht nur im Hafen, sondern auch in mehreren chinesischen, italienischen,türkischen und griechischen Cafes und Restaurants. Viele Hamburger gehen am Wochenende mit der ganzen Familie auf den Elbeinseln spazieren.

 

Auch an der Elbe, aber am Oberlauf des Flusses liegt eine andere deutsche Partnerstadt von Sankt Petersburg – die alte sächsische Stadt Dresden.

Diese Stadt ist vor allem durch ihre weltbekannte „Dresdner Gemäldegalerie“ berühmt. Nennt man die bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt, den Louvre in Paris, den Prado in Madrid oder die Ermitage in Petersburg, dann spricht man im selben Atemzuge von der Dresdner Gemäldegalerie. Sie entstand 1560 eher als Raritäten- und Kuriositätenkabinett des Kurfürsten August des Ersten. Aber allmählich wuchsen die Sammlungen dieser Kunstkammer. Zuerst wurde dafür der berühmte Zwinger gebaut, aber später wurde auch dieser Palast zu eng. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts wurden von dem Baumeister Gottfried Semper auch noch ein Galeriegebäude und die Oper gebaut.

 

Neben der Gemäldegalerie sind in Dresden auch das Grüne Gewölbe und das Albertinum sehr bekannt.

Hier wurden Kunstwerke aus Gold, Silber und natürlich aus Porzellan von der naheliegenden berühmten Meißener Porzellanfabrik sorgfältig gesammelt.

 

Während des Luftangriffs im Jahre 1945 wurden viele Gebäude und Paläste in Dresden fast völlig zerstört, und zwischen ihnen auch die weltbekannte Frauenkirche.Erst vor kurzem wurde sie mit Hilfe einer großen Spendensammlung wiederaufgebaut und schmückt wie früher die Stadtmitte.Somit ist Dresden eine Stadt der vielen Sehenswürdigkeiten.

 

(geschrieben von Evgueny40, gelesen von Fasulye)



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DEUTSCHE PARTNERSTÄDTE (HAMBURG UND DRESDEN)

 

Heutzutage hat Sankt Petersburg zwei Partnerstädte in Deutschland: Dresden und Hamburg.

Dresden liegt in der Ex-DDR und Hamburg liegt in Nordwestdeutschland. Aber zwei Freunde zu haben ist  besser als nur einen.Diese zwei deutschen Städte sind ganz verschieden.

 

Hamburg ist die zweitgrößte Stadt von Deutschland.

Es ist eine Stadt mit viel Wasser. Es gibt zwei Flüsse (die Elbe und die Alster), mehr Kanäle als in Venedig und sehr viele Brücken. Hamburg ist besonders berühmt durch seinen riesigen Hafen, der gleichzeitig mehr als hundert Schiffe aus der ganzen Welt laden und ausladen kann. Im Hamburger Hafen arbeiten rund 80.000 Menschen. Hierher kommen jedes Jahr etwa 20.000 Schiffe an und bringen 60 Millionen Tonnen Waren. Hamburg ist eine alte „freie Hansestadt“ – so hieß ein Verein der Hafenstädte von Nordeuropa im Mittelalter. Es ist das größte Handels- und Industriezentrum von Deutschland.

 

Es ist ebenfalls ein großes Kulturzentrum mit der Universität, der Staatsoper und über 20 Museen.

Hamburg ist eine Pressemetropole: Hamburger Zeitungen liest man überall in Deutschland. Am bekanntesten sind die „Bild-Zeitung“, „Die Zeit“ und auch zwei Zeitschriften: der „Stern“ und der „Spiegel“.

 

Hamburg hat eine wunderschöne Altstadt mit gotischen Türmen und Kathedralen, mit spitzen Dächern und engen gepflasterten Gassen.

Die glänzenden Schaufenster der Kaufhäuser laden die Touristen ein. Der Handelsgeist herrscht auch auf den Bürgersteigen vor den Eingängen. Hier stehen die zahlreichen Verkaufsstände mit verschiedenen Sonderangeboten. Eine Fahrt in diese Stadt wird immer zu einem Erlebnis.

 

Die Hamburger sind lebensfroh und gastfreundlich.

Hier kann man auch oft fremde Sprachen hören. Zahlreiche Gäste oder Seeleute bummeln in jeder Jahreszeit durch die Stadt. Viele ausländische Arbeitskräfte arbeiten hier nicht nur im Hafen, sondern auch in mehreren chinesischen, italienischen,türkischen und griechischen Cafes und Restaurants. Viele Hamburger gehen am Wochenende mit der ganzen Familie auf den Elbeinseln spazieren.

 

Auch an der Elbe, aber am Oberlauf des Flusses liegt eine andere deutsche Partnerstadt von Sankt Petersburg – die alte sächsische Stadt Dresden.

Diese Stadt ist vor allem durch ihre weltbekannte „Dresdner Gemäldegalerie“ berühmt. Nennt man die bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt, den Louvre in Paris, den Prado in Madrid oder die Ermitage in Petersburg, dann spricht man im selben Atemzuge von der Dresdner Gemäldegalerie. Sie entstand 1560 eher als Raritäten- und Kuriositätenkabinett des Kurfürsten August des Ersten. Aber allmählich wuchsen die Sammlungen dieser Kunstkammer. Zuerst wurde dafür der berühmte Zwinger gebaut, aber später wurde auch dieser Palast zu eng. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts wurden von dem Baumeister Gottfried Semper auch noch ein Galeriegebäude und die Oper gebaut.

 

Neben der Gemäldegalerie sind in Dresden auch das Grüne Gewölbe und das Albertinum sehr bekannt.

Hier wurden Kunstwerke aus Gold, Silber und natürlich aus Porzellan von der naheliegenden berühmten Meißener Porzellanfabrik sorgfältig gesammelt.

 

Während des Luftangriffs im Jahre 1945 wurden viele Gebäude und Paläste in Dresden fast völlig zerstört, und zwischen ihnen auch die weltbekannte Frauenkirche.Erst vor kurzem wurde sie mit Hilfe einer großen Spendensammlung wiederaufgebaut und schmückt wie früher die Stadtmitte.Somit ist Dresden eine Stadt der vielen Sehenswürdigkeiten.

 

(geschrieben von Evgueny40, gelesen von Fasulye)


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