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KURZE SACHTEXTE, DAS WETTER UND DIE JAHRESZEITEN

DAS WETTER UND DIE JAHRESZEITEN

 

Unsere Laune und sogar unser Selbstbefinden hängen sehr oft vom Wetter ab.

Wenn es sonnig ist, ist unsere Laune auch sonnig und heiter,wir lächeln einander an, wir freuen uns und sind bereit sogar eine schwere Arbeit zu machen. Wenn es trübe ist, sind wir auch trübe und traurig. Wir wollen niemanden sehen, wir wollen nichts machen. Wir haben nur einen Wunsch, wieder die Sonne zu sehen. Und das Wetter hängt seinerseits von den Jahreszeiten ab. Das Jahr hat vier Jahreszeiten, und jeder Mensch hat seine eigene Lieblingsjahreszeit.

 

Zum Beispiel, mir gefällt der Frühling.

Die Natur erwacht nach dem langen Winterschlaf. Der Frühling wird nicht umsonst „der Morgen des Jahres“ genannt. Der blaue Frühlingshimmel strahlt, an den Dächern hängen kristallene Eiszapfen, von denen Tropfen fallen. Durch die Straßen rauschen kleine Bäche. Die Zugvögel kehren aus den warmen Ländern zurück und bauen ihre Nester. Sie zwitschern stundenlang im Morgen- und Abendrot. Allmählich bedecken sich Bäume und Sträucher mit zartem Grün. In dieser Zeit gehen die ersten Feld- und Waldblumen auf: zuerst Schneeglöckchen und Lungenkraut,bald darauf Narzissen, Tulpen und erste Maiglöckchen. Sie verbreiten einen richtigen Frühlingsduft in der reinen frischen Luft.Und wenn der Flieder blüht, dann ist auch der Sommer nicht mehr weit.

 

Meiner Frau gefällt gerade der Sommer am besten.Sie findet den Juni am schönsten.Mit jedem Junitag blüht die Natur mehr auf.

Je wärmer es wird, desto üppiger wird die Schönheit der Wälder und Felder. Die Luft hat einen besonderen Geruch voll vom sommerlichen Feldblumen- und Gräserduft. Ende Juni erblüht die Linde. Nicht alle wissen, warum die Linde so spät ihre Blüten bekommt. Die meisten Bäume und Sträucher bilden ihre Fruchtknospen schon im Herbst, deshalb erblühen sie auch im Frühling bei der ersten Wärme. Die Linde dagegen bekommt ihre Blüten nur auf den neuen Frühlingssprossen und deshalb steht sie erst Mitte des Sommers in ihrer blütenreichen Tracht.

 

Mein Sohn aber zieht den Herbst dem Sommer vor.

Er mag besonders den Frühherbst. Es ist nicht mehr heiß, sondern angenehm kühl. Im Herbst sieht der Wald aus wie ein Gemälde.Als ob mit einem Zauberstab berührt, bekommen die Birken plötzlich goldene, rote und dunkelbraune Blätter. Die Espen und Ahorne stehen wie in Flammen da. Und nur die Tannen und Fichten bleiben immer dunkelgrün. Der Wind reißt schöne Blätter ab, wirft sie zu Boden und bildet einen wunderbaren bunten Teppich. Wunderschön sind die letzten schönen Bilder des herbstlichen Waldes.

 

Aber auch der Winter hat seine Freuden.Bei mäßigem Frost ist es angenehm Ski zu laufen.

Ein paar Skier an den Füßen, zwei Skistöcke in der Hand, warme wollene Kleidung am Körper, eine Strickmütze auf dem Kopf – so laufen Wintersportler durch verschneite Wälder und Felder! Ganz besonders lieben die Kinder den Winter. Sie fürchten sich vor keinem Schneesturm und keinem Frost. Sie laufen gern Ski und Schlittschuh oder rodeln den Berg oder den Hügel hinab. Draußen bauen die Kinder einen großen Schneemann. Und natürlich lieben alle Kinder das Weihnachtsfest, weil sie dann viele Geschenke bekommen.

 

(geschrieben von Evgueny40, gelesen von Fasulye)



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DAS WETTER UND DIE JAHRESZEITEN

 

Unsere Laune und sogar unser Selbstbefinden hängen sehr oft vom Wetter ab.

Wenn es sonnig ist, ist unsere Laune auch sonnig und heiter,wir lächeln einander an, wir freuen uns und sind bereit sogar eine schwere Arbeit zu machen. Wenn es trübe ist, sind wir auch trübe und traurig. Wir wollen niemanden sehen, wir wollen nichts machen. Wir haben nur einen Wunsch, wieder die Sonne zu sehen. Und das Wetter hängt seinerseits von den Jahreszeiten ab. Das Jahr hat vier Jahreszeiten, und jeder Mensch hat seine eigene Lieblingsjahreszeit.

 

Zum Beispiel, mir gefällt der Frühling.

Die Natur erwacht nach dem langen Winterschlaf. Der Frühling wird nicht umsonst „der Morgen des Jahres“ genannt. Der blaue Frühlingshimmel strahlt, an den Dächern hängen kristallene Eiszapfen, von denen Tropfen fallen. Durch die Straßen rauschen kleine Bäche. Die Zugvögel kehren aus den warmen Ländern zurück und bauen ihre Nester. Sie zwitschern stundenlang im Morgen- und Abendrot. Allmählich bedecken sich Bäume und Sträucher mit zartem Grün. In dieser Zeit gehen die ersten Feld- und Waldblumen auf: zuerst Schneeglöckchen und Lungenkraut,bald darauf Narzissen, Tulpen und erste Maiglöckchen. Sie verbreiten einen richtigen Frühlingsduft in der reinen frischen Luft.Und wenn der Flieder blüht, dann ist auch der Sommer nicht mehr weit.

 

Meiner Frau gefällt gerade der Sommer am besten.Sie findet den Juni am schönsten.Mit jedem Junitag blüht die Natur mehr auf.

Je wärmer es wird, desto üppiger wird die Schönheit der Wälder und Felder. Die Luft hat einen besonderen Geruch voll vom sommerlichen Feldblumen- und Gräserduft. Ende Juni erblüht die Linde. Nicht alle wissen, warum die Linde so spät ihre Blüten bekommt. Die meisten Bäume und Sträucher bilden ihre Fruchtknospen schon im Herbst, deshalb erblühen sie auch im Frühling bei der ersten Wärme. Die Linde dagegen bekommt ihre Blüten nur auf den neuen Frühlingssprossen und deshalb steht sie erst Mitte des Sommers in ihrer blütenreichen Tracht.

 

Mein Sohn aber zieht den Herbst dem Sommer vor.

Er mag besonders den Frühherbst. Es ist nicht mehr heiß, sondern angenehm kühl. Im Herbst sieht der Wald aus wie ein Gemälde.Als ob mit einem Zauberstab berührt, bekommen die Birken plötzlich goldene, rote und dunkelbraune Blätter. Die Espen und Ahorne stehen wie in Flammen da. Und nur die Tannen und Fichten bleiben immer dunkelgrün. Der Wind reißt schöne Blätter ab, wirft sie zu Boden und bildet einen wunderbaren bunten Teppich. Wunderschön sind die letzten schönen Bilder des herbstlichen Waldes.

 

Aber auch der Winter hat seine Freuden.Bei mäßigem Frost ist es angenehm Ski zu laufen.

Ein paar Skier an den Füßen, zwei Skistöcke in der Hand, warme wollene Kleidung am Körper, eine Strickmütze auf dem Kopf – so laufen Wintersportler durch verschneite Wälder und Felder! Ganz besonders lieben die Kinder den Winter. Sie fürchten sich vor keinem Schneesturm und keinem Frost. Sie laufen gern Ski und Schlittschuh oder rodeln den Berg oder den Hügel hinab. Draußen bauen die Kinder einen großen Schneemann. Und natürlich lieben alle Kinder das Weihnachtsfest, weil sie dann viele Geschenke bekommen.

 

(geschrieben von Evgueny40, gelesen von Fasulye)


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