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German LingQ Podcast 1.0, #13 Britta & Carla – Kinder und Lehrer (Kids & Teachers) - (Intermediate)

#13 Britta & Carla – Kinder und Lehrer (Kids & Teachers) - (Intermediate)

Carla: Ich kann mich erinnern an mindestens, ich weiß nicht mehr wie viele Lehrer ich insgesamt hatte, aber ich würde mal sagen, mindestens 50 bis 60 Prozent davon waren eine reine Katastrophe.

Menschlich und dann aber auch fachlich. Da waren ein paar alte dabei, ich kann mich noch entsinnen, nach dem Krieg hat es Lehrkräfte gebraucht. Da hat es gereicht, wenn Du nicht Nazi warst.

Britta: Echt?

Carla: Ja, da hat es gereicht, wenn du irgend so einen Kurs gemacht hast.

Und solche Leute hatte ich dann da, die haben versucht, mir Chemie beizubringen. Die waren alle im Pensionierungsalter. Das war furchtbar. Und das war auf einem Gymnasium. Das war katastrophal.

Britta: Ich habe es erst Jahre später gemerkt, wie gut meine Lehrkräfte waren.

Ich denke, über die Jahre entwickelt man auch so eine Sensibilität, was muss eine Lehrerin oder ein Lehrer können, und wo kann man dann einmal nachsehen.

Carla: So im Nachhinein, ich meine, ich hatte auch ein paar ausgezeichnete, Muss ich auch sagen: Wenn ich sehe, was Lara so für Lehrer hat.

Da kann man neidisch werden.

Britta: Das sind die, die dann von den öffentlichen Schulen durch die Privatschulen weggekauft werden.

Carla: Die kriegen nicht mehr Geld.

Manche sogar weniger.

Britta: Echt?

Bessere Sozialleistungen (benefits)

Carla: Das weiß ich nicht, wie die Verträge im einzelnen sind.

Aber im allgemeinen, wenn du hier Neuanfänger bist und jung im öffentlichen Schulsystem, kriegst du nicht so arg viel. Aber hier, du bist ein Kindergartenlehrer und bist was weiß ich 45 oder 50 Jahre alt, dann kriegst du ein sehr ordentliches Gehalt mit allen möglichen Sozialleistungen (benefits). Da liegst du locker bei 70.000 oder 80.000 Dollar. Das ist nicht schlecht. Ich glaube nicht, dass das einer bei uns einer kriegt. Ich meine schon, wahrscheinlich...auch schon abgestuft. Aber so gerade der Jüngere... Ich habe jetzt gerade das erste Mal in meinem Leben einem Lehrer einen Brief geschrieben und mich bedankt für zwei Jahre, die hervorragend waren. Der verläßt leider die Schule. Aber, das ist egal, Lara hätte ihn eh nicht mehr gehabt. Der war so unglaublich gut.

Britta: Was hat der unterrichtet?

Carla: Geschichte und Geographie.

Das war richtig toll. Also erstens habe ich mitgekriegt, was sie lernt, da gibt es natürlich den Lehrplan. Aber auch, wie der die Stunden gestaltet hat. Also, dass sie nach Hause kommt und ganz begeistert erzählt, wie sie unterm Tisch lagen und mit dem Pinsel von unten den Tisch angemalt haben um nachzuempfinden, wie Michelangelo sich gefühlt hat in der Sixtinischen Kapelle, und solche Sachen. Unheimlich interessant. Auch wie er mit den Eltern kommuniziert hat. Man wusste immer genau Bescheid, was verlangt wird, was er will. Der war richtig gut. Noch ein ganz junger Kerl. Der hört jetzt aber auf. Der hat gesagt, er hat jetzt 10 Jahre gelehrt, jetzt will er mal was anderes machen. Also, der geht dann nicht an eine andere Schule. Ich weiß nicht, was er macht. Ich habe nur kurz mit ihm noch gesprochen bei der Graduation (beim Schulabschluss). Da hat er sich für den Brief bedankt, er hat ihm sehr gut getan.

Britta.

Ich denke, dass die zu wenig gelobt werden. Das man einfach, das wollte der Schulelternratsvorsitzende auch machen, so ein Zertifikat oder eine Gratifikation ausstellen.

Karla: Loben.

Britta: Eben.

Dann sehen das die anderen und das ist dann vielleicht wieder ein Anlass zu gucken, was mache ich denn falsch.

Karla: Ja.

Britta und Carla kommen auf das Thema: Beschäftigung von Kleinkinder zu sprechen.

Carlas Tochter besuchte nicht den Kindergarten. Brittas Sohn ist noch sehr kein und geht nur zweitweise in den Kindergarten.

Britta: Man kann die Kinder auch gar nicht so beschäftigen.

Ich weiß gar nicht, wie du das geschafft hast. Mir fehlt dann auch die Fantasie. Ich habe öfters versucht mit ihm zu malen, aber der interessiert sich einfach nicht dafür. Der ist glücklich, wenn er seine Autos hat, aber der kann ja auch nicht den ganzen Tag mit den Autos spielen

Karla: Ja, das ist schwierig.

Ich denke mal, ich hatte es insofern einfacher, ich hatte Glücke, dass Lara, als sie noch klein war, all das gern gemacht hat, was ich auch gemacht habe. Es war kein Opfer für mich. Wenn die zum Beispiel dauernd mit Autos hätte spielen wollen, dann wäre das ein Opfer gewesen. Aber sie hat gern gemalt, sie hat gern gebastelt. Sie war gern draußen in der Natur, ist gern spazieren gegangen, hat sich dafür interessiert, wenn ich ihr Schmetterlinge gezeigt habe. Insofern war es einfach für mich.

Britta: Das macht er eigentlich auch.

Alles was draußen ist, macht er gerne. Wir gehen auch im Regen raus, denn da ist so viel Energie, die da raus muss. Aber so handwerklich... Wir haben öfter mal geknetet.

Carla: Das ist nicht sein Ding?

Britta: Das ist nicht seins.

Das ist denen in der Kita (Kindergarten) auch schon aufgefallen, dass er noch nicht seine künstlerische Ader entdeckt hat. Aber er fängt jetzt das Singen an...

Carla: Das ist doch auch schön.

Vielleicht hat er auch keine künstlerische Ader, nicht jeder hat die.

Britta.

Aber so als Elternteil wünscht man sich das natürlich.

Carla: Ich weiss auch noch, dass es Tage gab, wo mir die Decke auf den Kopf gefallen ist, und ich nicht schon wieder dasitzen wollte.

Die hat immer so Spiele gehabt, die man ständig spielen mußte. Ich weiß noch, sie hatte die Schleich-Plastiktiere. Richtig gute, so zum weitervererben.

Britta: ja, die sind doch jetzt total angesagt.

Carla: Da haben wir eine Riesensammlung.

Und Lara hat eine Zeitlang jeden Tag mit denen gespielt und zwar Tierarzt. Und zwar musste ich immer der Tierarzt sein. Dann musste ich auch immer die gleichen Sachen sagen. Das wurde so langweilig. Ich habe sie dann gepackt und bin mir ihr in den Zoo gegangen. Der ist Gott sei Dank umsonst hier. Das konnten wir ja dauernd machen. Doch, doch das kenne ich schon auch. Diese Frustration.

Britta.

Das hatte die Georgina mit Einkaufen. Ich musste immer einkaufen und immer ganz viel einkaufen. Und, wenn ich dann mal nicht einkaufen wollte oder mich beschweren wollte, dass die Qualität von etwas nicht so toll war, das war schwierig...

Carla: Da hast du das Spiel zerstört.

Britta: Ja, Beschäftigung ist nicht so einfach. Was macht ihr jetzt dann im Sommer?

Carla: Im Sommer, wenn Laura hier ist, meinst du?

Britta: Ja, weil die Sommerferien ja immer noch so lang sind.

Carla: Ja, also wenn wir weg sind, in Deutschland, ist sie immer beschäftigt, weil da ist immer etwas los mit Familie und irgendwelche Ausflüge und da ist das wunderschöne, große öffentliche Schwimmbad, wenn das Wetter danach ist.

Wir spielen Volleyball. Die einzigen Tage, die manchmal schwierig werden können sind die, wo sie wirklich hier ist mit mir, was dann im August passiert. Wo ich versuche, eine Balance zu finden und auch an ihr merke, ob es ihr langweilig wird, oder ob sie nur noch Facebook und so weiter macht. Dann gehe ich manchmal einen Tag mit ihr auf die Mall. Da beschwert sie sich immer erst furchtbar. Um Gotteswillen, Museen, und bilden, das ist ja grauenvoll. Aber am Ende gefällt es ihr dann doch. Wir gehen irgendwo schön Lunch essen. So bringt man dann die Zeit auch rum. Wir haben letztes Jahr haben wir eine Spiele-Olympiade gemacht zu zweit, weil wir beide gerne spielen. Das heißt wir haben alle Spiele, die wir haben, und wir haben sehr viele, haben wir durchgespielt. Jeweils einmal und am Ende eben den Gesamtsieger festgestellt. Da war es draußen so heiß, dass man sonst nichts machen konnte. Das war auch nett.

Britta: Und wer hat gewonnen.

Carla: Ich weiss es nicht mehr.

Ich hab's vergessen.

Britta.

Das ist aber eine gute Idee.

Carla: Wenn man gern spielt….. und ich spiele für mein Leben gern, dann ist es ein angenehmer Zeitvertreib.



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#13 Britta & Carla – Kinder und Lehrer (Kids & Teachers) - (Intermediate)

Carla: Ich kann mich erinnern an mindestens, ich weiß nicht mehr wie viele Lehrer ich insgesamt hatte, aber ich würde mal sagen, mindestens 50 bis 60 Prozent davon waren eine reine Katastrophe. Carla: Vzpomínám si alespoň, nepamatuji si, kolik učitelů jsem měl celkem, ale řekl bych, že nejméně 50 až 60 procent z nich bylo katastrofou. Carla: I remember at least, I do not remember how many teachers I had in total, but I would say at least 50 to 60 percent of them were a disaster.

Menschlich und dann aber auch fachlich. Lidský a poté i profesionální. Human and then also professional. Menneskelig og da også profesjonelt. Da waren ein paar alte dabei, ich kann mich noch entsinnen, nach dem Krieg hat es Lehrkräfte gebraucht. Stále si pamatuji několik starých, po válce to trvalo učitele. There were a few old ones, I still remember, after the war it took teachers. Da hat es gereicht, wenn Du nicht Nazi warst. Stačilo, kdybyste nebyli nacisté. It was enough if you were not Nazi. Det var nok hvis du ikke var nazist.

Britta: Echt? Britta: Really?

Carla: Ja, da hat es gereicht, wenn du irgend so einen Kurs gemacht hast. Carla: Yeah, that's enough, if you've done some kind of course. Carla: Ja, det var nok hvis du gjorde et kurs som det.

Und solche Leute hatte ich dann da, die haben versucht, mir Chemie beizubringen. A pak jsem tam měl takové lidi, snažili se mě naučit chemii. And then I had such people there, they tried to teach me chemistry. Og så hadde jeg slike mennesker som prøvde å lære meg kjemi. Die waren alle im Pensionierungsalter. Všichni byli v důchodu. They were all retired. De var alle i pensjonsalder. Das war furchtbar. It was horrible. Und das war auf einem Gymnasium. A to bylo na střední škole. And that was in a high school. Das war katastrophal. To bylo katastrofální. It was disastrous.

Britta: Ich habe es erst Jahre später gemerkt, wie gut meine Lehrkräfte waren. Britta: It was not until years later that I realized how good my teachers were. Britta: Først år senere skjønte jeg hvor gode lærerne mine var.

Ich denke, über die Jahre entwickelt man auch so eine Sensibilität, was muss eine Lehrerin oder ein Lehrer können, und wo kann man dann einmal nachsehen. I think over the years you develop such a sensitivity, what a teacher has to be able to do, and where can you look up. Jeg tror du opp gjennom årene utvikler en slik følsomhet, hva har en lærer å være i stand til å gjøre, og hvor kan du se.

Carla: So im Nachhinein, ich meine, ich hatte auch ein paar ausgezeichnete, Muss ich auch sagen: Wenn ich sehe, was Lara so für Lehrer hat. Carla: So in retrospect, I mean, I also had a few excellent ones, I have to say: When I see what Lara has for teachers. Carla: I ettertid mener jeg, jeg hadde også et par gode. Jeg må også si: Når jeg ser hva Lara har for lærere.

Da kann man neidisch werden. You can get jealous. Du kan bli misunnelig.

Britta: Das sind die, die dann von den öffentlichen Schulen durch die Privatschulen weggekauft werden. Britta: Those are the ones that are then bought away from the public schools by the private schools. Britta: Det er de som deretter blir kjøpt av de offentlige skolene av de private skolene.

Carla: Die kriegen nicht mehr Geld. Carla: They will not get any more money. Carla: De får ikke mer penger.

Manche sogar weniger. Some even less. Noen enda mindre.

Britta: Echt? Britta: Really?

Bessere Sozialleistungen (benefits) Better social benefits Bedre sosiale fordeler

Carla: Das weiß ich nicht, wie die Verträge im einzelnen sind. Carla: I don't know how the contracts are in detail. Carla: Jeg vet ikke hvordan kontraktene er i detalj.

Aber im allgemeinen, wenn du hier Neuanfänger bist und jung im öffentlichen Schulsystem, kriegst du nicht so arg viel. But in general, if you're new to this and young in the public school system, you won't get that much. Men generelt, hvis du er ny i det offentlige skolesystemet og er ung, får du ikke så mye. Aber hier, du bist ein Kindergartenlehrer und bist was weiß ich 45 oder 50 Jahre alt, dann kriegst du ein sehr ordentliches Gehalt mit allen möglichen Sozialleistungen (benefits). But here, you are a kindergarten teacher and what do I know, 45 or 50 years old, then you get a very decent salary with all kinds of social benefits. Men her er du barnehagelærer, og hvis jeg vet at du er 45 eller 50 år, så får du en veldig anstendig lønn med alle slags sosiale fordeler. Da liegst du locker bei 70.000 oder 80.000 Dollar. You are easily at $ 70,000 or $ 80,000. Du er lett på $ 70.000 eller $ 80.000. Das ist nicht schlecht. That's not bad. Det er ikke dårlig. Ich glaube nicht, dass das einer bei uns einer kriegt. I don't think that one of us will get it. Jeg tror ikke noen kan få det fra oss. Ich meine schon, wahrscheinlich...auch schon abgestuft. I mean, probably ... already graded. Jeg mener, sannsynligvis ... allerede uteksaminert. Aber so gerade der Jüngere... Ich habe jetzt gerade das erste Mal in meinem Leben einem Lehrer einen Brief geschrieben und mich bedankt für zwei Jahre, die hervorragend waren. But just the younger one ... For the first time in my life, I wrote a letter to a teacher and thanked him for two years, which were excellent. Men bare den yngre ... Jeg skrev et brev til en lærer for første gang i mitt liv og takket ham for to år som var utmerket. Der verläßt leider die Schule. Unfortunately, he leaves school. Dessverre forlater han skolen. Aber, das ist egal, Lara hätte ihn eh nicht mehr gehabt. But, that does not matter, Lara would not have had him anyway. Men det betyr ikke noe, Lara hadde ikke hatt det uansett. Der war so unglaublich gut. It was so incredibly good.

Britta: Was hat der unterrichtet? Britta: What did he teach?

Carla: Geschichte und Geographie. Carla: history and geography.

Das war richtig toll. That was really great. Also erstens habe ich mitgekriegt, was sie lernt, da gibt es natürlich den Lehrplan. Well, first of all, I got to know what she's learning, of course there's the curriculum. Først av alt la jeg merke til hva hun lærte, selvfølgelig er det læreplanen. Aber auch, wie der die Stunden gestaltet hat. But also, how the hour has shaped. Men også hvordan han designet leksjonene. Also, dass sie nach Hause kommt und ganz begeistert erzählt, wie sie unterm Tisch lagen und mit dem Pinsel von unten den Tisch angemalt haben um nachzuempfinden, wie Michelangelo sich gefühlt hat in der Sixtinischen Kapelle, und solche Sachen. So that she comes home and enthusiastically tells how they lay under the table and painted the table with the brush from below to understand how Michelangelo felt in the Sistine Chapel, and things like that. Slik at hun kommer hjem og forteller veldig entusiastisk hvordan de lå under bordet og malte bordet nedenfra med en pensel for å fortelle hvordan Michelangelo hadde det i Det sixtinske kapell, og sånne ting. Unheimlich interessant. Very interesting. Auch wie er mit den Eltern kommuniziert hat. Also how he communicated with the parents. Også hvordan han kommuniserte med foreldrene. Man wusste immer genau Bescheid, was verlangt wird, was er will. You always knew exactly what was required, what he wanted. Du visste alltid nøyaktig hva som var nødvendig og hva han ønsket. Der war richtig gut. He was really good. Noch ein ganz junger Kerl. Another very young guy. Der hört jetzt aber auf. He stops now. Der hat gesagt, er hat jetzt 10 Jahre gelehrt, jetzt will er mal was anderes machen. He said he had been teaching for 10 years, now he wants to do something different. Also, der geht dann nicht an eine andere Schule. So he doesn't go to another school. Ich weiß nicht, was er macht. I don't know what he's doing. Ich habe nur kurz mit ihm noch gesprochen bei der Graduation (beim Schulabschluss). I only spoke to him briefly about the graduation (when I finished school). Jeg snakket bare med ham kort etter endt utdanning (da han var ferdig på skolen). Da hat er sich für den Brief bedankt, er hat ihm sehr gut getan. He thanked him for the letter, it did him very good. Så han takket ham for brevet, det gjorde ham veldig bra.

Britta.

Ich denke, dass die zu wenig gelobt werden. I think that they are not praised enough. Das man einfach, das wollte der Schulelternratsvorsitzende auch machen, so ein Zertifikat oder eine Gratifikation ausstellen. The chair of the school parents' council wanted to do it simply by issuing a certificate or a bonus. Lederen for skolens foreldreråd ønsket ganske enkelt å utstede et sertifikat eller en drikkepenger.

Karla: Loben. Karla: Gi ros.

Britta: Eben. Britta: Exactly. Britta: Akkurat.

Dann sehen das die anderen und das ist dann vielleicht wieder ein Anlass zu gucken, was mache ich denn falsch. Then the others see it and then maybe it's just a reason to watch again, what am I doing wrong? Så ser de andre det, og det er kanskje en annen grunn til å se, hva gjør jeg galt.

Karla: Ja.

Britta und Carla kommen auf das Thema: Beschäftigung von Kleinkinder zu sprechen. Britta and Carla come to the topic: Employment of toddlers to speak. Britta og Carla kommer med temaet: Sysselsetting av småbarn for å snakke.

Carlas Tochter besuchte nicht den Kindergarten. Carla's daughter didn't go to kindergarten. Datteren til Carla gikk ikke i barnehagen. Brittas Sohn ist noch sehr kein und geht nur zweitweise in den Kindergarten. Britta's son is still very young and only goes to kindergarten twice. Brittas sønn er fortsatt veldig ung og går bare i barnehagen en stund.

Britta: Man kann die Kinder auch gar nicht so beschäftigen. Britta: You can't even keep the kids so busy. Britta: Du kan ikke holde barna opptatt.

Ich weiß gar nicht, wie du das geschafft hast. I don't even know how you did it. Mir fehlt dann auch die Fantasie. Then I also lack the imagination. Da mangler jeg også fantasien. Ich habe öfters versucht mit ihm zu malen, aber der interessiert sich einfach nicht dafür. I've tried painting with him several times, but he's just not interested in it. Jeg har prøvd å male med ham flere ganger, men han er bare ikke interessert i det. Der ist glücklich, wenn er seine Autos hat, aber der kann ja auch nicht den ganzen Tag mit den Autos spielen He's happy when he has his cars, but he can't play with the cars all day either Han er glad når han har bilene sine, men han kan ikke leke med bilene hele dagen heller

Karla: Ja, das ist schwierig. Karla: Yes, that is difficult.

Ich denke mal, ich hatte es insofern einfacher, ich hatte Glücke, dass Lara, als sie noch klein war, all das gern gemacht hat, was ich auch gemacht habe. I guess it was easier for me in that respect, I was lucky that when Lara was little she liked doing everything I did. Es war kein Opfer für mich. It was not a victim for me. Wenn die zum Beispiel dauernd mit Autos hätte spielen wollen, dann wäre das ein Opfer gewesen. If, for example, they wanted to play with cars all the time, that would have been a sacrifice. Hvis hun for eksempel ville leke med biler hele tiden, ville det vært et offer. Aber sie hat gern gemalt, sie hat gern gebastelt. But she liked to paint, she liked to tinker. Men hun likte å male, hun likte å lage håndarbeid. Sie war gern draußen in der Natur, ist gern spazieren gegangen, hat sich dafür interessiert, wenn ich ihr Schmetterlinge gezeigt habe. She liked being outside in nature, liked to go for a walk, and was interested when I showed her butterflies. Hun likte å være utendørs, gå en tur og være interessert når jeg viste henne sommerfugler. Insofern war es einfach für mich. So it was easy for me. Så det var lett for meg.

Britta: Das macht er eigentlich auch. Britta: He actually does that too. Britta: Han gjør det faktisk også.

Alles was draußen ist, macht er gerne. He likes to do everything outside. Han liker å gjøre alt som er utenfor. Wir gehen auch im Regen raus, denn da ist so viel Energie, die da raus muss. We also go out in the rain, because there is so much energy that has to get out there. Vi drar også ut i regnet fordi det er så mye energi som må ut. Aber so handwerklich... Wir haben öfter mal geknetet. But so manual ... We kneaded a few times. Men så håndlaget ... Vi elter flere ganger.

Carla: Das ist nicht sein Ding? Carla: Isn't that his thing?

Britta: Das ist nicht seins. Britta: It's not his.

Das ist denen in der Kita (Kindergarten) auch schon aufgefallen, dass er noch nicht seine künstlerische Ader entdeckt hat. Those in the daycare center (kindergarten) noticed that he had not yet discovered his artistic streak. De i Kita (barnehage) har allerede lagt merke til at han ennå ikke har oppdaget sin kunstneriske strek. Aber er fängt jetzt das Singen an... But he's starting to sing now ... Men han begynner å synge nå ...

Carla: Das ist doch auch schön. Carla: That's nice too. Carla: Det er også fint.

Vielleicht hat er auch keine künstlerische Ader, nicht jeder hat die. Maybe he doesn't have an artistic streak either, not everyone has it.

Britta. Britta.

Aber so als Elternteil wünscht man sich das natürlich. But as a parent you want that of course. Men som foreldre er det selvfølgelig slik du vil ha det.

Carla: Ich weiss auch noch, dass es Tage gab, wo mir die Decke auf den Kopf gefallen ist, und ich nicht schon wieder dasitzen wollte. Carla: I also remember that there were days when the blanket fell on my head and I did not want to sit there again. Carla: Jeg husker også at det var dager da teppet falt på hodet mitt og jeg ikke ønsket å sitte der igjen.

Die hat immer so Spiele gehabt, die man ständig spielen mußte. It always had games that you had to play all the time. Hun hadde alltid spill som du måtte spille hele tiden. Ich weiß noch, sie hatte die Schleich-Plastiktiere. I remember she had the Schleich plastic animals. Jeg husker at hun hadde snikende plastdyr. Richtig gute, so zum weitervererben. Really good ones, so to be passed on. Virkelig gode, så videre.

Britta: ja, die sind doch jetzt total angesagt. Britta: yes, they are totally in fashion right now. Britta: ja, de er helt hippe nå.

Carla: Da haben wir eine Riesensammlung. Carla: We have a huge collection there. Carla: Vi har en enorm samling der.

Und Lara hat eine Zeitlang jeden Tag mit denen gespielt und zwar Tierarzt. And Lara played with them every day for a while - the vet. Og Lara lekte med dem hver dag en stund - veterinæren. Und zwar musste ich immer der Tierarzt sein. I always had to be the vet. Jeg måtte alltid være veterinær. Dann musste ich auch immer die gleichen Sachen sagen. Then I always had to say the same things. Da måtte jeg alltid si de samme tingene. Das wurde so langweilig. It got so boring. Ich habe sie dann gepackt und bin mir ihr in den Zoo gegangen. Then I packed her up and went to the zoo with her. Så pakket jeg henne sammen og gikk til dyreparken med henne. Der ist Gott sei Dank umsonst hier. Thank God he is here for free. Takk Gud for at det er her gratis. Das konnten wir ja dauernd machen. We could do that all the time. Vi kunne gjøre det hele tiden. Doch, doch das kenne ich schon auch. Yes, but I already know that too. Ja, men jeg vet det allerede. Diese Frustration. That frustration.

Britta.

Das hatte die Georgina mit Einkaufen. Georgina had that with shopping. Georgina hadde det med shopping. Ich musste immer einkaufen und immer ganz viel einkaufen. I always had to shop and always had to shop a lot. Jeg måtte alltid handle og måtte alltid handle mye. Und, wenn ich dann mal nicht einkaufen wollte oder mich beschweren wollte, dass die Qualität von etwas nicht so toll war, das war schwierig... And when I didn't want to go shopping or complain that the quality of something wasn't that great, it was difficult ... Og hvis jeg ikke ville shoppe eller ville klage på at kvaliteten på noe ikke var så bra, var det vanskelig ...

Carla: Da hast du das Spiel zerstört. Carla: That's where you destroyed the game.

Britta: Ja, Beschäftigung ist nicht so einfach. Britta: Yes, employment is not that easy. Britta: Ja, sysselsetting er ikke så lett. Was macht ihr jetzt dann im Sommer? What are you doing now in the summer?

Carla: Im Sommer, wenn Laura hier ist, meinst du?

Britta: Ja, weil die Sommerferien ja immer noch so lang sind. Britta: Yes, because the summer holidays are still so long. Britta: Ja, for sommerferien er fortsatt så lang.

Carla: Ja, also wenn wir weg sind, in Deutschland, ist sie immer beschäftigt, weil da ist immer etwas los mit Familie und irgendwelche Ausflüge und da ist das wunderschöne, große öffentliche Schwimmbad, wenn das Wetter danach ist. Carla: Yes, so when we are away in Germany, she is always busy, because there is always something going on with family and some excursions and there is the beautiful, large public swimming pool when the weather is after. Carla: Ja, så når vi er borte, i Tyskland, er hun alltid opptatt fordi det alltid er noe som skjer med familien og noen slags utflukter, og det er det vakre, store offentlige svømmebassenget når været føles som det.

Wir spielen Volleyball. Die einzigen Tage, die manchmal schwierig werden können sind die, wo sie wirklich hier ist mit mir, was dann im August passiert. The only days that can sometimes be difficult are those where she's really here with me, which happens in August. De eneste dagene som til tider kan være vanskelige, er når hun virkelig er her, som skjer i august. Wo ich versuche, eine Balance zu finden und auch an ihr merke, ob es ihr langweilig wird, oder ob sie nur noch Facebook und so weiter macht. Where I try to find a balance and also notice from her whether she is getting bored or whether she is only doing Facebook and so on. Hvor jeg prøver å finne en balanse og også merker fra henne om hun kjeder seg, eller om hun bare gjør Facebook og så videre. Dann gehe ich manchmal einen Tag mit ihr auf die Mall. Then I sometimes go to the mall with her for a day. Da beschwert sie sich immer erst furchtbar. Since she always complains terribly. Hun klager alltid forferdelig først. Um Gotteswillen, Museen, und bilden, das ist ja grauenvoll. For God's sake, museums, and education, that's horrible. For Guds skyld, museer og utdannelse, det er fryktelig. Aber am Ende gefällt es ihr dann doch. But in the end, she does like it. Men til slutt liker hun det. Wir gehen irgendwo schön Lunch essen. We're going to have lunch somewhere. Vi skal spise en god lunsj et sted. So bringt man dann die Zeit auch rum. So you bring the time around, too. Slik passerer du tiden. Wir haben letztes Jahr haben wir eine Spiele-Olympiade gemacht zu zweit, weil wir beide gerne spielen. Last year we did an Olympics for two because we both like to play. I fjor gjorde vi et OL for to fordi vi begge liker å spille. Das heißt wir haben alle Spiele, die wir haben, und wir haben sehr viele, haben wir durchgespielt. That means we have all the games we have, and we have many, we have played through. Det betyr at vi har alle spillene vi har, og vi har veldig mange, vi har spilt gjennom dem. Jeweils einmal und am Ende eben den Gesamtsieger festgestellt. Once and at the end just determined the overall winner. En gang hver og på slutten ble den totale vinneren bestemt. Da war es draußen so heiß, dass man sonst nichts machen konnte. It was so hot outside that you couldn't do anything else. Det var så varmt ute at det ikke var noe annet å gjøre. Das war auch nett. That was nice too.

Britta: Und wer hat gewonnen. Britta: And who won.

Carla: Ich weiss es nicht mehr. Carla: I don't know anymore.

Ich hab’s vergessen.

Britta.

Das ist aber eine gute Idee.

Carla: Wenn man gern spielt….. und ich spiele für mein Leben gern, dann ist es ein angenehmer Zeitvertreib. Carla: If you like to play ... .. and I like to play for my life, then it's a pleasant pastime. Carla: Hvis du liker å spille ... .. og jeg liker å spille for livet mitt, så er det et hyggelig tidsfordriv.

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