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Crypto and blockchain, Ethereum erklärt (Was ist Ethereum?)

Ethereum erklärt (Was ist Ethereum?)

Was ist eigentlich Ethereum und wie funktioniert es? In diesem Video erklären wir Dir Ethereum und die damit verbundene zweitgrößte Kryptowährung Ether. Du erfährst was Ethereum ist, wie es funktioniert und warum und wie es die Welt verändern könnte. Wir zeigen Dir ausserdem die Vorteile und Nachteile sowie die Unterschiede von Ether zum Bitcoin. Am Ende des Videos sagen wir Dir, wo Du Ether ohne Gebühren kaufen kannst. Bleib also bis zum Schluss dran!

Hallo und herzlich Willkommen bei GeldRat. Wenn Dir das Video gefällt, würden wir uns sehr über ein Like von Dir freuen.

Ethereum beziehungsweise die dazugehörige Kryptowährung Ether ist mittlerweile fast genauso bekannt wie der Bitcoin. Verantwortlich dafür sind vor allem die ähnlichen Kurssteigerungen wie bei der größten digitalen Währung. Bevor wir Dir erklären, was Ethereum ist, müssen wir kurz nocheinmal auf Bitcoin und die Blockchain zurückkommen, weil dies die Basis für die Entstehung von Ethereum war.

1. Bitcoin und die Blockchain. Je nachdem wie sehr Du Dich bereits mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen beschäftigt hast, weisst Du eventuell schon, dass es sich bei Bitcoin um eine dezentralisierte Währung handelt.Bevor es den Bitcoin gab, war immer ein Vermittler nötig, um Geld digital zu transfererien. In der Regel ist das eine Bank oder aber auch ein Anbieter wie Paypal oder Transferwise. Auch die Ausgabe war eine einzige Institution gebunden, beim Euro, die europäische Zentralbank.

Mit Bitcoin hat sich das durch die Dezentralisierung geändert. Du kannst Kryptogeld direkt ohne einen Vermittler an jemand anderen übertragen. Jede Transaktion wird vom gesamten Bitcoin Netzwerk aus tausenden Servern, der sogenannten Blockchain, geprüft und bestätigt.

Auf diese Weise kann es praktisch nicht abgeschaltet, manipuliert oder kontrolliert werden. Die Blockchain ist ein Nebenprodukt des Bitcoins und kann auch für andere Zwecke eingesetzt werden. Es gibt viele Anwendungen, die derzeit zentralisiert sind, aber in Zukunft auch dezentralisiert organisiert werden könnten. Zum Beispiel Wahlen. Aktuell wird eine zentrale Stelle benötigt, die alle Stimmen zählt und bestätigt. Oder wenn Du ein Grundstück kaufst, dann wird Dein Besitz an einer zentralen Stelle eingetragen, dem Katasteramt.

Mit einem dezentralisieren System, wie der Blockchain, würden diese Informationen, auf tausenden von Servern verschlüsselt und geprüft gespeichtert werden. Die Programmiersprache vom Bitcoin-System ist allerdings sehr limitiert, sie kann im Prinzip nur abbilden, wieviele Bitcoins von wem an wen übertragen wurden. Um also die Vorteile der Blockchain auch in andere Bereiche übertragen zu können, braucht man ein komplexeres System und ein weiteres Netzwerk aus Computern - eine neue Blockchain. Und damit kommen wir zu Ethereum.

2. Was ist Ethereum? Ethereum selbst ist keine Kryptowährung, sondern eine Do-it-Yourself-Plattform für dezentralisierte Programme, den sogenannten Dapps, oder auch decentralized Apps. Ethereum wurde Ende 2013 angekündigt und 2014 durch Vitalik Buterin und Gavin Wood ins Leben gerufen. Im Juli 2015 wurde es offiziell veröffentlicht.

Da es ein offenes System ist, kann im Grunde jeder, der ein dezentralisiertes Programm schaffen will, das niemand allein kontrollieren kann, dies mit Ethereum tun. Er muss die Ethereum-Programmiersprache Solidity lernen und kann anfangen zu programmieren.

Die Ethereum Plattform hat, wie Bitcoin, ein Netzwerk aus Tausenden unabhängigen Computern ohne feste Serverstruktur. Sobald ein Programm dem Netzwerk hinzugefügt wird, sorgen die Computer dafür, dass es ausgeführt wird. Die Ethereum-Blockchain bildet die gemeinsame Datenbasis. Das Ziel von Ethereum ist es, dass Internet weitgehend zu dezentralisieren.

Nutzer können sich für verschiedene Dinge direkt, ohne einen dritte zentralisierte Instanz, verbinden. Um das Ganze verständlicher zu machen, hier ein Beispiel. Es wären beispielsweise P2P Kredite möglich, ohne dass ein Unternehmen als Vermittler nötig wäre. Die Verbindung von Kreditgeber und Kreditnehmer läuft in dem Fall direkt über ein Netzwerk von Computern. In der Blockchain werden wie beim Bitcoin alle Transaktionen eingetragen und die Smart Contracts, dazu kommen wir gleich, überwachen die Einhaltung der festgelegten Bedingungen.

3. Wie funktioinert Ethereum – Die Smart Contracts. Nachdem wir geklärt haben, was Ethereum macht, zeigen wir Dir nun, WIE es das macht.

Mit der Programmiersprache Solidity werden die sogenannten Smart Contracts, also smarte Verträge geschrieben. Sie bilden die Basis der Dapps, den dezentralisierten Apps. Verträge bestehen grundsätzlich aus Konditionen, die man auf „Wenn – Dann-Funktionen“ herunterbrechen kann. Um es auf das Beispiel der P2P-Kredite zurückbringen. WENN Person X Dir beispielsweise Geld leiht, DANN zahlst Du diesen Betrag monatlich über eine vereinbarte Dauer zuzüglich eines vereinbarten Zinssatzes zurück.

Ethereum Entwickler schreiben also die Konditionen für ihr Programm und das Ethereum-Netzwerk führt sie dann aus. Sie heissen Smart Contracts weil sie jeden Aspekt dabei berücksichtigen, die Ausführung nach den vereinbarten Regeln, das Management und die Zahlung. Dabei gibt es Möglichkeiten in den verschiedensten Anwendungsbereichen: Versicherungen, Immobilien, Wahlen und Internet of Things.

4. Ether. Mit Ethereum kommt Ether, die digitale Währung, die dem Bitcoin sehr ähnlich ist. Sie ist für Zahlungen innerhalb des Ethereum Netzwerks oder als Wertanlage einsetzbar. Mittlerweile ist die Ethereum Blockchain aber auch die Basis für weitere Kryptowährungen von Startups, die damit über sogenannte Initial Coin Offerings, kurz ICOs, Kapital von Investoren einsammeln. ICOs ähneln einem IPO, einem klassischen Börsengang, der Investor erhält hierbei aber nicht Aktien, sondern Coins oder auch Token, also Einheiten der Kryptowährung, die das Unternehmen ausgibt.

Auch Ethereum selbst ist aus einem solchen ICO entstanden und hat damit 2014 rund 18 Millionen Dollar für die Entwicklung eingesammelt. Bekannte und auch erfolgreiche Beispiele für ICOs welche die Ethereum Plattform und deren Smart Contracts für die Finanzierung ihrer Projekte genutzt haben, sind beispielsweise die chinesische Blockchain Plattform und Kryptowährung NEO sowie der Binance Coin der bekannten chinesischen Kryptobörse Binance.

Gefällt Dir das Video bis hierhin? Dann lass uns doch einen Like da. Wir würden uns sehr freuen!

5. Mining von Ether. Das Mining neuer Coins ist eine Eigenschaft, die Ether mit vielen einfachen Kryptowährungen gemeinsam hat. Wie auch beim Bitcoin werden beim Ethereum-Mining sämtliche Transaktionen durch Miner validiert, die dafür eine Belohnung in Form neu generierter Ether erhalten. Die Generierung erfolgt ebenfalls hauptsächlich durch die Rechenleistung mit dem Proof of Work Prinzip. Was anfangs noch mit Gaming-Grafikkarten machbar und profitabel war, ist heute nur noch über professionelle Mining-Rigs mit mehreren Grafikkarten möglich und erfordert einen sehr niedrigen Strompreis. Durch Umstellung vom Proof-of-Work-Algorithmus auf den Proof of Stake Algorithmus soll die Erzeugung neuer Blöcke zukünftig stromsparender erfolgen.

6. Risiken und Potential bei Ethereum. Kommen wir zunächst zu den Risiken. Ethereum gehört zu den komplexesten Kryptoprojekten überhaupt. Wichtig für einen nachhaltigen Erfolg ist aber, dass die Ethereum-Apps im Alltag der Menschen ankommen. Gerade Anwendungen im Bereich der Finanzen, wie Versicherungen, Geldanlagen, Kredite und auch Kaufverträge erfordern das Vertrauen in die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Smart Contracts. Es braucht eine größere erfolgreiche dApp um Verbreitung zu finden.

Ethereum ist auf der anderen Seite aber auch eines der interessantesten Kryptoprojekte und damit ist auch Ether eine Kryptowährung mit grossem Potential. Zu den Vorteilen von Ethereum gehöhrt eben auch, dass es, anders als einfache Kryptowährungen wie der Bitcoin, nicht nur ein Zahlungsmittel bereitstellt, sondern weitere spannende Projekte hervorbringen kann, mit denen sich Prozesse vereinfachen, automatisieren und kostengünstiger abwickeln lassen. Kommen Apps die eine breite Masse ansprechen und von ihr genutzt werden, bietet das ein enormes Kurspotential für den Ether.

Lohnt sich ein Investment in Ethereum? Wie schon gesagt, hat Ether ein sehr grosses Potential. Wenn mit Ethereum interessante Projekte umgesetzt werden, die von vielen Menschen genutzt werden, kann das den Kurs von Ether extrem treiben. Grundsätzlich ist aber auch mit einer hohen Volatilität zu rechnen, so wie sie auch bei anderen Kryptowährungen üblich ist. So kann es sowohl zu hohen Gewinnen, aber auch zu hohen Verlusten kommen. Ein Investment kann sinnvoll sein, allerdings musst Du Dir der Risiken bewusst sein. Du solltest allenfalls Geld investieren, dass Du nicht unbedingt benötigst.

Wie und Wo kann man Ether kaufen? Mit all dem Hype fragen sich viele, wo man Ethereum kaufen kann. Richtig lautet die Frage aber, wo kann man Ether kaufen. Ether kannst Du auf Kryptobörsen schnell und bequem sowohl kaufen als auch verkaufen. Empfehlenswert ist hier beispielsweise Binance, die größte Kryptobörse der Welt, auf der man auch mehr als 150 weitere Kryptowährungen handeln kann. Die Gebühren sind bei binance, mit nur 0,1% des Umsatze, sehr gering. Unten in der Beschreibung findest Du zudem einen Link, mit denen Du lebenslang 10% Rabatt auf die Gebühren erhältst.

Welche Kosten entstehen beim Ether-Kauf? Die Gebühren für den Kauf von Ether variieren zum Teil stark. Sie liegen zwischen 0,1% und 2%.

Ether aufbewahren. Ether wird in sogenannten Wallets aufbewahrt. Dein Wallet kann bei der Kryptobörse Deiner Wahl liegen, auf Deinem Computer als Wallet Software, einer Wallet App auf dem Smartphone, bei einem Online-Wallet-Anbieter oder auf einem externen Datenträger.

Dabei unterscheidet man zwischen Hot Storage und Cold Storage. Beim Hot Storage wird Dein Ether in Wallets bei der Kryptobörse. Einem Online-Wallet oder in einem Wallet auf einem Computer aufbewahrt, der mit dem Internet verbunden ist. Beim Cold Storage hingegen erfolgt die Aufbewahrung auf Geräten oder Datenträgern die offline sind. Zum Beispiel USB Sticks oder externen Festplatten. Angeboten wird ein solches Cold Storage zum Beispiel von Ledger. Einen Link findest Du in der Beschreibung.

In jedem Fall musst Du die Zugangsdaten sicher aufbewahren, da Du bei Verlust keinen Zugriff auf Deine Ether- oder ander Kryptobestände hast. Sicherer zum Schutz vor Hackern ist die Cold Storage Aufbewahrung, hier musst Du natürlich zusätzlich auch auf die Hardware aufpassen.

Interessieren Dich Videos zu weiteren Kryptowährungen? Schreib uns in den Kommentaren, welche wir noch vorstellen sollen. Vielen Dank für´s Zuschauen und bis bald.



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Ethereum erklärt (Was ist Ethereum?)

Was ist eigentlich Ethereum und wie funktioniert es? In diesem Video erklären wir Dir Ethereum und die damit verbundene zweitgrößte Kryptowährung Ether. Du erfährst was Ethereum ist, wie es funktioniert und warum und wie es die Welt verändern könnte. Wir zeigen Dir ausserdem die Vorteile und Nachteile sowie die Unterschiede von Ether zum Bitcoin. Am Ende des Videos sagen wir Dir, wo Du Ether ohne Gebühren kaufen kannst. Bleib also bis zum Schluss dran!

Hallo und herzlich Willkommen bei GeldRat. Wenn Dir das Video gefällt, würden wir uns sehr über ein Like von Dir freuen.

Ethereum beziehungsweise die dazugehörige Kryptowährung Ether ist mittlerweile fast genauso bekannt wie der Bitcoin. Verantwortlich dafür sind vor allem die ähnlichen Kurssteigerungen wie bei der größten digitalen Währung. Bevor wir Dir erklären, was Ethereum ist, müssen wir kurz nocheinmal auf Bitcoin und die Blockchain zurückkommen, weil dies die Basis für die Entstehung von Ethereum war.

1\. Bitcoin und die Blockchain. Je nachdem wie sehr Du Dich bereits mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen beschäftigt hast, weisst Du eventuell schon, dass es sich bei Bitcoin um eine dezentralisierte Währung handelt.Bevor es den Bitcoin gab, war immer ein Vermittler nötig, um Geld digital zu transfererien. In der Regel ist das eine Bank oder aber auch ein Anbieter wie Paypal oder Transferwise. Auch die Ausgabe war eine einzige Institution gebunden, beim Euro, die europäische Zentralbank.

Mit Bitcoin hat sich das durch die Dezentralisierung geändert. Du kannst Kryptogeld direkt ohne einen Vermittler an jemand anderen übertragen. Jede Transaktion wird vom gesamten Bitcoin Netzwerk aus tausenden Servern, der sogenannten Blockchain, geprüft und bestätigt.

Auf diese Weise kann es praktisch nicht abgeschaltet, manipuliert oder kontrolliert werden. Die Blockchain ist ein Nebenprodukt des Bitcoins und kann auch für andere Zwecke eingesetzt werden. Es gibt viele Anwendungen, die derzeit zentralisiert sind, aber in Zukunft auch dezentralisiert organisiert werden könnten. Zum Beispiel Wahlen. Aktuell wird eine zentrale Stelle benötigt, die alle Stimmen zählt und bestätigt. Oder wenn Du ein Grundstück kaufst, dann wird Dein Besitz an einer zentralen Stelle eingetragen, dem Katasteramt.

Mit einem dezentralisieren System, wie der Blockchain, würden diese Informationen, auf tausenden von Servern verschlüsselt und geprüft gespeichtert werden. Die Programmiersprache vom Bitcoin-System ist allerdings sehr limitiert, sie kann im Prinzip nur abbilden, wieviele Bitcoins von wem an wen übertragen wurden. Um also die Vorteile der Blockchain auch in andere Bereiche übertragen zu können, braucht man ein komplexeres System und ein weiteres Netzwerk aus Computern - eine neue Blockchain. Und damit kommen wir zu Ethereum.

2\. Was ist Ethereum? Ethereum selbst ist keine Kryptowährung, sondern eine Do-it-Yourself-Plattform für dezentralisierte Programme, den sogenannten Dapps, oder auch decentralized Apps. Ethereum wurde Ende 2013 angekündigt und 2014 durch Vitalik Buterin und Gavin Wood ins Leben gerufen. Im Juli 2015 wurde es offiziell veröffentlicht.

Da es ein offenes System ist, kann im Grunde jeder, der ein dezentralisiertes Programm schaffen will, das niemand allein kontrollieren kann, dies mit Ethereum tun. Er muss die Ethereum-Programmiersprache Solidity lernen und kann anfangen zu programmieren.

Die Ethereum Plattform hat, wie Bitcoin, ein Netzwerk aus Tausenden unabhängigen Computern ohne feste Serverstruktur. Sobald ein Programm dem Netzwerk hinzugefügt wird, sorgen die Computer dafür, dass es ausgeführt wird. Die Ethereum-Blockchain bildet die gemeinsame Datenbasis. Das Ziel von Ethereum ist es, dass Internet weitgehend zu dezentralisieren.

Nutzer können sich für verschiedene Dinge direkt, ohne einen dritte zentralisierte Instanz, verbinden. Um das Ganze verständlicher zu machen, hier ein Beispiel. Es wären beispielsweise P2P Kredite möglich, ohne dass ein Unternehmen als Vermittler nötig wäre. Die Verbindung von Kreditgeber und Kreditnehmer läuft in dem Fall direkt über ein Netzwerk von Computern. In der Blockchain werden wie beim Bitcoin alle Transaktionen eingetragen und die Smart Contracts, dazu kommen wir gleich, überwachen die Einhaltung der festgelegten Bedingungen.

3\. Wie funktioinert Ethereum – Die Smart Contracts. Nachdem wir geklärt haben, was Ethereum macht, zeigen wir Dir nun, WIE es das macht.

Mit der Programmiersprache Solidity werden die sogenannten Smart Contracts, also smarte Verträge geschrieben. Sie bilden die Basis der Dapps, den dezentralisierten Apps. Verträge bestehen grundsätzlich aus Konditionen, die man auf „Wenn – Dann-Funktionen“ herunterbrechen kann. Contracts basically consist of conditions that can be broken down into “if – then” functions. Um es auf das Beispiel der P2P-Kredite zurückbringen. WENN Person X Dir beispielsweise Geld leiht, DANN zahlst Du diesen Betrag monatlich über eine vereinbarte Dauer zuzüglich eines vereinbarten Zinssatzes zurück.

Ethereum Entwickler schreiben also die Konditionen für ihr Programm und das Ethereum-Netzwerk führt sie dann aus. Sie heissen Smart Contracts weil sie jeden Aspekt dabei berücksichtigen, die Ausführung nach den vereinbarten Regeln, das Management und die Zahlung. Dabei gibt es Möglichkeiten in den verschiedensten Anwendungsbereichen: Versicherungen, Immobilien, Wahlen und Internet of Things.

4\. Ether. Mit Ethereum kommt Ether, die digitale Währung, die dem Bitcoin sehr ähnlich ist. Sie ist für Zahlungen innerhalb des Ethereum Netzwerks oder als Wertanlage einsetzbar. Mittlerweile ist die Ethereum Blockchain aber auch die Basis für weitere Kryptowährungen von Startups, die damit über sogenannte Initial Coin Offerings, kurz ICOs, Kapital von Investoren einsammeln. ICOs ähneln einem IPO, einem klassischen Börsengang, der Investor erhält hierbei aber nicht Aktien, sondern Coins oder auch Token, also Einheiten der Kryptowährung, die das Unternehmen ausgibt.

Auch Ethereum selbst ist aus einem solchen ICO entstanden und hat damit 2014 rund 18 Millionen Dollar für die Entwicklung eingesammelt. Bekannte und auch erfolgreiche Beispiele für ICOs welche die Ethereum Plattform und deren Smart Contracts für die Finanzierung ihrer Projekte genutzt haben, sind beispielsweise die chinesische Blockchain Plattform und Kryptowährung NEO sowie der Binance Coin der bekannten chinesischen Kryptobörse Binance.

Gefällt Dir das Video bis hierhin? Dann lass uns doch einen Like da. Wir würden uns sehr freuen!

5\. Mining von Ether. Das Mining neuer Coins ist eine Eigenschaft, die Ether mit vielen einfachen Kryptowährungen gemeinsam hat. Wie auch beim Bitcoin werden beim Ethereum-Mining sämtliche Transaktionen durch Miner validiert, die dafür eine Belohnung in Form neu generierter Ether erhalten. Die Generierung erfolgt ebenfalls hauptsächlich durch die Rechenleistung mit dem Proof of Work Prinzip. Was anfangs noch mit Gaming-Grafikkarten machbar und profitabel war, ist heute nur noch über professionelle Mining-Rigs mit mehreren Grafikkarten möglich und erfordert einen sehr niedrigen Strompreis. Durch Umstellung vom Proof-of-Work-Algorithmus auf den Proof of Stake Algorithmus soll die Erzeugung neuer Blöcke zukünftig stromsparender erfolgen.

6\. Risiken und Potential bei Ethereum. Kommen wir zunächst zu den Risiken. Ethereum gehört zu den komplexesten Kryptoprojekten überhaupt. Wichtig für einen nachhaltigen Erfolg ist aber, dass die Ethereum-Apps im Alltag der Menschen ankommen. Gerade Anwendungen im Bereich der Finanzen, wie Versicherungen, Geldanlagen, Kredite und auch Kaufverträge erfordern das Vertrauen in die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Smart Contracts. Es braucht eine größere erfolgreiche dApp um Verbreitung zu finden.

Ethereum ist auf der anderen Seite aber auch eines der interessantesten Kryptoprojekte und damit ist auch Ether eine Kryptowährung mit grossem Potential. Zu den Vorteilen von Ethereum gehöhrt eben auch, dass es, anders als einfache Kryptowährungen wie der Bitcoin, nicht nur ein Zahlungsmittel bereitstellt, sondern weitere spannende Projekte hervorbringen kann, mit denen sich Prozesse vereinfachen, automatisieren und kostengünstiger abwickeln lassen. Kommen Apps die eine breite Masse ansprechen und von ihr genutzt werden, bietet das ein enormes Kurspotential für den Ether.

Lohnt sich ein Investment in Ethereum? Wie schon gesagt, hat Ether ein sehr grosses Potential. Wenn mit Ethereum interessante Projekte umgesetzt werden, die von vielen Menschen genutzt werden, kann das den Kurs von Ether extrem treiben. Grundsätzlich ist aber auch mit einer hohen Volatilität zu rechnen, so wie sie auch bei anderen Kryptowährungen üblich ist. So kann es sowohl zu hohen Gewinnen, aber auch zu hohen Verlusten kommen. Ein Investment kann sinnvoll sein, allerdings musst Du Dir der Risiken bewusst sein. Du solltest allenfalls Geld investieren, dass Du nicht unbedingt benötigst.

Wie und Wo kann man Ether kaufen? Mit all dem Hype fragen sich viele, wo man Ethereum kaufen kann. Richtig lautet die Frage aber, wo kann man Ether kaufen. Ether kannst Du auf Kryptobörsen schnell und bequem sowohl kaufen als auch verkaufen. Empfehlenswert ist hier beispielsweise Binance, die größte Kryptobörse der Welt, auf der man auch mehr als 150 weitere Kryptowährungen handeln kann. Die Gebühren sind bei binance, mit nur 0,1% des Umsatze, sehr gering. Unten in der Beschreibung findest Du zudem einen Link, mit denen Du lebenslang 10% Rabatt auf die Gebühren erhältst.

Welche Kosten entstehen beim Ether-Kauf? Die Gebühren für den Kauf von Ether variieren zum Teil stark. Sie liegen zwischen 0,1% und 2%.

Ether aufbewahren. Ether wird in sogenannten Wallets aufbewahrt. Dein Wallet kann bei der Kryptobörse Deiner Wahl liegen, auf Deinem Computer als Wallet Software, einer Wallet App auf dem Smartphone, bei einem Online-Wallet-Anbieter oder auf einem externen Datenträger.

Dabei unterscheidet man zwischen Hot Storage und Cold Storage. Beim Hot Storage wird Dein Ether in Wallets bei der Kryptobörse. Einem Online-Wallet oder in einem Wallet auf einem Computer aufbewahrt, der mit dem Internet verbunden ist. Beim Cold Storage hingegen erfolgt die Aufbewahrung auf Geräten oder Datenträgern die offline sind. Zum Beispiel USB Sticks oder externen Festplatten. Angeboten wird ein solches Cold Storage zum Beispiel von Ledger. Einen Link findest Du in der Beschreibung.

In jedem Fall musst Du die Zugangsdaten sicher aufbewahren, da Du bei Verlust keinen Zugriff auf Deine Ether- oder ander Kryptobestände hast. Sicherer zum Schutz vor Hackern ist die Cold Storage Aufbewahrung, hier musst Du natürlich zusätzlich auch auf die Hardware aufpassen.

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