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German Conversations with Katharina LMA006, CLIFF w KATHARINA #15.1

CLIFF w KATHARINA #15.1

Wir haben heute darüber gesprochen, dass es ein Feiertag ist, wenn ich.

Und zwar Pessach, wenn ich das richtig sage.

Das ist der Feiertag oder der Tag, an dem die Juden Ägypten verlassen haben.

Und es dauert aber eigentlich eine ganze Woche.

Und in dieser Zeit darfst du nur spezielle Dinge essen und manche Dinge darfst du nicht essen.

Zum Beispiel darfst du nichts essen, mit Hefe zum Beispiel auch kein Brot anstelle des normalen Brotes.

Hast du jetzt Mazza?

Das ist.

Sehr trocken.

Alles erinnert mich von dem Bild, das du mir geschickt hast, an Knäckebrot.

Knäckebrot ist für mich manchmal ganz gut, auch wenn es sehr trocken ist.

Aber ich esse gerne mit Butter.

Aber du bevorzugst Frischkäse.

Und dann hast du gesagt, es gibt auch noch einen Wein oder etwas.

Das heißt ja Karosse.

Und das ist süß.

Der Wein mit Sinn.

Und mit Äpfeln und Walnüssen.

Sehr süß.

Und es wird kalt getrunken.

Das wiederum hat mich erinnert.

An etwas, das wir in Österreich zu Weihnachten trinken.

Es heißt Glühwein und Glühwein ist Rotwein, der auch mit Zucker vermischt wird und Zimt und Gewürzen und Nelken.

Und er wird sehr heiß getrunken und man wird sehr leicht betrunken.

Und.

Speziell.

Und dann.

Dann habe ich dich gefragt, wie das für dich ist, weil meiner Erfahrung nach sind religiöse Gesetze oft veraltet und altmodisch und nicht mehr up to date.

Und ich halte dich aber für einen modernen Menschen.

Deshalb habe ich dich gefragt, wie das bei dir ist.

Und du hast gesagt Ja, das stimmt.

Aber im Judentum gibt es zwei unterschiedliche Schriften.

Es gibt die Thora und Talmud, und die Thora ist das Gesetz.

Aber Talmud ist die Auslegung von diesem Gesetz, und das wird regelmäßig überarbeitet von Rabbis.

Und sie schauen sich an im Laufe der Zeit, wie sich die Gesetze verändern und was eigentlich heutzutage noch aktuell ist.

Zum Beispiel hast du gesagt, Homosexualität ist nicht mehr etwas Schlechtes, weil man heutzutage viel mehr darüber weiß.

Und für dich speziell.

Für dich speziell bedeutet dieses Gesetz auch die Gesetze.

Das also ist gemeint, sie beugen eine gewisse Assimilation vor.

Und in der Gruppe der Juden ist man nie alleine.

Aber es ist eine kleine Gruppe.

Und dann habe ich dich noch zum Schluss gefragt, weil mich das sehr interessiert.

Wie das ist, ob es in der jüdischen Religion auch so etwas wie eine Missions bewegung gibt.

Anders gesagt nein, auf keinen Fall.

Das ist sogar verboten, es ist sogar verboten.

Es ist so, dass wenn eine Person, die nicht jüdisch ist, zum Judentum konvertieren möchte, muss sie dreimal fragen.

Aber sie wird dreimal abgewiesen, abgelehnt.

Und wenn sie dann noch immer jüdisch werden will, muss sie ein ganzes Jahr lang lernen und auch eine Prüfung ablegen.

Und es gibt ein Ritual.

Und im Unterschied zum Missions oder Missionierung Gedanken ist es so, dass die jüdischen Menschen denken, dass die die Leute um sie herum anleiten sollen, einfach bessere Menschen zu sein, unabhängig von Religion.

Das hat nichts mit dem Judentum zu tun.

Also jeder kann ein guter Mensch sein, unabhängig davon, ob er jüdisch ist oder christlich oder was auch immer.

Und ich habe mich dann gefragt, ob das Wort Mensch eigentlich auch jüdisch ist, weil ich habe irgendwas noch in meinem Hinterkopf gehabt und du hast gesagt Ja, es bedeutet aber ein ganz großartiger Mensch.

Und das ist ein großes Kompliment.

Genau.

Das war sehr interessant.


CLIFF w KATHARINA #15.1

Wir haben heute darüber gesprochen, dass es ein Feiertag ist, wenn ich.

Und zwar Pessach, wenn ich das richtig sage.

Das ist der Feiertag oder der Tag, an dem die Juden Ägypten verlassen haben.

Und es dauert aber eigentlich eine ganze Woche.

Und in dieser Zeit darfst du nur spezielle Dinge essen und manche Dinge darfst du nicht essen.

Zum Beispiel darfst du nichts essen, mit Hefe zum Beispiel auch kein Brot anstelle des normalen Brotes.

Hast du jetzt Mazza?

Das ist.

Sehr trocken.

Alles erinnert mich von dem Bild, das du mir geschickt hast, an Knäckebrot.

Knäckebrot ist für mich manchmal ganz gut, auch wenn es sehr trocken ist.

Aber ich esse gerne mit Butter.

Aber du bevorzugst Frischkäse.

Und dann hast du gesagt, es gibt auch noch einen Wein oder etwas.

Das heißt ja Karosse.

Und das ist süß.

Der Wein mit Sinn.

Und mit Äpfeln und Walnüssen.

Sehr süß.

Und es wird kalt getrunken.

Das wiederum hat mich erinnert.

An etwas, das wir in Österreich zu Weihnachten trinken.

Es heißt Glühwein und Glühwein ist Rotwein, der auch mit Zucker vermischt wird und Zimt und Gewürzen und Nelken.

Und er wird sehr heiß getrunken und man wird sehr leicht betrunken.

Und.

Speziell.

Und dann.

Dann habe ich dich gefragt, wie das für dich ist, weil meiner Erfahrung nach sind religiöse Gesetze oft veraltet und altmodisch und nicht mehr up to date.

Und ich halte dich aber für einen modernen Menschen.

Deshalb habe ich dich gefragt, wie das bei dir ist.

Und du hast gesagt Ja, das stimmt.

Aber im Judentum gibt es zwei unterschiedliche Schriften.

Es gibt die Thora und Talmud, und die Thora ist das Gesetz.

Aber Talmud ist die Auslegung von diesem Gesetz, und das wird regelmäßig überarbeitet von Rabbis.

Und sie schauen sich an im Laufe der Zeit, wie sich die Gesetze verändern und was eigentlich heutzutage noch aktuell ist.

Zum Beispiel hast du gesagt, Homosexualität ist nicht mehr etwas Schlechtes, weil man heutzutage viel mehr darüber weiß.

Und für dich speziell.

Für dich speziell bedeutet dieses Gesetz auch die Gesetze.

Das also ist gemeint, sie beugen eine gewisse Assimilation vor.

Und in der Gruppe der Juden ist man nie alleine.

Aber es ist eine kleine Gruppe.

Und dann habe ich dich noch zum Schluss gefragt, weil mich das sehr interessiert.

Wie das ist, ob es in der jüdischen Religion auch so etwas wie eine Missions bewegung gibt.

Anders gesagt nein, auf keinen Fall.

Das ist sogar verboten, es ist sogar verboten.

Es ist so, dass wenn eine Person, die nicht jüdisch ist, zum Judentum konvertieren möchte, muss sie dreimal fragen.

Aber sie wird dreimal abgewiesen, abgelehnt.

Und wenn sie dann noch immer jüdisch werden will, muss sie ein ganzes Jahr lang lernen und auch eine Prüfung ablegen.

Und es gibt ein Ritual.

Und im Unterschied zum Missions oder Missionierung Gedanken ist es so, dass die jüdischen Menschen denken, dass die die Leute um sie herum anleiten sollen, einfach bessere Menschen zu sein, unabhängig von Religion.

Das hat nichts mit dem Judentum zu tun.

Also jeder kann ein guter Mensch sein, unabhängig davon, ob er jüdisch ist oder christlich oder was auch immer.

Und ich habe mich dann gefragt, ob das Wort Mensch eigentlich auch jüdisch ist, weil ich habe irgendwas noch in meinem Hinterkopf gehabt und du hast gesagt Ja, es bedeutet aber ein ganz großartiger Mensch.

Und das ist ein großes Kompliment.

Genau.

Das war sehr interessant.