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German Conversations with Katharina LMA006, CLIFF w KATHARINA #14.1

CLIFF w KATHARINA #14.1

Okay.

Heute haben wir zuerst ein bisschen über den kleinen Bruder für Baldr gesprochen.

Du hast mir erzählt, es gibt gute Neuigkeiten.

Die Hundezüchterin hat dir gesagt, dass es im Winter wieder Nachwuchs gibt und du bekommst dann hoffentlich einen kleinen Bruder für Baldr.

Wieder eine Dogge, denn für dich kommen nur Doggen in Frage.

Und wir haben ein bisschen über Doggen gesprochen, dass sie so klein sind, wenn sie neu geboren sind.

Aber dass sie dann pro Tag bis zu einem halben Kilo zunehmen, das ist sehr viel.

Genau.

Und dann haben wir über Religion gesprochen.

Ich habe dich gefragt, welche Rolle Religion in deinem Leben spielt.

Und das war sehr interessant für mich.

Du hast mir gesagt, dass du ein jüdisches Leben führst, aber ohne Gott.

Du glaubst nicht an Gott.

Du siehst dafür keinen Beweis.

Aber du lebst ein jüdisches Leben.

Wahrscheinlich auch, weil du als Kind sehr religiös gelebt hast.

Deine Eltern waren sehr religiös.

Du bist jeden Freitag in die Synagoge gefahren.

Und mit 13 Jahren hattest du deine Bar Mitzwa.

Aber das war keine normale Bar Mizwa, denn bei einer normalen Bar Mizwa sagen die Kinder vielleicht ein paar Gebete.

Aber du, weil dein Vater das so wollte, hast sehr viel gelesen aus der Torah und noch andere Texte.

Und du hast eine eigene Predigt geschrieben und die auch vorgelesen.

Unglaublich.

Dann hast du gesagt, du weißt das ganze jüdische Gesetz.

Du kennst es wirklich gut.

Und für dich ist besonders wichtig die Lehre darüber, wie man zu anderen Leuten ist.

Also die Ethik im jüdischen Gesetz spielt für dich eine Rolle.

Wie man zu anderen Leuten ist.

Du hast auch gesagt, dass du nicht betest.

Du siehst dafür keinen Grund.

Aber das jüdische Leben an sich ist für dich wichtig.

Du isst koscher.

Und du…ja, ich denke, du führst, wie du gesagt hast, ein jüdisches Leben.

Und dann habe ich dich gefragt, ob Jackie auch jüdisch ist.

Du hast gesagt: Nein! Dass Jackie niemals ein jüdisches Leben leben könnte.

Dass für sie Gott wichtig ist, aber ein anderer Gott als der jüdische Gott.

Und zwar braucht sie einen Gott, der für sie da ist und ihr Trost spendet.

Und der jüdische Gott ist nicht für die Menschen da, sondern die Menschen sind da für den Gott.

Denn im Judentum ist es ganz wichtig, die Welt zu heilen, aber nicht mit Gott zusammen, sondern die Welt zu heilen für Gott.

Ich glaube, das habe ich richtig verstanden.

Und es gibt 613 Gebote.

Unglaublich.

Wenn ich denke, im Christentum sind es zehn!Und Jackie…Jackie…für sie wäre das nichts.

Also sie ist nicht jüdisch.

Sie braucht einen Gott, der für sie da ist.

Super.

Vielen Dank Cliff!


CLIFF w KATHARINA #14.1

Okay.

Heute haben wir zuerst ein bisschen über den kleinen Bruder für Baldr gesprochen.

Du hast mir erzählt, es gibt gute Neuigkeiten.

Die Hundezüchterin hat dir gesagt, dass es im Winter wieder Nachwuchs gibt und du bekommst dann hoffentlich einen kleinen Bruder für Baldr.

Wieder eine Dogge, denn für dich kommen nur Doggen in Frage.

Und wir haben ein bisschen über Doggen gesprochen, dass sie so klein sind, wenn sie neu geboren sind.

Aber dass sie dann pro Tag bis zu einem halben Kilo zunehmen, das ist sehr viel.

Genau.

Und dann haben wir über Religion gesprochen.

Ich habe dich gefragt, welche Rolle Religion in deinem Leben spielt.

Und das war sehr interessant für mich.

Du hast mir gesagt, dass du ein jüdisches Leben führst, aber ohne Gott.

Du glaubst nicht an Gott.

Du siehst dafür keinen Beweis.

Aber du lebst ein jüdisches Leben.

Wahrscheinlich auch, weil du als Kind sehr religiös gelebt hast.

Deine Eltern waren sehr religiös.

Du bist jeden Freitag in die Synagoge gefahren.

Und mit 13 Jahren hattest du deine Bar Mitzwa.

Aber das war keine normale Bar Mizwa, denn bei einer normalen Bar Mizwa sagen die Kinder vielleicht ein paar Gebete.

Aber du, weil dein Vater das so wollte, hast sehr viel gelesen aus der Torah und noch andere Texte.

Und du hast eine eigene Predigt geschrieben und die auch vorgelesen.

Unglaublich.

Dann hast du gesagt, du weißt das ganze jüdische Gesetz.

Du kennst es wirklich gut.

Und für dich ist besonders wichtig die Lehre darüber, wie man zu anderen Leuten ist.

Also die Ethik im jüdischen Gesetz spielt für dich eine Rolle.

Wie man zu anderen Leuten ist.

Du hast auch gesagt, dass du nicht betest.

Du siehst dafür keinen Grund.

Aber das jüdische Leben an sich ist für dich wichtig.

Du isst koscher.

Und du…ja, ich denke, du führst, wie du gesagt hast, ein jüdisches Leben.

Und dann habe ich dich gefragt, ob Jackie auch jüdisch ist.

Du hast gesagt: Nein! Dass Jackie niemals ein jüdisches Leben leben könnte.

Dass für sie Gott wichtig ist, aber ein anderer Gott als der jüdische Gott.

Und zwar braucht sie einen Gott, der für sie da ist und ihr Trost spendet.

Und der jüdische Gott ist nicht für die Menschen da, sondern die Menschen sind da für den Gott.

Denn im Judentum ist es ganz wichtig, die Welt zu heilen, aber nicht mit Gott zusammen, sondern die Welt zu heilen für Gott.

Ich glaube, das habe ich richtig verstanden.

Und es gibt 613 Gebote.

Unglaublich.

Wenn ich denke, im Christentum sind es zehn!Und Jackie…Jackie…für sie wäre das nichts.

Also sie ist nicht jüdisch.

Sie braucht einen Gott, der für sie da ist.

Super.

Vielen Dank Cliff!